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8. März-Bündnis

Das Braunschweiger Frauenbündnis besteht seit 1988.
1989 wurde die erste gemeinsame Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am 8. März durchgeführt.

Zu unserer Aufgabe gehören die Vorbereitung und Durchführung vielfältigster Aktivitäten zum Internationalen Frauentag.
Diese Vielfalt ist unsere Stärke - dies ist durch die Aktionen der letzten Jahre deutlich geworden. Seit 1993 finden ganze Aktionswochen statt, die mittlerweile auf den ganzen Monat März ausgeweitet wurden. Darunter Vorträge, Theater- und Kabarettvorstellungen, Ausstellungen, Lesungen, Diskussionsforen, einen Gottesdienst u. v. a.

Das 8. März-Bündnis besteht aus Frauen unterschiedlichster Gruppierungen, Initiativen, Organisationen, Vereine oder Einzelpersonen, verschiedener Altersstufen und Nationalitäten.


Bündnispartnerinnen 2016:
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ASF, Amnesty International, Braunschweiger Aidshilfe e.V., Bündnis 90/Die Grünen, Büro für Migrationsfragen der Stadt, DGB-Frauen, CDU, Frauenberatungsstelle e.V., Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e.V., Frauenhaus, Frauenbibliothek der TU Braunschweig, Frauenverband Courage, Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig, Haus der Familie GmbH, Internationaler Frauengesprächskreis, KirchenFrauenKonvent der Ev.- luth. Landeskirche Braunschweig, DIE LINKE, Mütterzentrum/Mehrgenerationenhaus, Pro Familia, Solwodi, Verdi-Frauen und viele engagierte Frauen ohne Gruppenzugehörigkeit.
Alle, die mitarbeiten wollen, sind herzlich willkommen.

Entstehung, Hintergründe zum Internationalen Frauentag

Der „Internationale Frauentag" entspringt einer gewerkschaftlichen und sozialistischen Tradition und hat mehrere Wurzeln. Als eine gilt der Protest der New Yorker Arbeiterinnen gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und für gleichen Lohn.

Über 50 Jahre später, am 8. März 1908, demonstrieren in der gleichen Stadt Textilarbeiterinnen für Frauenwahlrecht, kürzere Arbeitszeiten, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Daran anknüpfend bestimmen US-amerikanische Sozialistinnen den letzten Februarsonntag des Jahres als Propagandatag für Frauenwahlrecht und Sozialismus.

Am 20. Februar 1909 findet  der erste nationale Frauentag statt.

Ein achtwöchiger Streik von 20 000 Hemdennäherinnen sorgt im gleichen Jahr für internationales Aufsehen - dies geschieht wiederum in Manhattan.

Sozialistinnen aus den USA sollen Clara Zetkin, die damals das Internationale Frauensekretariat leitete, den Vorschlag unterbreitet haben, den Frauentag weltweit einzuführen.

Ein entsprechender Antrag wird auf der II. Internationalen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen eingebracht und einstimmig angenommen…

Das Datum variierte bis am 8. März 1917 in Petrograd die Textilarbeiterinnen streiken, was als Anfang der Februarrevolution gilt. In Erinnerung daran setzt die II. Internationale Konferenz der Kommunistinnen den 8. März als einheitliches Datum für den Internationalen Frauentag fest.

Auch heute wird dieser Tag weltweit gewürdigt: Am 8. März wird Bilanz gezogen von allen Frauen der Welt.