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Aktuelles aus dem Sport in Braunschweig

BürgerSport im Park 2022

© Bürgerstiftung Braunschweig-Jérémy Decomble

Die 1. Halbzeit vom diesjährigen "BürgerSport im Park" findet vom 25. April bis 13. Juli statt. 19 Braunschweiger Sportvereine bieten im öffentlichen Raum insgesamt 37 verschiedene Sport- und Bewegungsmöglichkeiten (davon 9 inklusive) in 30 Sportarten an – für jeden Fitnessgrad und jedes Alter ist etwas dabei. Die Teilnahme an den einzelnen Angeboten ist wieder kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung. Die 2. Halbzeit wird vom 14. Juli bis 14. Oktober stattfinden.

Alle Termine der einzelnen Sport- und Bewegungsangebote, die Treffpunkte sowie weitere Informationen zur Teilnahme sind auf der neuen Homepage "BürgerSport im Park" (Öffnet in einem neuen Tab) und im städtischen Veranstaltungskalender (Stichwort: Bürgersport) zu finden. Organisiert wird "BürgerSport im Park" von der Bürgerstiftung Braunschweig in Kooperation mit dem Stadtsportbund Braunschweig e.V. 

Die gedruckte Broschüre gibt es direkt bei der Bürgerstiftung (Öffnet in einem neuen Tab), Löwenwall 16, 38100 Braunschweig, Tel. (0531) 48202400, sowie beim Stadtsportbund (Öffnet in einem neuen Tab) oder an diversen Orten wie der Stadtbibliothek, der Tourist-Info und dem Bürgerbüro. Sie steht auch auf der neuen Homepage als aktuelles PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

4. Inklusiver Sportabzeichentag des PSV Braunschweig

Deine Herausforderung - Deutsches Sportabzeichen© DOSB

Der Polizeisportverein (PSV) Braunschweig e.V. veranstaltet am 25.09.2021, 10:00 – 16:00 Uhr, in 3 Zeitfenstern von je 2 Stunden, den 4. Inklusiven Sportabzeichentag im „Polizeistadion“, Georg-Westermann-Allee 36.

Dieser bietet eine gute Gelegenheit, sich Einblick in verschiedene Sportarten zu verschaffen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung das Sportabzeichen erwerben und auf diese Weise im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten gemeinsam sportlich aktiv sein können. Weitere Informationen sind auf der Homepage des PSV Braunschweig unter www.psv-braunschweig.de (Öffnet in einem neuen Tab) zu finden.

Das Minisportabzeichen für Kinder im Alter von 3-5 Jahren wird ebenfalls angeboten und als Highlight ist das Inklusionsmobil des Tennisverbandes Niedersachsen/Bremen vor Ort. Für evtl. Rückfragen stehen die PSV-Geschäftsstelle und die Inklusionsmanagerin des PSV gern zur Verfügung (siehe nachfolgenden Flyer).

Kerlgesund-Tour 2021 - Erlebnissporttag für Männer

Kerlgesund-Tour 2021 - Erlebnissporttag für Männer© BKK24

Der Stadtsportbund Braunschweig (SSB) e.V. richtet am 18. September, 11:00 bis ca. 15:30 Uhr, in und an der Sporthalle der IGS Franzsches Feld (zentraler Treffpunkt) und auf der Bezirkssportanlage Franzsches Feld einen Erlebnissporttag für Männer im Rahmen der Kerlgesund-Tour 2021 aus, ein gemeinsames Projekt des Landessportbundes (LSB) Niedersachsen und der Krankenkasse BKK24.

Das Programm des Erlebnissporttages umfasst u. a. einen einleitenden Vortrag von Sportphysiotherapeut Philipp Glawe sowie zwei Workshop-Phasen von je einer Stunde mit jeweils acht unterschiedlichen Sportangeboten: Karate, Futsal-Biathlon, Klettern, Kettlebell-Training, Boule, Aroha, Bogenschießen und Outdoor-Fitness, und mit einem gemeinsamen Grillen zum Abschluss.

Jeder Teilnehmer kann somit zwei Sportarten ausprobieren, die von qualifizierten Trainern Braunschweiger Sportvereine angeleitet werden. Die Teilnahmegebühr beträgt inkl. Getränke, Snack und Grillbuffet 10,00 EUR. Anmeldungen sind bis zum 4. September möglich (siehe nachfolgenden Flyer).

Das Programm des Erlebnissporttages richtet sich an Männer aller Altersgruppen, die Interesse an einer sportlichen Betätigung haben und neugierig auf bisher nicht bekannte Sportarten sind. Interessierte können sich über die SSB-Homepage www.ssb-bs.de/kerlgesund-sporttag-fuer-maenner (Öffnet in einem neuen Tab) informieren und auch anmelden.

1. Digitaler FrauenSportTag 2021 interkulturell

1. Digitaler FrauenSportTag 2021 interkulturell© SSB Braunschweig

Der Stadtsportbund Braunschweig (SSB) e.V. richtet am 5. Juni, 09:00 bis ca. 17:30 Uhr, den "1. Digitalen FrauenSportTag interkulturell" aus. Aufgrund der großen Resonanz in den vergangenen Jahren war 2021 ein weiterer "Interkultureller FrauenSportTag" geplant, der aber infolge der aktuellen Corona Pandemie immer wieder verschoben werden musste.

Der beliebte "FrauenSportTag interkulturell" bietet interessierten Frauen diverse Möglichkeiten der Entfaltung. Über die Bewegung entstehen Gemeinschaften, Bindungen und Freundschaften. Unterschiedliche Kulturen finden über den gemeinsamen Sport zusammen. Als Lösung entwickelte sich deshalb ein attraktives Online-Angebot, der "Digitale FrauenSportTag".

Der Braunschweiger TSC e.V., Kooperationspartner des SSB, stellt einen hierfür geeigneten Tanzsaal zur Verfügung. Acht Übungsleiterinnen aus verschiedenen Sportvereinen stellen unterschiedliche Sportangebote für Frauen digital vor. Aroha, Orientalischer Tanz, Bauch-Beine-Po, Piloxing, Zumba, Homeoffice-Dance-Fitness, Skip the Beat und Yoga laden ein zum Kennenlernen, Ausprobieren und Mitmachen. Fitness und Bewegung nach mitreißender Musik, aber auch Bewegung am Arbeitsplatz und Entspannung bieten für jeden Geschmack etwas (siehe nachfolgenden Flyer).

Dank der Förderung vom Landessportbund (LSB) Niedersachsen e.V., sowie dem Land Niedersachsen ist die Teilnahme für alle Frauen kostenlos. Die Anmeldung ist online über die Homepage des Stadtsportbundes Braunschweig e.V. (Öffnet in einem neuen Tab) möglich.

Inklusion im und durch Sport: Abschlussbericht liegt vor

Rollstuhlbasketball auf dem Schloßplatz© Stadt Braunschweig

Inklusion im und durch Sport ist ein besonderer Schwerpunkt der Sportentwicklungsplanung der Stadt Braunschweig.

Im Rahmen dieses Teilprojekts wurden mit einer Fragebogenaktion das Freizeit- und Sportverhalten sowie die konkreten Wünsche von Menschen mit Behinderungen im Blick auf Sportangebote, Zugangsbarrieren sowie gelingende Aspekte der Inklusion erfasst. Zudem wurden die Bedarfe der Sportvereine analysiert. Das Ergebnis liegt jetzt vor: ein 62 Seiten starker Bericht unter dem Titel „Inklusion im und durch Sport in Braunschweig – Befunde, Bedarfe, Entwicklungsperspektiven“. Er formuliert Leitziele, die Richtschnur für die weitere Sportentwicklungsplanung sein sollen.

Sportdezernent Christian Geiger ist es wichtig, gerade die hohe Integrationskraft der Braunschweiger Sportvereine durch den vorliegenden Bericht noch stärker in den Fokus der Braunschweiger Stadtgesellschaft zu rücken. „Teilhabe an den Sportangeboten und deren Ausbau für Menschen mit Behinderungen, aber auch für andere benachteiligte Personengruppen ist mir ein besonderes Anliegen, weshalb ich mich sehr darüber freue, dass es uns gelungen ist, als eine der ersten Städte in Deutschland dieses Thema im Rahmen unserer Sportentwicklungsplanung aufzugreifen. Nun gilt es, den Ball aufzunehmen und gemeinsam mit dem Stadtsportbund, dem Behindertenbeirat und Einrichtungen der Behindertenhilfe die Empfehlungen, die der Bericht enthält, zeitnah umzusetzen.“

Verfasser des Abschlussberichts ist das Büro ikps (Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung), das auch die Befragung durchführte. Eine Planungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Lebenshilfe, des Vereins Köki (Selbsthilfe-Verein für körperbehinderte Kinder in Braunschweig), des Projekts BINAS (Braunschweig integriert natürlich alle Sportler) sowie der Stadtverwaltung (Fachbereiche Soziales, Schule, Sport) bearbeitete den Bericht abschließend und verabschiedete ihn gemeinsam.

Die Leitziele

  • Die Sport- und Bewegungsangebote für Menschen mit Behinderung sollen punktuell erweitert werden.
  • Die Zahl der Übungsleiterinnen und Übungsleitern mit einer Zusatzqualifikation „Inklusion“ soll erhöht werden.
  • Die Informationen über sowohl spezifische als auch inklusive Sport- und Bewegungsangebote sollen verbessert werden.
  • Die Kooperationen zwischen Einrichtungen, die sich um die Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, und Sportvereinen sollen verbessert und dezentrale Netzwerke gebildet werden.
  • Die Stadt Braunschweig fördert den inklusiven Sport durch die bedarfsorientierte Bereitstellung von Sport- und Bewegungsräumen.
  • Die Stadt Braunschweig soll den Ausbau der Inklusion im Sport ideell und materiell unterstützen.