Am heutigen Montag wurde um 13:45 Uhr der Rüstzug der Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die A 39 gerufen.
Ein aus Richtung Wolfsburg kommender Pkw war auf dem linken Fahrstreifen der A 39 ins Schleudern geraten und war dann die rechte Böschung hinaufgefahren, hat sich mehrfach überschlagen und ist auf der Abfahrt Rautheim auf der Seite zum Liegen gekommen.
Der Fahrer und die Mitfahrerin waren beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.
Nach der Sicherung des Pkw und einer ersten medizinischem Stabilisierung der beiden Patienten durch die Rettungswagenbesatzungen und den Notarzt noch im Unfallfahrzeug befreite die Feuerwehr den Fahrer über die herausgetrennte Windschutzscheibe. Die hinten sitzende Mitfahrerin konnte über die Heckklappe aus dem Fahrzeug gerettet werden.
Beide Patienten haben sich durch den Unfallhergang schwere Verletzungen zugezogen und wurden nach der Behandlung am Einsatzort mit zwei Rettungswagen in das städtische Klinikum zum weiteren Behandlung transportiert.
An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Abfahrt Rautheim musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.
Einsatzleiter Torge Malchau: „Das Unfallfahrzeug ist unkontrolliert vom linken Fahrstreifen bis auf die Abfahrt geschleudert. Es ist großes Glück gewesen, dass es keine weiteren Unfallbeteiligten gab.“
Bei dem Einsatz handelt es sich um den zweiten stuntmäßigen Unfall innerhalb von 24 Stunden, bei dem die Feuerwehr Braunschweig tätig werden musst.