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17.03.2007 - Ungewöhnlich hohes Unfallaufkommen am Samstagvormit-tag, im Kreuz Nord brannte Fahrzeug nach Kollision aus

Mehrere glücklicherweise nur leicht Verletzte forderte eine Reihe schwerer Unfälle auf der A2 und im Stadtgebiet Braunschweig am Samstagvormittag. Im Autobahnkreuz Nord brannte am Mittag ein Kleinbus aus, nachdem er zuvor mit einem LKW zusammengestoßen war. Aus dem LKW liefen derweilen 150 Liter Dieselkraftstoff aus.

Erheblicher Sach- und Umweltschaden entstand beim Unfall eines VW-Busses mit einem Sattelzug in Höhe des Autobahnkreuzes Nord. Der Bus hatte aus bisher ungeklärter Ursache den Sattelzug am Tank ge-rammt. Beide Fahrzeuge gerieten sofort in Brand, kamen aber glücklicherweise getrennt zum Stehen. Der LKW-Fahrer konnte den Brand seines Tankes mittels Feuerlöscher selbst löschen.
Den Insassen des brennenden Kleinbusses gelang es rechtzeitig sich selbst aus dem Fahrzeug zu befreien. Das Fahrzeug stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Ortsfeuerwehr Bienrode jedoch bereits im Vollbrand. Auch der sofortige Einsatz mehrerer Rohre konnte das Ausbrennen des Fahrzeuges nicht verhindern. Es blieben nur noch rauchende Trümmer von diesem Fahrzeug übrig.

Bei dem Unfall war auch der Kraftstofftank des LKW aufgerissen worden, so dass 150 Liter Diesel im Erdreich versickerten. Ein Sachverständiger der unteren Wasserbehörde stimmte weitere Maßnahmen mit Feuerwehr, Autobahnpolizei und Autobahnmeisterei ab. Auf einem nahegelegenen Gewässer wurde durch die Feuerwehr eine Ölsperre aufgebaut.
Nach ca. 2 Stunden konnte die Einsatzstelle freigegeben werden.
Währenddessen mussten weitere Einsatzkräfte zwei Verletzte bei einem Verkehrsunfall an der Auffahrt zur A392 im Bereich Watenbüttel versorgen. Dort waren zwei PKW in einen Unfall verwickelt.

Bereits am frühen Vormittag war der Feuerwehr über Notruf ein schwerer Verkehrsunfall in Höhe der Abfahrt Braunschweig gemeldet worden, bei dem mehrere PKW und ein LKW kollidiert sein sollten.
Die Feuerwehren aus Braunschweig und aus Wendeburg und die insgesamt fünf Rettungswagen und zwei Notärzte brauchten am Einsatzort dann aber nur einen leichtverletzten Autofahrer versorgen.
Der am Unfall beteiligte LKW hatte an der Unfallstelle nicht angehalten sondern war weitergefahren.

Einsatzleiter:
Brandoberinspektor Andreas Belz

Reste des ausgebrannten Transporters© Foto: Axel Herrmann
Nachlöscharbeiten am Fahrzeugwrack© Foto: Axel Herrmann