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Die Gleichstellungsbeauftragte

© Foto: Jörg ScheibeMarion Lenz, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Braunschweig

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland  Art. 3 (2)

Das Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig hat die Aufgabe, die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft zu fördern und die Verwirklichung des Art. 3 (2) des Grundgesetzes voranzutreiben.

Gleichstellungsbeauftragte werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben eingesetzt. Ihre Aufgaben und die Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit sind gesetzlich verankert.

Zur Gleichstellung von Frauen und Männern braucht es mehr als leere Versprechungen, nämlich... ... gleiche berufliche Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Aufstiegschancen ... existenzsichernde Arbeitsplätze, die gerecht bezahlt werden ... eine geschlechtergerechte und wirkungsvolle Repräsentation in politischen Gremien, Leitungs- und Entscheidungspositionen. ... eine bessere Berücksichtigung von Gleichstellungsthemen und geschlechtsspezifischen Lebenslagen bei allen Gesetzesvorhaben. ... endlich eine gerechte Verteilung der Aufgaben in Beruf, Haushalt und bei der Kindererziehung zwischen Frauen und Männern. ... die gleichberechtigte Würdigung von männlichen und weiblichen Leistungen auch in Kunst, Kultur, Geschichte und Sport. ... die Unverletzlichkeit der Würde und der Schutz vor körperlicher wie seelischer Gewalt.

Deshalb mischt die Gleichstellungsbeauftragte sich ein,

  • geht Anfragen und Beschwerden zur Gleichstellung nach und regt ggf. Gesetzesänderungen an.
  • setzt sich innerhalb der Stadtverwaltung ein: z. B. für die Einstellung von mehr Frauen in gehobene Positionen oder für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • begleitet innerhalb der Stadtverwaltung Planungsvorhaben, Projekte und Personalverfahren und unterstützt geschlechtersensible Vorhaben.
  • überprüft die Ausschuss- und Ratsvorlagen nach den positiven wie negativen Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern.
  • arbeitet in Gremien der verschiedensten Themenbereiche, wie z. B. zur Personalentwicklung.
  • bietet telefonische Kurzberatungen zu Fragen der Gleichstellung innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung an. 
  • informiert über Frauengruppen, -initiativen und Beratungsangebote.
  • veröffentlicht Broschüren zu gleichstellungsrelevanten Themen.
  • organisiert Veranstaltungen für und mit Frauen und zu Themen der Geschlechtergerechtigkeit.
  • pflegt Kontakte zu den Verbänden und Parteien.
  • unterstützt die Arbeit verschiedener Vernetzungen, wie das Planerinnentreffen oder das 8. März-Bündnis.
  • bringt zusammen mit anderen Gleichstellungsbeauftragten Vorschläge zu Gesetzesänderungen ein.
  • arbeitet mit allen an Gleichstellungsfragen interessierten Gruppen zusammen.

Die Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team im Gleichstellungsreferat haben darüber hinaus ein offenes Ohr sowohl für die Beschäftigten der Stadtverwaltung als auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Braunschweig.

An uns wenden sich

* Bürgerinnen und Bürger, die Fragen, Sorgen oder Anregungen rund um die Thematik der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern haben

* Frauen und Männer auf der Suche nach passenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten in unterschiedlichen Lebenslagen

* Projekte und Institutionen, deren Aufgabengebiet die Gleichstellung von Frauen und Männern berührt

* Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb der Stadtverwaltung mit unterschiedlichsten Anliegen und Anfragen

* Menschen, die sich aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert, belästigt oder bedroht fühlen - oder die von einem solchen Missstand Kenntnis erhalten haben