08.10.2009 - 18 Einsätze in Braunschweig durch Unwetter in der Nacht zum Donnerstag
Während in einigen umliegenden Landkreisen große Schäden durch Blitzschläge und Überflutungen entstanden, brauchte die Feuerwehr in Braunschweig nur zu wenigen Einsätzen ausrücken.
Nachdem im Landkreis Peine in einigen Gemeinden schon Feuerwehren mit dem Pumpen von Wasser aus vollgelaufenen Kellern und dem Löschen eines Dachstuhlbrandes bei Peine beschäftigt waren, wurde um 23:52 Uhr der Feuerwehr Braunschweig einige vollgelaufene Keller in der Spinnerstraße gemeldet. Da zahlreiche Notrufe eine Häufung von Einsätzen vermuten lies, wurde vorsorglich ein Fachzug der Freiwilligen Feuerwehr in Einsatzbereitschaft auf die Hauptfeuerwache alarmiert.
Weitere Einsätze mit abgehobenen Gullydeckeln und dem Eindringen von Wasser in Keller folgten im kurzen Abstand für die Stadtteile Rüningen, Rautheim und Hondelage.
Insbesondere ein Einsatz an einem Kaufhaus am Bohlweg, wo Regenwasser über einen Nebeneingang in das Tiefgeschoss des Gebäudes lief, beschäftigte die Feuerwehr. Große Bereiche des Lagers waren mit bis zu 5cm Wasser vollgelaufen.
So plötzlich wie es in Braunschweig mit „Wassereinsätzen" angefangen hatte, so plötzlich lies das Einsatzaufkommen auch wieder nach. Nach 00:30 Uhr wurden in Braunschweig kaum noch neue Einsatzstellen gemeldet.
Zwei Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen in der Donausiedlung und im Gewerbegebiet Hansestraße und eine Überflutung im Bereich der Wolfenbütteler Straße beschäftigten den Rest der Nacht die Feuerwehr Braunschweig.
Insgesamt waren bis Mittag 16 unwetterbezogene Einsätze zu bearbeiten.
Da bei einigen Einsatzstellen verstopfte Kanaleinläufe auf Privatgrundstücken eine Rolle spielten, empfiehlt die Feuerwehr Regeneinläufe regelmäßig zu reinigen und tiefliegende Türen bei Starkregenfällen zu kontrollieren.