Handlungskonzepte bis 2024
Konzept zur Integration von Flüchtlingen in Braunschweig (2016)
Im Januar 2016 hat Braunschweig geflüchtete Menschen in kommunale Obhut aufgenommen (Öffnet in einem neuen Tab). Am 15. März 2016 hat der Rat der Stadt Braunschweig das zweite kommunale Handlungskonzept verabschiedet.
Das Handlungskonzept richtet sich nach dem Integrationsbedarf kürzlich zugewanderter Geflüchteter.
Im Fokus stehen sowohl Handlungsansätze zur Unterbringung als auch Ansätze zur Integration in die Stadtgesellschaft.
Das Konzept ist unter der Federführung des städtischen Sozialreferates (Öffnet in einem neuen Tab) und unter Beteiligung der verschiedenen Fachabteilungen sowie externer Akteure im Fachgebiet entstanden.
Kommunales Handlungskonzept und Planungsprozess: "Integration durch Konsens" (2008)
Das kommunale Handlungskonzept "Integration durch Konsens" ist unter breiter Beteiligung von Stadtverwaltung, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Migrantenselbstorganisationen gelaufen.
Im Mai 2008 ist dem Rat der Stadt Braunschweig und seinen Gremien das Ergebnis aus den zusammengetragenen Handlungsempfehlungen vorlegt und angenommen worden.
Der Planungsprozess ließ sich in folgende Arbeitsschritte untergliedern:
Das Vorhabens wurde im Januar 2007 im Ausschuss für Integrationsfragen vorgestellt und diskutiert, der Ausschuss schloss sich den Vorschlägen der Verwaltung an.
Bestandsaufnahme wurde erschlossen. Sie umfasste eine Sammlung von Daten zur Situation von Menschen mit Migrationshintergrund. Außerdem eine Darstellung der Angebote von Vereinen, Begegnungsstätten, zentralen Veranstaltungen und Projekten.
Am 16.03.07 haben der Braunschweiger Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann und Frau Prof. Dr. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D., den Startschuss für die Integrationsplanung gegeben und mit dem "Braunschweiger Appell" die Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung der Integrationsbemühungen aufgerufen.
Mit Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenorganisationen, Trägern von Angeboten wie Wohlfahrtsverbände und Bildungseinrichtungen, Verwaltung, Politik und Zivilpersonen wurde zur Steuerung des Prozesses das "Forum Migration" ins Leben gerufen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Integrationsfragen, Ratsherr Hartmann, übernahm die Leitung des Forums.
Mit dem "Forum Migration" und weiteren Personen wurde im nächsten Schritt ein Interkulturelles Leitbild für Braunschweig entworfen.
In anschließenden Hearings, Foren und Arbeitsgruppen ist zu zentralen Handlungsfeldern wie:
Kinder & Jugendliche, Familie, Bildung und Sprache, Arbeitsmarkt, Soziale Lage, Kultur und weiteren Themen gearbeitet worden.
Insgesamt wurden über 160 Einzelmaßnahmen von den Beteiligten zusammengestellt. Auf dieser Grundlage entwickelte die Braunschweiger Stadtverwaltung das Kommunale Handlungskonzept "Integration durch Konsens" der Stadt Braunschweig.
Die Ergebnisse sind als Vorlage der Verwaltung zur Grundlage der politischen Diskussion im Rat und seinen Gremien vorgelegt worden.
Die Federführung des Planungsprozesses oblag dem städtischen Sozialreferat. Integration ist eine Querschnittsaufgabe aller Beteiligten innerhalb und außerhalb der Verwaltung. Deshalb setzte der Planungsprozess auf eine breite Beteiligung, vor allem in der Phase der Entwicklung von Zielstellungen und konkreten Handlungsschritten in den Arbeitsgruppen und Foren.