Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1860 bis 1879

Anzahl: 186

Enthüllung der Reiterstandbilder für Herzog Carl Wilhelm Ferdinand (von Franz Pönninger) und Herzog Friedrich Wilhelm (von Ernst Hähnel), in Kupfer getrieben von der Braunschweiger Firma Georg Howaldt.
Auflösung der „Neustädter Piepenbrüderschaft“, der letzten der vor Jahrhunderten zum Zwecke der Zuleitung von Wasser namentlich für das Brauwesen begründeten Genossenschaften (Piepen = Pfeifen = Röhren).
Gründung der Firma Gottlieb Luther, Maschinenfabrik und Mühlenbauanstalt (voran ging ein 1846 in Wolfenbüttel gegründetes gleichartiges Unternehmen).
Bevölkerungszahl: 65 938.
Otto Lipmann geboren.
Dr. Wilhelm Aßmann, Historiker, Oberlehrer am Martino-Katharineum und Professor am Collegium Carolinum, macht seinem Leben ein Ende (* 20. April 1800 Braunschweig).
Richard Wagner und Frau Cosima Wagner wohnen der Tannhäuser-Vorstellung bei.
Friedrich Pfeifer, seit 1867 General- und Stadtsuperintendent, gestorben.
Errichtung der Berufsfeuerwehr.
Einweihung der Synagoge (Architekt Konstantin Uhde).
Friedrich Werner Graf von der Schulenburg, Diplomat, in Kemberg Kreis Wittenberg geboren.
Errichtung des Standesamtes.
Die "Braunschweigischen Anzeigen" werden mit dem politischen Blatt "Braunschweigische Nachrichten" zu einer Tageszeitug vereinigt.
Generalleutnant und letzter Stadtkommandant Alexander von Erichsen in Braunschweig gestorben.
Abbruch des Saalbaues Odeon (früher Vauxhall) und Einebnung des alten Medizinischen Gartens zwecks Anlage der Friedrich-Wilhelm-Straße.
Sängerfest der Vereinigten Norddeutschen Liedertafeln.
Historienmaler Rudolf Henneberg gestorben (* 13. September 1825 in Braunschweig).
Einweihung der neu gegründeten Städtischen Realschule Hinter den Brüdern (Direktor Dr. Wilhelm Krumme). Auflösung der lateinlosen Klassen des Realgymnasiums.
Gründung der Maschinenfabrik Gustav Hammer & Co.
Braunschweigische Gewerbeausstellung.