12.10.2010 - Ungewöhnlicher Gebäudeschaden in Gliesmarode
Zu einem ungewöhnlichen Gebäudeschaden wurde die Feuerwehr Braunschweig am Dienstagabend nach Gliesmarode gerufen. Ein Anrufer gab im Notruf an, dass er ein ungewöhnliches Grollen vernommen hätte und nun ein Loch in einer Wand sei.
Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass eine 2m x 2m große Wand einer Wohnung derart große Schäden und Risse aufwies, dass neben der Begutachtung durch einen Statiker auch schon eine nächtliche Räumung in Betracht gezogen werden musste. Zu den parallel laufenden Vorbereitungen untersuchten 2 Statiker des Bauordnungamtes eingehend das gesamte Gebäude auf weitere Schäden.
Letztlich konnten diese beiden hinzugezogenen Statiker jedoch Entwarnung geben und auf die nächtliche Räumung des Objektes verzichtet werden, da weitere Schäden am Gebäude nicht festgestellt werden konnten. Vermutlich konstruktionsbedingte Gründe führten zu dem vorgefundenen Schadensbild, was aber zunächst keine weiteren Auswirkungen auf die Standsicherheit hatte. Alles weitere wird am nächsten Tag durch die Bauordnung in Zusammenarbeit mit dem Eigentümer geregelt.
Für die Feuerwehr blieb abschließend nur die Wand noch zu sichern, damit das ältere Ehepaar sicher in seiner Wohnung verbleiben konnte.