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27.12.2007 - PKW stürzte kopfüber in wassergefüllten Graben - Zwei Personen von Feuerwehr gerettet

Am Donnerstagabend um 21:21Uhr meldeten Anwohner der Berkenbuschstraße in Rüningen der Feuerwehr, dass ein PKW mit Insassen in einen Graben gestürzt war. Durch die Einsatzkräfte konnten die zwei Insassen aus ihrem PKW verletzt und stark unterkühlt gerettet werden.

Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte am Donnerstagabend um 21:21Uhr ein PKW mit zwei Insassen (19 und 16 Jahre alt) in ein Gewässer in Rüningen. Sofort alarmierten Anwohner die Feuerwehr, die mit Einsatzkräften beider Wachen, der Ortsfeuerwehr Rüningen, mehreren Rettungswagen, dem Notarzt und den Rettungstauchern des DLRG ausrückte. Als nur 5 Minuten später die ersten Einsatzkräfte, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen und die Ortsfeuerwehr Rüningen am Einsatzort eintrafen, gelang es die beiden Eingeschlossenen aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Das Fahrzeug lag kopfüber, fast komplett unter Wasser, im Graben.  Beide wurden sofort durch den Rettungsdienst versorgt und mit Unterkühlungen und Verletzungen (Schnittverletzungen und Prellungen) in Krankenhäuser transportiert.
Mithilfe eines speziellen Wasserrettungsanzuges gelang es einem Feuerwehrmann im nur wenige Grad warmen Wasser das Fahrzeug an einem Seil zu befestigen. Mit der Seilwinde eines Feuerwehrfahrzeuges konnte das Unfallfahrzeug aus dem Wasser gezogen werden und an ein Abschleppunternehmen übergeben werden.
Nach ca. 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte beider Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Rüningen wieder einrücken. Die ebenfalls alarmierten Rettungstaucher des DLRG brauchten nicht mehr zur Einsatzstelle ausrücken.
Die beiden jugendlichen Insassen des Fahrzeuges hatten großes Glück. Das Fahrzeug stürzte, nachdem es zuvor einen Baum touchierte, kopfüber in das Gewässer. Der Innenraum des PKW geriet hierbei größtenteils unter Wasser. Neben der Gefahr des Ertrinkens erlitten die Beiden erhebliche Unterkühlungen.

Zur Unfallursache ermittelt die Polizei!

 

Ein Feuerwehrmann im Überlebensanzug befestigt die Seilwinde am Fahrzeug© Foto: A.Herrmann