22.04.2005 - Elektrische Heizdecke verursachte Feuer in Seniorenwohnheim
Die Ruhe für die Bewohner eines Seniorenzentrums in der Weststadt wurde am Freitag nachmittag durch ein Feuer gestört.
Um 16:34 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr über eine automatische Brandmeldeanlage eines Seniorenwohnheims am Muldeweg ein Brand gemeldet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug Süd der Berufsfeuerwehr.
Den nach nur 6 Minuten eintreffenden ersten Rettungskräften bot sich folgendes Bild: Eine Bewohnerin hatte sich in Ihrem Bett eine Heizdecke über die Füße gelegt. Vermutlich durch einen elektrischen Defekt in der Heizdecke entzündete sich diese und setzte ein Handtuch in Brand. Die bettlägerige Bewohnerin rief über die Klingel die Stationspflegerin. Parallel dazu löste der Rauchmelder der automatischen Brandmeldeanlage aus. Die Stationspflegerin zog geistesgegenwärtig den Stecker aus der Steckdose und löschte das Feuer mit einem Eimer Wasser. Die Feuerwehr kontrollierte das Brandgut und lüftete die Wohnung.
Die Bewohnerin wurde von der Besatzung eines Rettungswagens der Johanniter-Unfall-Hilfe behandelt und betreut.
Für die Feuerwehr war der Einsatz um 17:37 Uhr beendet.
Für die Feuerwehr zeigte sich bei diesem Einsatz wieder einmal die Notwendigkeit der Rauchmelder. Durch die Brandmeldeanlage und das umsichtige Handeln des Pflegepersonals wurde die Bewohnerin vor größeren Verletzungen geschützt und eine Brandausbreitung verhindert.
Auch für den privaten Bereich empfiehlt die Feuerwehr Rauchmelder. Diese sind zwischenzeitlich preiswert und melden frühzeitig eine Rauchentwicklung.
Ansprechpartner: Brandoberinspektor Winfried Cronauge