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DOKfilm im Roten Saal

"DOKfilm im Roten Saal" des städtischen Kulturinstituts ist Braunschweigs erste, 2010 gestartete Dokumentarfilm-Reihe. Sie richtet den Fokus auf aktuelle nationale und internationale Dokumentarfilme.

Die Faltblätter der Reihe

Die Reihe versteht sich als Ergänzung zum übrigen Filmangebot in Braunschweig. Gezeigt werden Produktionen zu aktuellen, gesellschaftspolitisch relevanten Themen sowie Dokumentarfilme im Themenspektrum Kunst und Kultur.

Da die Filmvorführungen im Roten Saal stets gut besucht sind, wird empfohlen, Karten für die Vorführungen zu bestellen. Nutzen Sie dafür die online-Bestellmöglichkeit bei den Filmankündigungen. 

Bitte beachten Sie, dass Sie keine gesonderte Bestätigungsemail erhalten.

Sollten Sie Karten reserviert haben und doch nicht benötigen, bitten wir um Ihre Absage unter Tel. 0531 470 4848 od. per Email unter rotersaalbraunschweigde.

Eintrittspreise: 5,00 €/4,00 € (ermäßigt)

Preispate Max von Thun, Iris Mügge, Stadt Braunschweig-DOKfilm im Roten Saal, und nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer (v.l.n.r., Foto Jörg Lorenz, 2015)

Ausgezeichnet!

„DOKfilm im Roten Saal“ ist im Rahmen der Kinoprogrammpreise mehrfach von der zentralen Medien-Fördereinrichtung für Niedersachsen und Bremen „nordmedia“ für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms ausgezeichnet worden, zuletzt für das Jahresfilmprogramm 2018 mit einer lobenden Erwähnung.


© VerleihFilmplakat

DO 28. NOVEMBER 2019 | 19:30 Uhr: Born in Evin

Deutschland, Österreich 2019 | Regie: Maryam Zaree | 95 Min. | OmdU | FSK: o. A.

Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree sucht die Hintergründe der eigenen Geburt in Evin, einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse des Iran, zu erhellen. Vor 40 Jahren wurde der Schah und mit ihm die iranische Monarchie gestürzt. Ayatollah Khomeini, der neue Staatschef und religiöse Führer, ließ nach seiner Machtergreifung
Zehntausende politischer Gegner verhaften und ermorden. Unter den Gefangenen waren auch die Eltern der Filmemacherin, die nach Jahren im Gefängnis überlebt haben und nach Deutschland fliehen konnten. In ihrem dokumentarischen Debütfilm begibt sich Maryam Zaree auf eine persönliche Spurensuche: Sie versucht das Schweigen zu brechen und mit ihren Eltern über die gewaltvollen Umstände ihrer Geburt zu sprechen. Und sie befragt andere Menschen, die in Evin geboren wurden, nach ihren Erfahrungen und den traumatischen Konsequenzen.


Filmplakat

DO 5. DEZEMBER 2019 | 19:30 Uhr: Das Forum

Regie: Marcus Vetter | 90 Min. | OmdU | FSK: ab 6

Der Film begleitet Klaus Schwab, den 81-jährigen Gründer des Weltwirtschaftsforums, über den Zeitraum eines Jahres bei seinen Bemühungen, sein Leitmotiv umzusetzen: den Zustand der Welt zu verbessern. Auf der weltpolitischen Tagesordnung stehen Herausforderungen wie der Klimawandel, der Brexit, der brennende Regenwald, der zunehmende Populismus sowie Handelsspannungen zwischen den USA und China. Zum ersten Mal in der fünfzigjährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen der Veranstaltung drehen. So sind wir dabei und sehen, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Marcus Vetter gehört zu den bekanntesten deutschen Dokumentarfilmregisseuren. Mit „Das Forum“, das in diesem Jahr das renommierte DOK Leipzig Festival eröffnete, gelang ihm ein besonderer Coup.


Filmplakat

DO 23. JANUAR 2020 | 19:30 Uhr: Human Nature: Die CRISPR Revolution

USA 2019 | Regie: Adam Bolt | 91 Min. | OmdU | FSK: ab 12 

Einer der größten wissenschaftlichen Durchbrüche des 21. Jahrhunderts: CRISPR. Extrahiert aus bakteriellen Immunsystemen ermöglicht die Genschere CRISPR-CAS9 in den Händen bahnbrechender Wissenschaftler heute eine nie dagewesene Kontrolle über die grundsätzlichsten Bausteine des Lebens. So öffnen sich Wege, um Krankheiten zu heilen, die gesamte Biosphäre umzugestalten und letztlich auch unsere eigenen Kinder zu designen. Die Setzung ethischer Grenzen hinkt diesem rasanten Fortschritt hinterher. Bolt zeigt in seinem Film, wie Gen-Veränderung mit CRISPR-CAS9 funktioniert und wie sie unser Leben beeinflussen könnte. „Ein Dokumentarfilm handelt vom neuen Lieblingstool der Gentechniker: Crispr. Nerdig? Schon. Aber jeder sollte "Human Nature" sehen. Es geht um die Zukunft der Menschheit.“ [Die Zeit vom 7. November 2019]


Filmplakat

DO 27. FEBRUAR 2020 | 19:30 Uhr: But Beautiful

Österreich/Deutschland 2019 | Regie: Erwin Wagenhofer | 116 Min. | OmdU | FSK: ab 0

Alles wird gut? So einfach macht es sich Filmemacher Erwin Wagenhofer, Regisseur von „We Feed the World“, „Alphabet“, „Let’s Make Money“ nicht. In seinem neuesten Film sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Wie könnte ein gutes, gelungenes Leben aussehen? Ist ein „anderes“ Leben überhaupt möglich? Entstanden ist ein Film über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen, aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt. Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen. Permakultur-Visionäre auf La Palma. Ein Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Ein junges Jazztrio und eine beseelte kolumbianische Sängerin... „But Beautiful“ verbindet sie alle. Alles wird gut? „Alles kann gut werden“, so Wagenhofer.


© Constantin Film/Daniel SchönauerFilmplaket

DO 26. MÄRZ 2020 | 19:30 Uhr: Peter Wohlleben – Das geheime Leben der Bäume

Deutschland 2020 | Regie: Jörg Adolph, Jan Haft | 90 Min. | FSK: in Prüfung

Die ganze Welt spricht über die Umwelt und hört dabei oft der Natur selbst gar nicht zu. Ein Mann hat sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Mit seinem Bestseller „Das geheime Leben der Bäume“ öffnete uns Peter Wohlleben die Augen über die verborgene Welt des Waldes. Auf unterhaltsame und erhellende Weise erzählt Wohlleben von der Solidarität und dem Zusammenhalt der Bäume. Unter der Regie von Jörg Adolph („Elternschule“) und begleitet von einmaligen Naturaufnahmen von Jan Haft („Das grüne Wunder“) kommt der Bestseller nun ins Kino. Der Film gibt einen faszinierenden Einblick in das komplexe Zusammenleben der Bäume und folgt gleichzeitig Peter Wohlleben dabei, wie er auch außerhalb der Landesgrenzen für ein neues Verständnis für den Wald wirbt.


Kontaktadresse

Roter Saal

Anschrift

Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Kontakt

Tel.: 0531 4704861

Anfahrtsbeschreibung

Mit allen Straßenbahnen: Der Nordflügel des Schlosses liegt in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle „Rathaus”. Dort stehen Ihnen die Linien M 1, 2, M 3 und 4 zur Verfügung. Die Haltestelle „Schloss”, ebenfalls sehr nah, wird zudem von der Linie M 5 angefahren.

Mit vielen Buslinien: Die Bushaltestelle „Rathaus” befindet sich ebenfalls in direkter Nähe. Dort verkehren die Buslinien 411, 413, 416, 418, 420, 422, 443, 450, 452, 480, 493 und 560.