Aus der Geschichte Braunschweigs

Jahr

Ereignis

9. Jh.

Erste ständige Besiedlung

1031

Gründung der Magnikirche in „Brunesguik“, der späteren Altewiek

1137

Tod Kaiser Lothars III., dem das Weichbild Altstadt das Stadtrecht verdankt

1166

Errichtung des Braunschweiger Löwen durch Heinrich den Löwen

1195

Tod Heinrichs des Löwen und Beisetzung im Dom

1250

Erbauung des Altstadtrathauses (Lauben 14./15. Jahrhundert)

1269

Bildung einer gemeinsamen Oberverwaltung der Weichbilde Altstadt, Hagen und Neustadt

1368

Braunschweig erstmals urkundlich als Hansestadt genannt

1408

Errichtung des Altstadtmarktbrunnens

1528

Reformation durch Annahme der Braunschweiger Kirchenordnung von Bugenhagen

1671

Unterwerfung der Stadt unter Herzog Rudolf August; Ende der Stadtfreiheit

1690

Eröffnung des Opernhauses auf dem Hagenmarkt

1745

Gründung des Collegium Carolinum, aus dem sich im 19. Jahrhundert die erste deutscheTechnische Hochschule entwickelt hat

1753

Herzog Karl I. verlegt die Residenz von Wolfenbüttel nach Braunschweig

1777

Carl-Friedrich Gauß in Braunschweig geboren

1781

Gotthold Ephraim Lessing in Braunschweig gestorben

1825

Einführung der städtischen Selbstverwaltung

1830

Revolution in Braunschweig

1838

Inbetriebnahme der ersten deutschen Staatseisenbahn Braunschweig-Wolfenbüttel

1861

Eröffnung des Neubaues des Hoftheaters (heute Staatstheater)

1877

Einweihung des Neubaues der Technischen Hochschule an der Pockelsstraße

1879

Inbetriebnahme der Pferdebahn

1890

Die Einwohnerzahl übersteigt 100 000

1897

Inbetriebnahme der elektrischen Straßenbahn

1900

Einweihung des neuen Rathauses

1904

Eröffnung der weltweit ersten Kraftomnibuslinie Wendeburg-Braunschweig mit dem ersten Bus der Firma Büssing

1910

Wilhelm Raabe in Braunschweig gestorben

1918

Revolution. Abdankung des Herzogs Ernst August

1933

Inbetriebnahme des Hafens in Veltenhof

1934

Eingemeindung von Gliesmarode, Lehndorf, Melverode, Ölper, Querum, Riddagshausen und Rühme mit insgesamt rd. 10 000 Einwohnern

1935

Eröffnung des Flughafens Braunschweig-Waggum

1937

Einweihung der Kant-Hochschule (Pädagogische Hochschule)

1944

Zerstörung großer Teile der Stadt durch Luftangriffe

1948

Wiedereröffnung des Großen Hauses des Staatstheaters

1960

Einweihung des neuen Hauptbahnhofes

1974

Eingliederung von 22 Nachbargemeinden mit rd. 52 000 Einwohnern am 1. März

1976

Durch Ausbau der Wasserstraßen wird der Braunschweiger Hafen für Europaschiffe (1350 t) erreichbar

1979

Anschluß Braunschweigs an das Intercity-Netz der Deutschen Bundesbahn

1981

Wahl von 294 Bezirksratsmitgliedern für die 22 neu geschaffenen Stadtbezirke

1985

Landesausstellung „Stadt im Wandel“

1987

Freigabe des neuen Autobahnkreuzes Braunschweig-Nord

1989

Eröffnung des Braunschweigischen Landesmuseums im Vieweghaus am Burgplatz

1993

Anbindung Braunschweigs an das Intercityexpreß-Netz der Deutschen Bundesbahn

1994

Eröffnung der rekonstruierten Alten Waage

1995

Landesausstellung „Heinrich der Löwe und seine Zeit“

1996

Eröffnung des neuen Kleinen Hauses des Staatstheaters Braunschweig

1997

Wiedereröffnung der Mittelalter-Abteilung des Herzog Anton Ulrich-Museums in der Burg Dankwarderode

1998

Auf dem Schützenplatz findet die 500. Braunschweiger Messe statt

1999

Der internationale Forschungspreis „Braunschweig Preis“ wird erstmals verliehen

2000

Eröffnung der Volkswagen Halle

2001

Erstmalige Direktwahl des Oberbürgermeisters der Stadt Braunschweig

2002

Verkauf der Versorgungs-AG zu 74,5% an den Energiekonzern TXU

2003

Rat beschließt den Bau eines ECE-Einkaufscenters einschließlich Rekonstruktion der Schloßfassade im Schloßpark

2004

Die ältesten, öffentlich zugänglichen Museen Deutschlands,das Herzog Anton Ulrich- und das Staatliche Naturhistorische Museum feiern ihr 250jähriges Bestehen.

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