03.06.2010 - Schwerer Verkehrsunfall mit drei Lastkraftwagen auf der A2
Ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten LKW wurde der Integrierten Regionalleitstelle um 09:33 Uhr auf der A2 zwischen der Anschlussstelle Hafen und der Anschlussstelle Watenbüttel vor der dortigen Baustelle gemeldet. Da auch Unfallbeteiligte in den Fahrzeugen eingeklemmt sein sollten, wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Braunschweig, der Rettungshubschrauber Christoph 30 und 2 Rettungswagen alarmiert.
Problematisch erwies sich die Anfahrt zur Einsatzstelle, da die im Stau befindlichen Fahrzeuge nur sehr zögerlich eine Rettungsgasse gebildet haben und die Gasse immer wieder geschlossen wurde, so dass sich die großen Feuerwehrfahrzeuge nur sehr mühsam und langsam einen Weg durch den bereits entstandenen Stau quälen mussten.
Der Einsatzleiter Torge Malchau: „Ich appelliere an alle Fahrzeugführer: Bilden Sie im Stau eine Rettungsgasse, damit die Rettungskräfte schnell an den Unfallort gelangen können! Lassen Sie die Rettungsgasse bitte offen! Häufig kommen die Rettungskräfte (Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr) von verschiedenen Standorten und treffen nicht gleichzeitig am Einsatzort ein. Wird die Rettungsgasse nach jedem Fahrzeug wieder geschlossen, muss das nächste Fahrzeug sich den Weg wieder mühsam freikämpfen.“
An der Einsatzstelle waren drei 40-Tonner aufeinander aufgefahren. Der schwerverletzte Fahrer des letzten LKWs war von Ersthelfern aus seinem stark beschädigten Fahrzeug befreit worden und wurde durch die Ersthelfer betreut. Nach einer weiteren Versorgung durch den Rettungsdienst und Notarzt wurde er ins Städtische Klinikum transportiert.
Der leichtverletzte Fahrer des mittleren LKW wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen ins Klinikum Holwederstraße transportiert. Der dritte Fahrer war unverletzt.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf, um eine Umweltverschmutzung zu verhindern. Zum Glück hatte keiner der LKW Gefahrgüter geladen. An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Die Autobahn A2 musste für die Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Westen ca. 1 Stunde voll gesperrt werden, dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.