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01.01.2008 - Ruhiger Jahreswechsel trotz wiederum höherer Einsatzzahlen

Die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig-Peine-Wolfenbüttel verzeichnete über den Jahreswechsel 2007 / 2008 insgesamt 387 Einsätze, die durch die Feuerwehren und Rettungsdienste der drei Gebietskörperschaften abgearbeitet werden mussten.

Diese Zahlen gliedern sich auf in:

• 64 Brandeinsätze (2006: 39)
o 51 in Braunschweig (2006: 30) davon 26 Einsätze ab 00:00 Uhr
o 2 im Landkreis Peine (2006: 9) keine Einsätze ab 00:00 Uhr)
o 11 im Landkreis Wolfenbüttel (2006: noch nicht in der IRLS) davon 4 Einsätze ab 00:00 Uhr

• 18 Technische Hilfeleistungen (2006: 31)
o 12 in Braunschweig (2006: 30; Sturmtief über Braunschweig)
o 3 im Landkreis Peine (2006: 1)
o 3 im Landkreis Wolfenbüttel (2006: noch nicht in der IRLS)

• 305 Rettungsdiensteinsätze
o 207 in Braunschweig (122 Einsätze ab 00:00 Uhr)
o 50 im Landkreis Peine (16 Einsätze ab 00:00 Uhr)
o 48 im Landkreis Wolfenbüttel (14 Einsätze ab 00:00 Uhr)

Außer gewöhnliche Brände waren diesmal nicht zu verzeichnen. Vielmehr waren es die zu Sylvester üblichen Brandeinsätze, in der Regel handelte es sich um durch Feuerwerkskörper verursachte Brände von Müll- und Wertstoffsammelbehältern, Strauchwerk, Bäumen und Kraftfahrzeugen.

Für einen Braunschweiger Bürger allerdings wird die Sylvesternacht ein Nachspiel haben – mutwillig betätigte er im Bereich der Innenstadt einen Druckknopfmelder eines Geschäftshauses. Der aufgrund der daraufhin ausgelösten Brandmeldeanlage angerückte Löschzug konnte den „Übeltäter“ ermitteln und übergab ihn der Polizei. Seitens der Feuerwehr erwartet ihn für die böswillige Alarmierung eine Rechnung von rund 500 €.

Aufgrund des hohen Einsatzgeschehens waren in der Silvesternacht zeitweise bis zu 13 Rettungswagen der Berufsfeuerwehr und der Hilfsorganisationen in Braunschweig gleichzeitig im Einsatz, übli-cherweise sind dies nachts nur vier Fahrzeuge. Insbesondere Hand- und Augenverletzungen durch Böller, Bewusstlosigkeit als Folge überhöhten Alkoholgenusses und Verletzungen nach kleineren Rangeleien beschäftigten die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.