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DOKfilm im Roten Saal

"DOKfilm im Roten Saal" des städtischen Kulturinstituts ist Braunschweigs erste, 2010 gestartete Dokumentarfilm-Reihe. Sie richtet den Fokus auf aktuelle nationale und internationale Dokumentarfilme.

Die Faltblätter der Reihe

Fortsetzung der Reihe ab März 2022

"DOKfilm im Roten Saal" versteht sich als Ergänzung zum übrigen Filmangebot in Braunschweig. Gezeigt werden Produktionen zu aktuellen, gesellschaftspolitisch relevanten Themen sowie Dokumentarfilme im Themenspektrum Kunst und Kultur.

Eintrittspreise: 5,00 €/4,00 € (ermäßigt)


© Filmverleih

DO. | 10. März 2022 | 19:30 Uhr: IN DEN UFFIZIEN

Deutschland 2021 | Regie: Corinna Belz,
Enrique Sánchez Lansch | 96 Min. | FSK: o. A.

Die Kunstsammlung der Medici schuf vor 500 Jahren die Grundlage
der Uffizien. Sie gehören zu den weltweit bedeutendsten
Museen – seit 2015 mit deutschem Direktor. Der bildgewaltige
Dokumentarfilm schlägt einen Bogen von der Tradition zu
modernen Ausstellungskonzepten für die Zukunft. Alles atmet
in diesen Sälen und Fluren Geschichte, jede Handlung wird zum
Ritual. Die Anziehungskraft der spektakulären Kunstwerke ist
ungebrochen. „In den Uffizien“ ermöglicht einen Blick hinter die
Kulissen und zeigt die Arbeit als eine kollektive Anstrengung.


© Verleih

DO | 21. April 2022 | 19:30 Uhr: WALCHENSEE FOREVER

Deutschland 2020 | Regie: Janna Ji Wonders | 110 Min. | FSK: ab 6

Mit ihrem preisgekrönten Debüt erzählt Janna Ji Wonders auf
eindrucksvolle Weise die Geschichte ihrer Familie, die ein ganzes
Jahrhundert umspannt. Um den Geheimnissen ihrer Familie und
ihrer Rolle in der Generationskette auf die Spur zu kommen, führt
uns Wonders vom Familiencafé am bayerischen Walchensee über
Mexiko nach San Francisco zum „Summer of Love“, zu indischen
Ashrams, einem Harem und immer wieder zurück an den Walchensee.
Entstanden ist eine aufregende Entdeckungsreise, die einen
außergewöhnlichen Blick auf mehrere Generationen gewährt.
Wonders konzentriert sich dabei vor allem auf die Sicht der Frauen,
von denen jede auf ihre Weise den patriarchalen Strukturen ihrer
Zeit trotzt.


© Verleih

DO. | 19. Mai 2022 | 19:30 Uhr: WOOD – Der geraubte Wald

Deutschland/Österreich/Rumänien 2020 | Regie: Michaela Kirst,
Ebba Sinzinger, Monica Lazurean | 97 Min. | OmdU | FSK: o. A.

Alle zwei Sekunden vernichten illegale Holzfäller weltweit eine Waldfläche von der Größe eines Fußballfeldes, nicht nur in den Tropen, sondern auch direkt vor unserer Haustür. Der Handel mit illegal geschlagenem Holz ist ein globales Milliardengeschäft. Die organisierte Holzmafia macht einen Umsatz von ca. 100 Milliarden Dollar pro Jahr und steht damit weltweit auf Platz 4 nach
Drogenhandel, Produktpiraterie und Menschenhandel.


Alexander von Bismarck spürt weltweit erfolgreich den Machenschaften
der Holzmafia nach – mit Undercover-Methoden wie gefärbten Haaren und versteckter Kamera und hochmodernen Technologien. Sein Ziel: neue Regeln, die diesem Spiel Einhalt gebieten.

Ein Umweltthriller der besonderen Art.

Ticketinfo

Karten für "Wood - Der geraubte Wald" sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen und als print@home-Ticket unter www.braunschweig.de/roter-saal-ticket erhältlich. Die bisherige online- und die telefonische Kartenreservierung zur Abholung der Tickets an der Abendkasse sind bis auf Weiteres ausgesetzt.


© Verleih

DO. | 30. Juni 2022 | 19:30 Uhr: Loving Highsmith

Schweiz/Deutschland 2022 | Regie: Eva Vitija
83 Min. | dF, tlw. dU | FSK: ab 12


Mit Romanen wie „Zwei Fremde im Zug“ und „Der talentierte Mr.
Ripley“ schafft Patricia Highsmith (1921-1995) Weltliteratur. Ihr
Privatleben hält die Meisterin des psychologischen Thrillers zeitlebens
vor der Öffentlichkeit verborgen. Nach ihrem Tod werden
in einem Wäscheschrank in ihrem Haus im Schweizer Tessin über
50 Notiz- und Tagebücher entdeckt.
Basierend auf diesen Aufzeichnungen erzählt Regisseurin Eva Vitija
von Highsmiths Lieben und Leidenschaften und wirft so ein neues
Licht auf eine der schillerndsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts.
In ihrem Film setzt sie Highsmiths Romane in Bezug zu deren
lange geheim gehaltenen lesbischen Liebesleben. Angereichert
wird ihr Film durch Ausschnitte diverser Highsmith-Verfilmungen
sowie Interviews mit einigen ihrer Weggefährtinnen.

Ticketinfo

Karten für "Loving Highsmith" sind ab Anfang Juni an allen bekannten Vorverkaufsstellen und als print@home-Ticket unter www.braunschweig.de/roter-saal-ticket erhältlich. Die bisherige online- und die telefonische Kartenreservierung zur Abholung der Tickets an der Abendkasse sind bis auf Weiteres ausgesetzt.


© Verleih

DO. | 28. Juli 2022 | 19:30 Uhr: Die Zähmung der Bäume

Schweiz/Georgien 2020 | Regie: Salomé Jashi
90 Min. | OmdU | FSK: ab 0

Ein mächtiger Mann kauft 100-jährige Bäume, so hoch wie 15-
stöckige Gebäude, lässt sie entlang der georgischen Küste bergen
und setzt sie in seinen Garten. In einem aufwändigen und
teuren Verfahren werden die Bäume aus Privatgärten und dem
öffentlichen Raum gegraben, auf riesige Laster geladen und ans
Ufer befördert, um dort auf eine Fähre verfrachtet zu werden, die
über das Schwarze Meer zum Garten des Mannes fährt. Was es bedeutet,
wenn ein über 100-jähriger Baum verkauft, ausgegraben,
abtransportiert und über das Meer zu seinem Bestimmungsort,
einem Privatpark, verschifft wird, ist schwer zu formulieren – aber
elementar einfach zu empfinden. Salomé Jashi findet in ihrem
Film Bilder, die tief bewegen: Wenn eine Dorfgemeinschaft dem
verkauften Baum wie in einer Trauerprozession nachzieht, oder ein
Baumriese auf einem Frachtkahn über das Meer geschoben wird.

Karten für "Die Zähmung der Bäume" sind ab Anfang Juni an allen bekannten Vorverkaufsstellen und als print@home-Ticket unter www.braunschweig.de/roter-saal-ticket erhältlich. Die bisherige online- und die telefonische Kartenreservierung zur Abholung der Tickets an der Abendkasse sind bis auf Weiteres ausgesetzt.


Preispate Max von Thun, Iris Mügge, Stadt Braunschweig-DOKfilm im Roten Saal, und nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer (v.l.n.r., Foto Jörg Lorenz, 2015)

Ausgezeichnet!

„DOKfilm im Roten Saal“ ist im Rahmen der Kinoprogrammpreise mehrfach von der zentralen Medien-Fördereinrichtung für Niedersachsen und Bremen „nordmedia“ für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms ausgezeichnet worden, zuletzt für das Jahresfilmprogramm 2019. 


Kontaktadresse

Roter Saal

Anschrift

Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Kontakt

Tel.: 0531 4704861

Anfahrtsbeschreibung

Mit allen Straßenbahnen: Der Nordflügel des Schlosses liegt in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle „Rathaus”. Dort stehen Ihnen die Linien M 1, 2, M 3 und 4 zur Verfügung. Die Haltestelle „Schloss”, ebenfalls sehr nah, wird zudem von der Linie M 5 angefahren.

Mit vielen Buslinien: Die Bushaltestelle „Rathaus” befindet sich ebenfalls in direkter Nähe. Dort verkehren die Buslinien 411, 413, 416, 418, 420, 422, 443, 450, 452, 480, 493 und 560.