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8. März-Bündnis

© Gleichstellungreferat Braunschweig

Das Braunschweiger Frauenbündnis besteht seit 1988.
1989 wurde die erste gemeinsame Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am 8. März durchgeführt.

Zu unserer Aufgabe gehören die Vorbereitung und Durchführung von Aktivitäten zum Internationalen Frauentag.
Unsere Stärke ist unsere Vielfalt. So konnte auch in diesem Jahr ein buntes und vielseitiges Programm unter dem gemeinsamen Motto "Women for Future - Wir verändern die Welt" zusammengestellt werden.
Umfangreiche Informationen werden Sie in Kürze auf dieser Seite erhalten.

Bündnispartnerinnen 2020:

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ASF
Amnesty International Braunschweig
Bündnis 90/Die Grünen
DIE LINKE
DGB Kreisfrauenausschuss
Frauenberatungsstelle e.V.
Frauenbibliothek der TU Braunschweig
Frauenhaus
Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e.V.
frauenBUNT e.V.
Frauen Union Kreisverband CDU Braunschweig
Frauenverband Courage
Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig
Internationaler Frauengesprächskreis
KirchenFrauenKonvent der Ev.-lutherischen Landeskirche Braunschweig
LSBTI*-Koordinationsstelle der Stadt Braunschweig
Mädchenarbeitskreis der Stadt Braunschweig (MAK)
Pro familia Braunschweig
Wirtschaftsfrauen Region Braunschweig e.V.


Alle, die mitarbeiten wollen, sind herzlich willkommen.

Vorträge durch Mitglieder des 8.März-Bündnisses

2017: Zur Ausstellungseröffnung "1000 Gesichter des Friedens" am 8. März analysierte Gudula Wegmann als langjährige Aktivistin im Kreisfrauenausschuss des Deutschen Gewerkschaftsbundes, als Mitstreiterin im 8.März-Bündnis Braunschweig und als aktives Mitglied im Friedenszentrum Braunschweig die Rolle von Frauen bei kriegerischen Auseinandersetzung und die Notwendigkeit ihrer Beteiligung an Friedensprozessen.

© Foto: Franziska Rutz

2015: In ihrem Vortrag zum Internationalen Frauentag gelang Inge Lübbers als langjährige Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle, als Mitglied des 8.Märzbündisses und zentrale Figur der Braunschweiger Frauenbewegung ein Brückenschlag zwischen den verschiedenen Positionen der Frauenbewegung.

Entstehung, Hintergründe zum Internationalen Frauentag

Der „Internationale Frauentag" entspringt einer gewerkschaftlichen und sozialistischen Tradition und hat mehrere Wurzeln. Als eine gilt der Protest der New Yorker Arbeiterinnen gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und für gleichen Lohn.

Über 50 Jahre später, am 8. März 1908, demonstrieren in der gleichen Stadt Textilarbeiterinnen für Frauenwahlrecht, kürzere Arbeitszeiten, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Daran anknüpfend bestimmen US-amerikanische Sozialistinnen den letzten Februarsonntag des Jahres als Propagandatag für Frauenwahlrecht und Sozialismus.

Am 20. Februar 1909 findet  der erste nationale Frauentag statt.

Ein achtwöchiger Streik von 20 000 Hemdennäherinnen sorgt im gleichen Jahr für internationales Aufsehen - dies geschieht wiederum in Manhattan.

Sozialistinnen aus den USA sollen Clara Zetkin, die damals das Internationale Frauensekretariat leitete, den Vorschlag unterbreitet haben, den Frauentag weltweit einzuführen.

Ein entsprechender Antrag wird auf der II. Internationalen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen eingebracht und einstimmig angenommen…

Das Datum variierte bis am 8. März 1917 in Petrograd die Textilarbeiterinnen streiken, was als Anfang der Februarrevolution gilt. In Erinnerung daran setzt die II. Internationale Konferenz der Kommunistinnen den 8. März als einheitliches Datum für den Internationalen Frauentag fest.

Auch heute wird dieser Tag weltweit gewürdigt: Am 8. März wird Bilanz gezogen von allen Frauen der Welt.