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Flüchtlinge in Braunschweig

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Belegung der neuen Wohnstandorte in Lamme und in Hondelage

Seit dem 4. Oktober ziehen geflüchtete Paare, Familien und allein reisende Personen in die neu errichteten Gebäude am Wohnstandort Bruchstieg in Lamme ein. Bis zum Ende des Jahres wird diese Wohneinrichtung für Geflüchtete mit rund 80 Personen belegt sein, insgesamt bietet es Platz für 100 Menschen. Der Wohnstandort Ackerweg in Hondelage mit max. 88 Plätzen soll ebenfalls noch in diesem Jahr zur Unterbringung geflüchteter Menschen in Betrieb genommen werden. Weitere Informationen können der nachfolgenden Presseinformation entnommen werden.

Stand der Umsetzung der städtischen Integrationsplanung

Der erste Status Quo Bericht zum Stand der Umsetzung der kommunalen Integrationsplanung der Stadt Braunschweig liegt vor. Das Thema "Geflüchtete in städtischer Unterbringung" wird im Handlungsfeld 8 (Seiten 153-173) behandelt. Aussagen zur "Ehrenamtlichen Begleitung" sind u. a. auch im Handlungsfeld 4 (Seiten 91-95) zu finden. Weitere Informationen können der nachfolgenden Mitteilung für die Ratsgremien der Stadt vom 02.08.2018 entnommen werden.

Hinweis: Vorläufige Fassung des Berichtes zum Stand der Umsetzung der städtischen Integrationsplanung. Ab dem ersten Quartal 2019 wird der Bericht in einer überarbeiteten Fassung und auch in gedruckter Form zur Verfügung stehen.

Flüchtlinge in Braunschweig

Erstmalige Zuweisung von Flüchtlingen ab Januar 2016

Flüchtlinge in Braunschweig ((c) doom.ko - fotolia.com)
Flüchtlinge in Braunschweig
((c) doom.ko - fotolia.com)

Das massive Anwachsen der weltweiten Flüchtlingsströme hat im Jahr 2015 auch zu einer starken Zunahme der Einwanderung nach Europa und nach Deutschland geführt. Allein im Jahr 2015 sind geschätzt eine Million Flüchtlinge in Deutschland eingetroffen und nach dem Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer und von dort auf die Städte und Gemeinden verteilt worden.

Zum Jahresende nahm das Niedersächsische Innenministerium mit Erlass vom 4. Dezember 2015 Abstand von der bisherigen Regelung, niedersächsische Städte, in denen sich Landeserstaufnahmeeinrichtungen befinden, von der Verpflichtung zur dauerhaften Aufnahme von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern freizustellen. In diesem Zusammenhang wurden auch der Stadt Braunschweig erstmals ab Januar 2016 Asylsuchende zur dauerhaften Unterbringung zugewiesen 

Die Anzahl der Zuweisungen im Jahr 2016 (434 Personen) war aber deutlich geringer als die ursprünglich angekündigten 1.000 Flüchtlinge. Im Jahr 2017 waren es insgesamt "nur" 219. Die Zuweisungsquote für 2017 betrug allerdings 492 Personen, die vom Land bis September 2018 verlängert wurde. Seit Anfang 2018 erfolgt eine wöchentliche Zuweisung von 3 – 5 Personen (bis August 2018 insgesamt 152).

Bis Ende 2015 stand die Stadt nur in der Verpflichtung, einer kleineren Zahl von Flüchtlingen aus dem Resettlement-Programm (Ratsbeschluss vom 28. Februar 2012), Kontingentflüchtlingen und nachziehenden Familienangehörigen Hilfestellung bei der Integration in die hiesige Gesellschaft zu leisten. Dies wird nunmehr zu einer neuen und wesentlich umfangreicheren Aufgabenstellung für die Stadt. Das betrifft die Stadtgesellschaft und ihre Bürgerinnen und Bürger ebenso wie die kommunale Infrastruktur und das Handeln von Politik und Verwaltung auf kommunaler Ebene und stellt somit eine neue, gemeinsame Herausforderung dar.

Der Rat der Stadt Braunschweig hat mit seinen einstimmig gefassten Beschlüssen zum "Standortkonzept Flüchtlingsunterbringung" am 21. Dezember 2015 und zum „Konzept zur Integration von Flüchtlingen in Braunschweig“ am 15. März 2016 die Rahmenbedingungen für eine dezentrale Unterbringung der Asylsuchenden an 15 Standorten im Stadtgebiet Braunschweig und gleichzeitig für die Integration der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger in der braunschweigischen Stadtgesellschaft geschaffen, von denen 8 Standorte realisiert, aber zunächst nur 4 für die Unterbringung von Flüchtlingen in Betrieb genommen wurden.

Neben Familien und erwachsenen Flüchtlingen (ca. 400 Personen) betreut die Stadt derzeit noch ca. 130 junge Menschen, die ohne ihre Eltern eingereist sind. Diese unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge (umF), die unter der Obhut der Stadt stehen, werden z. B. in stationären Wohngruppen der freien Jugendhilfeträger oder in städtischen Einrichtungen betreut. In Kooperation mit den Bildungsträgern der Stadt wird an der schulischen und beruflichen Integration dieser Jugendlichen gearbeitet.

Für die ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Braunschweig, für Institutionen, Organisationen, Verbände und Vereine, die sich mit Flüchtlingsangelegenheiten befassen und für alle, die sich über das Thema „Flüchtlinge in Braunschweig“ informieren wollen, dienen die nachfolgenden Seiten als Informationsbörse zu folgenden Themen:

Kontaktadressen

Fachbereich Soziales und Gesundheit
Abteilung Migrationsfragen und Integration
Naumburgstraße 25
38124 Braunschweig
Telefon (05 31) 4 70 50 91
Fax (05 31) 4 70 50 99
E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
Postanschrift Stadt Braunschweig
Fachbereich Soziales und Gesundheit
Abt. Migrationsfragen und Integration
Postfach 3309
38023 Braunschweig

Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
Abteilung Jugendhilfe- und Inobhutnahmedienste
Packhofpassage 19
38100 Braunschweig
Telefon (05 31) 4 70 30 87
Fax (05 31) 4 70 30 88
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Abt. Jugendhilfe- und Inobhutnahmedienste
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