23.04.2011 - Ungewöhnlicher Notruf - Frisch Operierter alarmierte Feuerwehr über Notruf

Mann hatte nach Operation die Orientierung verloren und sah sich als Opfer eines Verbrechens. Feuerwehr versuchte den Notrufenden zu orten. 

Ein sehr ungewöhnlicher Notruf bei der Regionalleitstelle
Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel sorgte am Gründonnerstag für umfangreiche Recherchen in unterschiedlichste Richtungen, um einem vermeintlich in Not befindlichen Menschen zu helfen. 

Über den Notruf 112 hatte sich ein Mann gemeldet, dass er gerade aufgewacht sei, in einem fremden Bett liegt und mit zwei weiteren Personen in einem Raum läge. Er wusste jedoch nicht wo er war, noch wie er dort hingekommen ist, geschweige denn wer die anderen Personen im Raum waren. Zumal hatte er das Gefühl, dass die beiden anderen im Raum liegenden Personen tot wären.

Die Disponenten der Leitstelle, die aufgrund der Beschreibung von einem dringenden Notfall eventuell sogar einem Verbrechen ausgingen, begannen mit umfangreichen Recherchen, um den Aufenthaltsort des Hilfesuchenden zu ermitteln. Die umfangreiche Befragung durch die Disponenten brachte keine Klarheit. Auch eine Handyortung ergab lediglich eine unklare Positionsbestimmung im Süden Braunschweigs. Seine Verwandten waren nicht erreichbar. 

Noch während der Recherchen meldete sich eine Pflegekraft aus einem Krankenhaus in Braunschweig und konnte Entwarnung geben. Der Anrufer war kurz zuvor operiert worden und befand sich im Aufwachraum eines Operationssaals. Da er sich unter den Nachwirkungen der
Narkose offensichtlich an die Hergänge vor der Operation nicht mehr erinnern konnte, wähnte er sich in großer Not. Wie er dort jedoch an sein Handy gekommen war, blieb allen Beteiligten rätselhaft.

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