Veranstaltungen
Veranstaltungen
Mittagspause im Museum
„Noch einmal tön‘, o Harfe“
Mittwoch, 03. Dezember 2025, 12:30 Uhr
Die Harfe gehört zu den ältesten bekannten Musikinstrumenten. Als Instrument der Götter und Engel, als Symbol der Liebe und Weiblichkeit oder auch als nationales Emblem Irlands kommt ihr über die Musik hinaus eine besondere kulturelle Bedeutung zu. Frau Dr. Antje Becker führt zur „Mittagspause im Museum“ in die Welt der Harfe ein, dabei zwei kunstvoll gestaltete Instrumente des 18./19. Jahrhunderts aus der Sammlung des Hauses präsentierend.
Im Anschluss an die kurze, ca. 20 Minuten lange Führung, sind die Teilnehmer herzlich eingeladen, sich bei einem Getränk und einem Stück Kuchen in der Cafeteria weiter auszutauschen.
Im Eintrittspreis enthalten: Kaffee und Kuchen
Vortragsreihe
"Stobwasser - ganz schön gelackt"
Die Lackwarenmanufaktur Stobwasser wurde 1763 in Braunschweig begründet. Dank innovativer Produktions- und Marketingstrategien entwickelte sie sich zum Marktführer. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchten die Vorträge
Stobwassers Erfolgsrezept und spiegeln es in die heutige Zeit.
In Kooperation mit der Richard Borek Stiftung und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
13.11.2025, 18 Uhr
Mirja Beck (Goethe-Universität, Frankfurt a. M.):
„Kunstgeschichte im Alltag – Popularisierung
kunsthistorischer Bilder von Johann Heinrich
Stobwasser bis zum Museumsshop“
Moderation: Jakob Zimmermann
20.11.2025, 18 Uhr
Dr. Christian Lechelt (Museum Schloss Fürstenberg):
„Glänzende Waren: Lackdosen, Porzellan und
Corallen. Manufakturgründungen unter Herzog
Carl I. (1713 – 1780)“
Moderation: Dr. Lars Berg
27.11.2025, 18 Uhr
Prof. Dr. Annett Löseke (HBK Braunschweig):
„Radical Curating. Oder was heißt zeitgenössisch?“
Moderation: Prof. Wolfgang Ellenrieder
04.12.2025, 19 Uhr
Prof. Dr. Dirk Boll (Christie´s, London):
„Von Louis XIV. zu Louis Vuitton – übernimmt
die Luxusindustrie die Kunstmärkte?“
Moderation: Dr. Nicole Brüderle-Krug
Städtisches Museum Braunschweig
Haus am Löwenwall
Steintorwall 14 7 | 38100 Braunschweig
Der Eintritt ist frei!
Konzert
mit Juan Peñalver Madrid (Klavier) und Antje Becker (Moderation)
„Es ist nicht schwer Klavier zu spielen schöne, hat man ein Instrument wie Ihres, voll holder Töne!“
Eine musikalische Reise durch die Gästebücher der Familie Grotrian
Konzert mit Moderation
Juan Peñalver Madrid (Klavier)
Antje Becker (Moderation)
Sonntag, 7. Dezember 2025, 19 Uhr
Lichthof des Städtischen Museums Braunschweig, Haus am Löwenwall
Steintorwall 14, 38100 Braunschweig
Eintritt: Erwachsene 5,00 €; Ermäßigung (für Schüler, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Rentner sowie Inhaber des „Braunschweig Passes“) 2,50 €; Kinder von 6 – 16 Jahre 2,00 €; Schulklassen und Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt. Das Städtische Museum ist uneingeschränkt barrierefrei. Der Vorverkauf beginnt am Samstag, 6. Dezember, 11 Uhr, im Museum, Haus am Löwenwall. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Die Familie Grotrian hat das Musikleben der Stadt Braunschweig mehr als 150 Jahre lang bereichert. In der Klavierbauwerkstatt Grotrian, Helfferich, Schulz bzw. Grotrian-Steinweg wurden Flügel und Klaviere gefertigt, die Musiker und Liebhaber auf der ganzen Welt erfreuten. Das Haus am Bohlweg 48 galt Künstlern und Kulturengagierten als ein Ort der Inspiration, der Gastfreundschaft. Ihre Eindrücke spiegeln sich in den Gäste- und Fremdenbüchern wider, die die Familie seit 1878 führte.
Juan Peñalver Madrid präsentiert Werke bekannter wie unbekannter Komponisten, die einst im Hause Grotrian logierten, und gewährt so einen Einblick in den kulturellen Austausch, in dem die Familie stets mit der (internationalen) Musikwelt stand.
Exponat des Monats (Im Dez. findet kein Vortrag statt, erst wieder im Januar 2026.)
Braunschweigs behutsame Residenzwerdung 1671–1753
Vortrag von Sebastian Mönnich
Am 15. und 18. Januar 2026 um 15 Uhr in der Kleinen Dornse des Altstadtrathauses
Der Eintritt ist frei!
Zwischen 1671 und 1753 erlebte Braunschweig eine prägende Phase: Die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel hielten wieder häufiger Hof in der Stadt – und doch entwickelte sich Braunschweig nicht geradlinig zur neuen Residenzstadt. Diese Funktion teilte sich Braunschweig bis 1753 noch mit Wolfenbüttel. Zudem war der Hof nicht allein der Faktor, der die Stadt formte. Vor allem die Warenmessen und der Ausbau der Festungsanlagen bestimmten das Stadtleben.
Geist, Glanz und Geld veränderten das Stadtbild und das Sozialgefüge Braunschweigs in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts: Die Hofoper wurde etabliert, die Goldschmiedezunft gedieh, Braunschweiger Händler und Handwerker profitierten von Baubegnadigungen, und einige Wolfenbütteler Unternehmer – wie der Hofuhrmacher Johann Michael Hager – siedelten in die nördlich gelegene Okerstadt über.
Die Verflechtungen zwischen Handel, Macht und Repräsentation zeichnet der Historiker Sebastian
Mönnich in seinem Vortrag nach. Im Städtischen Museum im Altstadtrathaus befinden sich einige Exponate zur Rolle Braunschweigs als Residenzstadt.
Konzertreihe "Unerhört?" 2026
Etudes Mélodiques
Marie Awadis – Klavier (Braunschweig)
11. Januar 2026
Die armenische, im Libanon geborene und aufgewachsene Komponistin und Pianistin Marie Awadis stellt ihr neues Album mit Eigenkompositionen vor: Études Mélodiques erschien im Herbst 2024 bei der Deutschen Grammophon. Es handelt sich um eine Sammlung von zwölf „poetischen“ Studien für Klavier. Marie Awadis ließ sich hierbei von Chopin und dem europäischen und amerikanischen Minimalismus inspirieren.
Felix & Fanny – Rediscovered
Trio Egmont
29. März 2026
Louisa Labouriau – Violine (Berlin), Martin Knörzer – Violoncello (Berlin), Viacheslav Shelepov – Hammerflügel (Hannover)
Das der historisch informierten Aufführungspraxis verpflichtete Trio Egmont lädt zu einer musikalischen Wiederentdeckung ein: Das Klaviertrio in c-Moll op. 66 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) trifft auf das selten aufgeführte Trio op. 11 seiner Schwester Fanny (1805–1847) – ein Juwel der musikalischen Romantik.
„Für Caroline“
Werke für Klavier zu vier Händen von Franz Schubert und William Sterndale Bennett
7. Juni 2026
Lucas Blondeel, Nicolas Callot – Klavier (Belgien)
Das auf historische Tasteninstrumente spezialisierte belgische Duo Callot-Blondeel bringt zwei „große“ Werke für Klavier zu vier Händen von Franz Schubert (1797–1828) zur Aufführung: Die berühmte Fantasie in f-Moll und das „Divertissement à la Hongroise“ mit seinen markanten, von der Volksmusik inspirierten Melodien. Daneben präsentiert das Duo mit „Three Diversions“ von William Sterndale (1816–1875) ein bislang relativ unbekanntes Opus.
Schumanndolin
Alon Sariel – Mandoline (Hannover), Viacheslav Shelepov – Klavier (Hannover)
22. November 2026, 19:00 Uhr
Die Mandoline blickt auf eine lange Geschichte zurück: Sowohl in der Kunst- als auch in der Volksmusik erfreute sie sich jahrhundertelang größter Beliebtheit – bis heute. Alon Sariel und Viacheslav Shelepov bringen Werke der klassisch-romantischen Epoche in (Eigen-)Arrangements zur Aufführung, darunter solche von Clara (1819–1896) und Robert (1810–1856) Schumann, Franz Schubert (1797–1828), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) und Richard Wagner (1813–1883).
Regelmäßige Veranstaltungen
Öffentliche Führungen zum Thema „800 Jahre Braunschweiger Stadtgeschichte“
Jeden Samstag, 15:00 Uhr im Museum im Altstadtrathaus
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums im Altstadtrathaus bieten öffentliche Führungen zum Thema „800 Jahre Braunschweiger Stadtgeschichte“ an. Immer samstags um 15:00 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen, im Museum die Stadtgeschichte näher kennenzulernen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung (bis fünf Personen) ist nicht notwendig.
Originalfilme aus der Historie Braunschweigs (am 5.11.2025 KEINE Filmvorführung)
Jeden Mittwoch, 14:00 bis 16:30 Uhr im Medienraum, Museum im Altstadtrathaus
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums im Altstadtrathaus zeigen vom 30.Juni 2021 an wieder jeden Mittwoch von 14 bis 16:30 Uhr Originalfilme aus der Historie Braunschweigs. Es liegen 26 verschiedene Filme vor. Zu Beginn wird ein vorab ausgesuchter Film gezeigt. Im Anschluss können Besucherinnen und Besucher weitere Filme auswählen.
Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung nicht notwendig.
In unserem Flyer, der unter folgendem Link zu finden ist, erhalten Sie einen Überblick über die Filmauswahl: