Schulsozialarbeit
Seit 2001 arbeiten Diplom-Sozialarbeiterinnen und Diplom-Sozialarbeiter der Jugendförderung an verschiedenen Hauptschulen im Stadtgebiet. Die Braunschweiger Richard Borek Stiftung unterstützte die damals innovative Idee mit Hilfe einer Anschubfinanzierung. Später nahm sich auch das Land Niedersachsen dieser Idee an und setzte sie in Form des Programmes zur Profilierung der Hauptschulen niedersachsenweit um. Zu Beginn ausschließlich an Hauptschulen zu finden, kamen später Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen als Zielgruppe des Landesprogrammes hinzu. Um die für die Qualität notwendige Kontinuität zu gewährleisten, behielt der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Abteilung Jugendförderung, seine Trägerschaft bei und engagiert sich seit dem Ende der Stiftungsförderung auch finanziell, gemeinsam mit dem Land Niedersachsen, für die regionale Schulsozialarbeit.
Arbeitsschwerpunkte der Schulsozialarbeit, Abtleilung Jugendförderung, sind:
- Zusammenarbeit mit Berufsbildenden Schulen und Betrieben
- Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
- Zusammenarbeit mit Vereinen oder anderen Institutionen
- Zusammenarbeit mit der Leitstelle der Region des Lernens, der Berufsberatung der Arbeitsagentur und den jeweiligen Fachberatern Berufsorientierung
Insgesamt werden berufsorientierende und berufsbildende Maßnahmen zielführend koordiniert um die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Berufseinstieg zu vergrößern.
Gleichwertig zu den berufsorientierenden Maßnahmen beinhaltet die kommunale Schulsozialarbeit auch folgende Tätigkeiten:
- Zusammenarbeit mit der Schulleitung
- Partnerschaftliche Beratung mit Lehrkräften
- Sozialpädagogische Begleitung von Schülerinnen und Schülern (Einzelfallhilfe)
- Zusammenarbeit mit Eltern / Personensorgeberechtigten
- Vermittlung sozialer Kompetenzen
- Projektarbeit (z.B. Gewalt- und Suchtprävention)
- Netzwerkarbeit im Gremien
- Dokumentation und Berichtswesen zur eigenen Tätigkeit
- Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
Eine enge Kooperation besteht zur der Koordinierungsstelle Schulverweigerung
„Die 2. Chance“ und zu der Kompetenzagentur Braunschweig.
Aufgrund unterschiedlicher Profile der drei Hauptschulen an denen die kommunalen Schulsozialarbeiter eingesetzt sind werden neben vielen Gemeinsamkeiten programmatisch unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.
Hauptschule Sophienstraße
|
Katharina Giblewska |
|
| Telefon | 0531 8019149 |
|
|
| Webseite | hs-sophienstrasse.de |
|
Sonja Lubetzki-Meyer |
|
| Telefon | 0531 470 8547 |
|
|
| Webseite | hs-sophienstrasse.de |
Projekte, an denen die Schulsozialarbeit stark mitwirkt
Allgemein:
- Elternpraktikum (8.-10. Klasse)
- Babysitter-Kurs
Gewaltprävention:
- Rapflektion
- Mittagstisch „Chill-Küche“ (5.-10. Klasse)
- Konfliktlotsenarbeit
- „Gewaltlos Starksein“ (5.-6. Klasse)
- Anti-Aggressions-Training
- Trainingsraum
- Klassentraining durch erlebnispädagogische Elemente
Übergang Schule Beruf:
- PUMA. B Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (7. – 9. Klasse)
- „Brückenschlag“ (8. Klasse)
- Oskar-Kämmer-Schule Berufseinstiegsbegleitung (8. Klasse)
Grund- und Hauptschule Pestalozzistraße
|
Henning Passier |
|
| Telefon | 0531 1216142 |
|
|
| Webseite | pesta-bs.de |
Projekte, an denen die Schulsozialarbeit stark mitwirkt
Allgemein:
• Elterntraining (Babyprojekt)
• Sexual- und Partnerschaftsberatung („Dr. Sommer-Team“)
• Reit-AG
Gewaltprävention:
• Konfliktlotsenarbeit
• Sozialtraining
• Klassentraining durch erlebnispädagogische Elemente
• Faustlos
Übergang Schule/Beruf:
• PUMA. B Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (7. – 9. Klasse)
Grund- und Hauptschule Schuntersiedlung
|
Ute Grabs |
|
| Telefon | 0531 2352923 |
|
|
| Webseite | ghs-schuntersiedlung.de |
Projekte, an denen die Schulsozialarbeit stark mitwirkt
Allgemein:
- Elterntraining (Babyprojekt)
- Sexual- und Partnerschaftsberatung („Dr. Sommer-Team“)
- Reit-AG
Gewaltprävention:
- Konfliktlotsenarbeit
- Sozialtraining
- Klassentraining durch erlebnispädagogische Elemente
- Faustlos
Übergang Schule/Beruf:
- PUMA. B Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (7. – 9. Klasse)
Zu diesem Thema
-
Standards der städtischen Schulsozialarbeit
(pdf; 0,98 MB)






