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Merkmale des Dorfrundgangs

Welche Merkmale sollte der Dorfrundgang erfüllen.

1. Die Nummerierung des Dorfrundgangs sollte erweiterbar sein.

2. Der Einstieg in den Dorfrundgang sollte von jedem Ort aus möglich sein

3. Der Rundgang sollte Variationen zulassen

4. Die auf den Tafeln vermittelten Inhalte sollten erweiterbar u. aktualisierbar sein

5. Der dörfliche Rundgang sollte mit anderen Rundgängen in anderen Stadtteile kombinierbar sein

Lösungsansätze:

Zu 1: Möglich durch "Blockbildung", innerhalb derer eine eigene Nummerierung möglich ist.

A = Alter Dorfkern

AA = Alter Winkel

AE = Eickweg

AK = Kirchstr.

AO = Ohlenhofstr.

AS = Schwarze Str.

AT = Timmerlahstr.

N = Neubaugebiete

N1 = Nettlingskamp (30/40iger Jahre)

N2 = Hopfenanger (50iger Jahre)

N3 = Heideweg (60iger Jahre)

N4 = Schülerweg (70iger Jahre)

N5 = Hopfengarten (ab 2000)

Zu 2: D.h. es muss eine Orientierung von jedem Punkt aus gegeben sein. Möglich durch klare Richtungsangaben mit Hilfe von Richtungspfeilen und Nutzung verschiedener Farben

Dicke Pfeile weisen den Weg der Hauptstrecke

Dünne Pfeile weisen den Weg zur Alternativstrecke bzw. zu weiteren interessanten Orten

Die verschiedenen Rundgänge werden durch jeweils eigene Farben kenntlich gemacht, ähnlich einem Busliniensystem

Zu 3: Siehe hierzu 2

Zu 4: Die Tafeln sind grundsätzlich ein "starres" nicht erweiterbares System. ABER mit Hilfe eines QR-Codes auf dem Schild stehen dem Betrachter weitergehende Informationen zur Verfügung. Angefangen mit weitergehenden schriftlichen Informationen bis hin zu Bilderstrecken und sogar Animationen/Videos sind möglich.

Grundsätzlich wäre es sogar denkbar, dass die weitergehenden Erläuterungen sogar auf den jeweiligen Adressatenkreis abgestimmt werden.

Es könnte für Kinder eine andere Animation geben wie für Erwachsene!

Ebenfalls über den QR-Code wäre ein GPX-Track für Smartphones u. Navigationsgeräte und/oder ein KLM-Overlay (Google Earth) ladbar.

Auf den Internetseiten der Stadt Braunschweig im Segment Stadtporträts/Heimatpflegerseiten wie hier in Timmerlah wären diese Files ebenfalls hinterlegbar.

Zu 5: Das Nummerierungssystem muss auf jeden Stadtteil übertragbar und dort einsetzbar sein. Man benötigt für jeden Stadtteil eine eindeutige Zuordnung, die m.E. durch eine eindeutige Ortskennzeichnung möglich ist, wie sie von Kfz-Kennzeichenschildern her bekannt ist.

Für Timmerlah schlage ich TIM vor.

Die nachstehende Grafik veranschaulicht die Idee des Richtungssystems.

© Erdacht von Heimatpfleger B.AumannRichtungssystem

XX steht für den Ortsteil, z.B. AT für Alter Dorfkern, Timmerlahstr.
NN steht für die Nummer des Objektes
TIM steht für Timmerlah
Die Richtungspfeile weisen die Wege zu den nächsten Tafeln.
Durch Verwendung von verschiedenen Farben wären die Wege optisch voneinander zu unterscheiden.

© Erstellt von J.BalkeBeispielschild Dorfrundgang Ass1

Die hier vorgestellte Projektidee knüpft an das BLIK = Braunschweiger Leit- und Informationssystem für Kultur an. Wir kennen es von den braunen Hinweisschildern "Ensembles" in den jeweiligen Stadtteilen wie bei uns am Brink.

Dieses jeweilige Schild sollte/könnte in das System einbezogen werden, muss aber nicht.

Auf jeden Fall sind das städtische Referat Stadtbild und Denkmalpflege sowie die Heimatpfleger zu informieren und einzubeziehen.