Investitionspakt - Campus Donauviertel

Campus Donauviertel und Wegeverbindung durch das Wäldchen© Stadt Braunschweig

Ein neuer Ort für Begegnung, Kultur, Bildung und Bewegung

Mit dem Campus Donauviertel wurden der Kinder- und Teeny-Klub „Weiße Rose“ und der Kulturpunkt West räumlich und funktional neu aufgestellt. Neubau, Sanierung, gemeinsame Außenanlagen und das begleitende Integrationsmanagement greifen dabei ineinander.

Eine neue Wegeverbindung durch das angrenzende Wäldchen verbindet den Campus mit dem Wohnquartier und ergänzt den Campus um neue Möglichkeiten für Bewegung und Aufenthalt.

So ist ein offener und gut erreichbarer Ort entstanden, der die beiden Einrichtungen miteinander verbindet und neue Möglichkeiten für Begegnung, Kultur, Bildung, Bewegung und Teilhabe im Quartier schafft.

Idee und Umsetzung

Ausgangslage

Der Kinder- und Teeny-Klub „Weiße Rose“ und der Kulturpunkt West waren bereits vor Beginn des Projekts wichtige Orte für Begegnung, Kultur und soziale Arbeit in der Weststadt. Ihre räumlichen Möglichkeiten waren jedoch deutlich eingeschränkt.

Der KTK nutzte die Kellerräume des Gebäudes an der Ludwig-Winter-Straße 4. Der KPW verfügte über eine begrenzte Zahl nutzbarer Räume; zugleich bestand erheblicher Sanierungsbedarf. Die Außenflächen waren wenig einladend und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Auch die Anbindung an das angrenzende Wohnquartier war unzureichend.

Die Idee

Mit dem Campus Donauviertel sollten die Voraussetzungen für beide Einrichtungen grundlegend verbessert und ihre Zusammenarbeit gestärkt werden. Gleichzeitig sollte ein bislang wenig erschlossener Bereich stärker mit dem Quartier verbunden und als öffentlicher Ort entwickelt werden.

Im Rahmen des Investitionspakts wurden vier miteinander verbundene Bausteine umgesetzt: der Neubau des KTK, die Sanierung des KPW, die Umgestaltung der Außenanlagen und das begleitende Integrationsmanagement.

Ergänzend entstand eine neue Wegeverbindung durch das Wäldchen ins Wohnquartier mit Freizeitsportangeboten. Diese Maßnahme wurde nicht über den Investitionspakt, sondern im Rahmen der Städtebauförderung im Donauviertel finanziert.

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Der Campusgedanke

Aus zwei Einrichtungen und ihrem Umfeld ist ein gemeinsamer Ort für das Quartier entstanden.

Der Campus verbindet Kinder- und Jugendarbeit, Kultur, Begegnung, Bewegung und soziale Teilhabe. Die Öffnung der Außenanlagen stärkt die Verbindung zwischen den Einrichtungen und dem Quartier. Die neue Wegeverbindung führt diesen Gedanken über das Campusgelände hinaus und verbindet den Campus mit dem Wohnumfeld.

Der Campus heute: Ein Ort für das ganze Quartier

Der Campus ist mehr als die Summe seiner einzelnen Bausteine. Mit der räumlichen Verbindung der Einrichtungen und der Öffnung des Geländes zum Quartier ist ein neuer gemeinsamer Ort in der Weststadt entstanden.

Der Campus bringt unterschiedliche Nutzungen und Menschen zusammen: Kinder und Jugendliche, Kulturschaffende, Vereine, Nachbarschaft und Besucherinnen und Besucher. Mit der neuen Grundschule an der Ludwig-Winter-Straße entsteht künftig ein weiterer wichtiger Ort im direkten Umfeld des Campus.

Die Einrichtungen verfügen heute über bessere räumliche Voraussetzungen und können ihre Angebote erweitern und flexibler gestalten. Die geöffneten Außenanlagen erweitern den Campus um einen öffentlichen Freiraum für Begegnung, Bewegung, Veranstaltungen und Aufenthalt.

Über die neue Wegeverbindung durch das Wäldchen ist der Campus zudem direkt mit dem Wohnquartier verbunden. Freizeitsport, Spiel, Veranstaltungen, Kurse und Aufenthalt finden heute auf und rund um den Campus Raum.

Bildnachweise

  • Stadt Braunschweig
  • Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen
  • BauBeCon Stadtsanierung GmbH

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