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Sehenswürdigkeiten

Naturdenkmal "Spring"

© Foto: Henning HabekostQuellteich Spring

Letzte noch sprudelnde Mascheröder Quelle. Im Sommer und Winter ca. 10° Celsius warm, - friert daher nicht ein!

Gespeist wird sie aus dem nach Süden und Südosten ca. 20 - 40 m ansteigenden Gelände.

Der Gedenkstein westlich des Quellteiches ist Willi Bäthge gewidmet, der im I. Weltkrieg ums Leben kam. Sein Jagdfreund Willi Scholkemeier hatte den Findling Anfang der 20er-Jahre an der Stelle Ihrer gemeinsamen Jagdhütte im Bruchkamp aufstellen lassen. Mit Genehmigung von Frau Gertrud Scholkemeier und der Hilfe ihres Neffen Heinrich Bötel sowie Karl Bosse fand der Stein nach der Unterschutzstellung des „Spring“ hier einen neuen Platz.

Archäologisches Kulturdenkmal "Braunschweiger Landwehr"

© Foto: Henning HabekostBraunschweiger Landwehr

Zum äußeren Schutz der freien Stadt Braunschweig und den ihr vorgelagerten Viehweiden errichteten die Bürger heute noch sichtbare Doppelwälle. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts entstand nach und nach ein umfassendes Wallsystem, auf dem man Dornenbüsche anpflanzte, die bald ein undurchdringliches Dickicht bildeten.

Die Landwehr verläuft vom Grenzbach Wabe im Osten durch den Salzdahlumer Forst, streift den Ortsrand Mascherodes (Landwehrstraße) und begrenzt das Waldstück Kohli im Süden, um längs des Springbachs zwischen Melverode und Stöckheim auf die Oker zu treffen.

Ausfallstraßen wurden an der Landwehr mit Toren gesichert (in Mascherode das Steintor Richtung Salzdahlum, die Straßenbezeichnung Am Steintore stellt diesen Bezug her). 

Durchlässe in anderen Stadtteilen ergänzte man mit Türmen (Schöppenstedter Turm, Gliesmaroder Turm, Wendenturm usw.). Besoldete Wächter konnten von diesen ggf. warnende Signale an die Türmer auf den Innenstadtkirchen St. Martini und St. Katharinen abgeben.

Lehrpfad der Land- und Forstwirtschaft in der Feldmark und im Mascheroder Holz

© Foto: Henning HabekostLehrpfad der Land- und Forstwirtschaft

Der Lehrpfad durch die Feldmark, der in Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben des Ortes und dem Landvolk Braunschweiger Land e.V. entstand, beschreibt die Anbaumethoden der südwestlich des Ortes gelegenen Ländereien.

Sowohl Einwohner, die auf ihren Spazierwegen Informationen aufnehmen können, als auch Schülerinnen und Schüler, die im Fach Erdkunde das Thema „Landwirtschaft“ behandeln, sollen dadurch angesprochen werden. Zusätzlich geben die ortsansässigen Bauern Auskünfte und ergänzen die fest installierten Hinweistafeln. Das Landvolk will Referenten, die auch in den Unterricht kommen, vermitteln. Zusatzinformationen in Form von Filmclips, Statistiken, Schaubildern und Hintergründen per QR-Code komplettieren das Angebot, um das aktuelle mediale Verhalten von Jugendlichen besonders anzusprechen bzw. gestaltend einzubeziehen.