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Aktuelle Aktivitäten

5 Jahre Städtepartnerschaftsradweg Braunschweig – Magdeburg

© Stadt BraunschweigStädtepartnerschaftsradweg Braunschweig - Magdeburg

In Zeiten der Corona Pandemie können Veranstaltungen und persönliche Begegnungen sowie Besuche in den Partnerstädten nur eingeschränkt stattfinden. Aber warum die Partnerstadt nicht einmal auf anderen Wegen aufsuchen?

Der am 3. Oktober 2016 offiziell eröffnete Städtepartnerschaftsradweg Braunschweig – Magdeburg bietet eine gute Gelegenheit, die Partnerstadt und die Region „sportlich“ zu erkunden.

Mit rund 110 Kilometern ist die Route auch für ungeübte Radfahrerinnen und Radfahrer gut zu bewältigen. Die Strecke führt von Rathaus zu Rathaus und meist abseits vielbefahrener Straßen durch Dörfer mit historischen Ortskernen, Waldgebiete, hügelige Landschaften und durch die Bördelandschaft mit weiten Feldern. Dabei lohnen sich Abstecher, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten der Region zu entdecken. Etwa auf halber Strecke kann an der ehemaligen innerdeutschen Grenze ein Stopp an der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn eingelegt werden - ein Besuch ist aufgrund der Corona Pandemie aktuell leider nicht möglich.

Diejenigen, für die das Radfahrerlebnis im Vordergrund steht, sollten bei moderater Geschwindigkeit rund 8 Stunden Fahrtzeit einplanen. Mit gemütlichen Pausen und kleineren Erkundungen benötigt man etwa 11 Stunden für den länderübergreifenden Radweg. Es bietet sich aber an, Zeit für Museumsbesuche, Besichtigungen der zahlreichen historischen Bauwerke und Naturerkundungen einzuplanen. Da der Städtepartnerschaftsradweg häufig parallel zur Bahnstrecke zwischen Braunschweig und Magdeburg verläuft, eignet sich die Route auch, um Teilstrecken zurückzulegen.

Auf jeden Fall sollte man sich Zeit nehmen, um die Partnerstädte Braunschweig und Magdeburg zu besichtigen.

Vor Fahrtbeginn empfiehlt es sich, sich mit den einschlägigen Regelungen und Corona-Verordnungen in Niedersachsen bzw. Sachsen-Anhalt vertraut zu machen sowie sich über die Öffnungszeiten einzelner Sehenswürdigkeiten zu informieren.

Den Routenverlauf sowie weitere Informationen zu den am Wegesrand liegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten finden Sie hier:


Silvester in Magdeburg

Zum Jahresausklang haben wir in unseren Partner- und Freundschaftsstädten nachgefragt, ob es spezielle Silvestertraditionen gibt. Und obwohl unsere Partnerstadt Magdeburg keine 100km entfernt ist, gibt es auch dort typische lokale Eigenheiten.

Aus dem Büro des Magdeburger Oberbürgermeisters schrieb uns Annika Hilger Folgendes:

„Pfannkuchen ist nicht Pfannkuchen!

Auch in Magdeburg wird der Jahreswechsel ganz individuell gefeiert – mit der Familie oder Freunden – beim Raclette oder auf den Straßen. Aber fast überall wird um Mitternacht mit dem Rotkäppchen-Sekt angestoßen. Dieser stammt aus dem nördlichsten deutschen Weinanbaugebiet Saale-Unstrut in Sachsen-Anhalt und ist auch weit über die Landesgrenzen bekannt.

Die süße Ergänzung zum Heringssalat und Mitternachtsschmaus ist ein Pfannkuchen, aber nicht etwa der platte Eierkuchen, sondern wir nennen den Berliner hier Pfannkuchen. Egal ob klassisch gefüllt mit Pflaumenmus und Zuckerguss oder Marmelade und Puderzucker – Hauptsache frisch und süß. Wer seine Gäste necken will, mischt auch gern ein Exemplar gefüllt mit Senf unter die klebrigen Backwaren.

Das mitternächtliche Feuerwerk lässt sich am besten von einer der Elbbrücken beobachten. Da hat man die Qual der Wahl: beginnend in der südlichen Innenstadt mit Sternbrücke oder Hubbrücke oder Richtung Norden auf der Strom- oder Jerusalembrücke. Immer im Zentrum des bunten Lichterregens sind der Magdeburger Dom und die Elbpromenade. Komplettiert wird dieses Bilderbuchpanorama, wenn ein hellerleuchtetes Fahrgastschiff der Weißen Flotte die Elbe kreuzt. 

Wer es kulturell oder klassisch mag, besucht mit Vorliebe die Abendprogramme im Schauspielhaus, wie im vergangenen Jahr die Vorstellung „Sunny Boys“ (siehe Foto) oder im Opernhaus die Operette „Die schöne Helena“ von Jacques Offenbach (siehe Foto). Aber auch die erleuchteten Elemente der Magdeburger Lichterwelt sind Anziehungspunkte etwas abseits der Elbuferpromenade, wie beispielsweise der Telemann-Brunnen am Ulrichsplatz umrahmt von klassischer Telemann-Musik.“


30 Jahre Wiedervereinigung: Diskussion mit Zeitzeugen aus Braunschweig und Magdeburg

Anlässlich des 30. Jahrestags der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten am 3. Oktober 1990 fand am Freitag, 2. Oktober, in der Stadthalle eine Diskussionsveranstaltung mit Zeitzeugen aus Politik und Gesellschaft statt. Rund 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter etliche Schülerinnen und Schüler, nahmen an der Veranstaltung teil. 

Nach Grußworten von Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister von Braunschweigs Partnerstadt Magdeburg, hielt Oberbürgermeister a. D. Dr. Gert Hoffmann einen Impulsvortrag zum Thema „Deutsche Einheit“. Anschließend moderierte die Journalistin Ingeborg Obi-Preuß drei Diskussionsrunden: mit Gerhard Glogowski (Niedersächsischer Ministerpräsident a. D., ehemaliger Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Braunschweig) und Dr. Wilhelm Polte (ehemaliger Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Landeshauptstadt Magdeburg); mit Ute Mühler und Sabine Meyer (ehemalige Lehrerinnen aus Magdeburg und Braunschweig); mit Prof. Dr. Eckhardt Fuchs (Direktor des Georg-Eckert-Instituts – Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung), Prof. Dr. Matthias Puhle (ehemaliger Beigeordneter der Landeshauptstadt Magdeburg) sowie Dr. Rüdiger Koch (ehemaliger Bürgermeister und Beigeordneter der Landeshauptstadt Magdeburg).

Diskussionsrunde zu 30 Jahre Wiedervereinigung

Schülergruppe der Integrierten Gesamtschule Franzsches Feld Braunschweig zu Gast bei der Diskussionsrunde


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