09.02.2012 - Die Temperaturen steigen - Feuerwehr bekämpft 14 Wasserschäden –

Erhebliche Schäden durch geplatzte Wasserleitungen – Frost sprengte Wasserleitungen, bei steigenden Temperaturen tritt jetzt das Wasser aus. 

Wie bereits durch die Feuerwehr erwartet, kommt es seit Mittwoch, den 08.02.2012 durch die steigenden Temperaturen zu einem starken Anstieg der Einsätze zur Beseitigung von Wasserschäden. Seit gestern waren die Feuerwehren in Braunschweig unentwegt im Einsatz, um neben dem normalen Einsatzgeschehen (5 Brandeinsätze und 4 Hilfeleistungen) insgesamt bei 14 Wasserschäden Hilfe zu leisten. 

Eine Auswahl der „Wasser“ Einsätze: 

  • Besonders schlimm traf es Bewohner eines Hauses an der Jasperallee. Erheblicher Gebäudeschaden und Inventarschaden entstand dort durch einen Wasserschaden in einer Wohnung im 3.OG. Aus einem geplatzten Wasserrohr strömten große Mengen Wasser zunächst unbemerkt in die Zwischendecke und liefen fast schwallartig in die darunterliegenden Wohnungen. Aufgrund der erheblichen Deckenbelastung durch die vollgesogenen Decken mussten von der Feuerwehr in Abstimmung mit einem Baustatiker Teile der Wohnungen wegen Einsturzgefahr der Decken gesperrt werden. Leider wurden auch viele hochwertige Einrichtungsgegenstände durch das Wasser beschädigt. 
  • Problematisch war ein Einsatz in der Bertramstraße, wo bereits so viel Wasser im Keller ausgeströmt war, dass es in die Stromverteilung zu laufen drohte. Erst nach einer Überprüfung durch den Stromversorger konnte die Feuerwehr mit den Pumparbeiten beginnen. Es entstand erhebliche Schaden an den dort gelagerten Dokumenten und Akten.
  • In einem Baumarkt in Gliesmarode war eine Sprinklerleitung geplatzt und hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Hier entstand glücklicherweise kein großer Schaden.
     
  • Ebenfalls eine ausgelöste Brandmeldeanlage alarmierte die Feuerwehr zu einem Wasserschaden in ein Hochhaus an der Kurt-Schuhmacher Straße. Dort war eine Heizungsleitung im Müllsammelraum geplatzt und hatte durch den austretenden Dampf einen Rauchmelder aktiviert. Der Schaden war geringfügig.
     
  • Auch bei der PTB machte eine ausgelöste Brandmeldeanlage auf einen Wasserschaden aufmerksam. Hier wurde der Schaden durch die Werkfeuerwehr bekämpft.
     
  • Bereits in der Nacht zum Mittwoch waren im Siegfriedviertel bei zwei Einsätzen ganze Häuser betroffen, weil in einem der oberen Geschosse aus geplatzten Rohren Wasser ausgetreten und durch die darunterliegenden Geschosse gelaufen war.
     
  • Weitere Einsätze, auch mit erheblichen Schadensbildern teilweise über mehrere Geschosse waren in Riddagshausen (Klostergang), in der Maschstraße, am Rudolfplatz, in der Jüdelstraße und in der Wabestraße zu bearbeiten. 

Im Einsatz waren neben den beiden Wachen der Berufsfeuerwehr auch bei einigen Einsätzen Ortsfeuerwehren (Bienrode, Riddagshausen, Mascherode) der Freiwilligen Feuerwehr. 

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Wasserschäden bei derzeit noch eingefrorenen Wasserleitungen noch rechtzeitig entdeckt werden können bevor es zum Schaden kommt. Ein Wasserhahn der kein Wasser liefert, sollte einen stutzig werden lassen – in diesem Fall nicht warten, bis die Leitung auftaut, sondern besser schon vorher auf Schadensuche begeben.  

Kellerbrand Südstadt: 

Am Mittwochabend gegen 19:25 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in einem Haus in der Südstadt (Hillenort) gemeldet. Dort hatte die Bewohnerin beim Öffnen der Kellertür Brandrauch und deutliche Geräusche aus dem Keller wahrgenommen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich ein Brand im Wäschekeller heraus. Dort war offensichtlich ein Wäschetrockner und Wäsche in Brand geraten. Der Brand selbst konnte schnell gelöscht werden. Allerdings entstand erheblicher Schaden durch den Brandrauch. Nach einer kurzen medizinische Untersuchung der beiden Bewohner des Hauses und intensiver Belüftung des Gebäudes konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an die unverletzten Bewohner übergeben. 

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