Keine größeren Zwischenfälle, aber eine große Häufung von Rettungsdiensteinsätzen sind das Fazit der Feuerwehr Braunschweig zum Schoduvel in den Abendstunden. Bis 20:00Uhr waren im Stadtgebiet über 100 Rettungsdiensteinsätze im Rahmen von Notfällen zu bearbeiten. Ein Großteil dieser Einsätze steht im direkten Zusammenhang mit dem Schoduvel. Reaktionen auf den übermäßigen Genuss von Alkohol kleine Verletzungen wie Schnittverletzungen und Kopfplatzwunden, aber auch zahlreiche Kreislaufprobleme waren zu versorgen.
Im Rahmen des Einsatzes beim Schoduvel kam es zu einem Entstehungsbrand in einem Krankenwagen des ASB. Durch das beherzte Eingreifen der Besatzung mit einem Feuerlöscher konnte schlimmeres verhindert werden. Einerseits durch ein massives Aufgebot von über 140 Einsatzkräften des Sanitätsdienstes, andererseits durch eine Verstärkung der Rettungsdiensteinheiten bei der Berufsfeuerwehr gelang es das hohe Einsatzaufkommen zeitgerecht zu bedienen.
Auch mehrere zeitintensive Feuerwehreinsätze sorgten unabhängig vom Schoduvel, dass die Einsatzkräfte stets gut ausgelastet waren. Bei einem Entstehungsbrand in der Thomaestraße wurde der Bewohner der Wohnung verletzt. Ein angebranntes Essen hatte für starke Rauchentwicklung gesorgt und die Rauchwarnmelder in der Wohnung ausgelöst.
Besonders beschäftigten die Feuerwehr auch Alarmauslösungen durch einen Schwelbrand in einem Gewerbeobjekt am Käferweg und aufgrund unklaren Grundes im stillgelegten Praktiker-Baumarkt in Gliesmarode. Ein gemeldetes Feuer in der Hansestraße stellte sich als Lagerfeuer heraus. Einsätze zur Türöffnung, Ölspurbekämpfung und die Bergung von Vogelkadavern waren indes zusätzlich zu bewältigen.
Die am Ruhfäutchenplatz stationierte Ortsfeuerwehr Ölper brauchte nicht einzusetzen, da es im Zusammenhang mit dem Karneval in Braunschweig keine Brandeinsätze gab.