03.09.2013 - Wohngebäude in Lehndorf ausgebrannt

Wohngebäude nach Brand nicht mehr nutzbar

Um 07.21 Uhr wurde der Feuerwehr Braunschweig von Schülern über Notruf eine starke Rauchentwicklung in der Großen Straße in Lehndorf gemeldet und dass sich in einem brennenden Gebäude noch Personen aufhalten sollten.

Daraufhin wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Lehndorf alarmiert.

Die Einsatzkräfte konnten schon auf der Anfahrt Brandrauch wahrnehmen.

Beim Eintreffen wurden die Einsatzkräfte bereits von einem Bewohner vor dem Haus erwartet, weitere Personen befanden sich glücklicherweise nicht im Gebäude. Zeitgleich zerplatzten drei Fensterscheiben im Erdgeschoss, wodurch der Brand sehr stark an Intensität zunahm.

Durch die Einsatzkräfte wurde sofort unter Beachtung der eigenen Sicherheit mit einem Trupp ein Innenangriff durchgeführt, jeweils ein weiterer Trupp wurde auf der Vorder- und Rückseite eingesetzt, um die Brandausbreitung zu verhindern. Zur weiteren Unterstützung wurde die Ortsfeuerwehr Ölper eingesetzt. Weil in dem Gebäude die Treppe zum Obergeschoss bereits durchgebrannt war, wurde ein weiterer Trupp über die Steckleiter zur Brandbekämpfung im Obergeschoss eingesetzt.

Da zeitgleich der Löschzug der Südwache zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Naturhistorischen Museum eingesetzt und die Dauer des Einsatzes in Lehndorf nicht absehbar war, wurde der Fachzug 83 der Freiwilligen Feuerwehr zur Besetzung der Hauptfeuerwache alarmiert.

Der bei dem Brand entstehende Rauch führte zu zahlreichen Anrufen besorgter Bürger, auch aus dem Bereich der Lehndorfer Schule. Daraufhin wurde diese vorsorglich durch Feuerwehrangehörige kontrolliert; erfreulicherweise war kein Rauch feststellbar.

Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr an der Einsatzstelle.

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