11.03.2017 - Brand in einer Reinigung

Um 18.11 Uhr wurde die Feuerwehr-Einsatzleitstelle über Notruf alarmiert, da aus einer Reinigung in der Güldenstraße Rauch aus dem Fenster auf die Straße drang. Hierauf wurde sofort ein Löschzug der Berufsfeuerwehr eingesetzt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang an der Vorder- sowie der Rückseite des Gebäudes Qualm aus den Fenstern. Ebenfalls war vor den Fenstern eine sehr starke Hitze zu spüren. Auch oberhalb des Daches stieg eine Rauchfahne empor. Die Erkundung ergab, dass sich in den drei Geschossen oberhalb der Reinigung Wohnungen befanden. Aus einem geöffnetem Fenster im 3. OG war ebenfalls leichter Rauchaustritt erkennbar.

Während sofort ein Trupp zur Brandbekämpfung mit Unterstützung durch Überdruckbelüftung von der Vorderseite in das Gebäude eindrang, wurde auf der Rückseite eine Öffnung zur Entrauchung geschaffen. Hierdurch verbesserten sich die Sichtverhältnisse erheblich, so dass der Brandherd schnell gefunden und zügig ein Löscherfolg erzielt werden konnte.

Zeitgleich wurde die Drehleiter eingesetzt, um im Bereich des Daches die Ursache für die Rauchfahne zu erkunden und ggf. eine Brandausbreitung auf das Dach zu verhindern. Hierbei wurde festgestellt, dass Rauch aus einem Entlüftungsrohr austrat.

Da einerseits keine Personen an den Fenstern der Wohnungen auf sich aufmerksam machten, andererseits jedoch aus einer Wohnung Qualm austrat, wurde sämtliche Wohnungen kontrolliert um sicherzustellen, dass sich keine Personen in dem Gebäude aufhalten und sich der Brand nicht auf die Wohnungen ausgebreitet hat. Diese Maßnahme wurde ebenfalls sehr zügig durchgeführt, da durch den Hauseigentümer die Wohnungsschlüssel zur Verfügung gestellt werden konnten.

Die Kontrolle der Wohnungen bestätigte, dass sich dort keine Personen aufhielten und keine weiteren Gefahren drohten. Weiterhin wurde festgestellt, dass die Rauchausbreitung in den Wohnungen über einen Abluftschacht erfolgte, welcher alle Wohnungen miteinander verband.

Aufgrund des für die Durchführung der Maßnahmen und zur Sicherheit der Einsatzkräfte erforderlichen Kräftebedarfs wurde der Löschzug der Südwache zur Unterstützung ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert, brauchte jedoch im weiteren Einsatzverlauf nicht mehr eingesetzt zu werden. Hierdurch waren zeitweise 35 Feuerwehrleute zur Schadensbekämpfung eingesetzt.

Durch den Brand sowie der sehr starken Rauchentwicklung wurden große Teile der Reinigung stark beschädigt. Die Schadenshöhe wird durch die Feuerwehr auf ca. 80.000 € geschätzt. Die genaue Ursache für die Brandentstehung wird durch die Polizei ermittelt.

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