EN

26.06.2007 - Schwerer Busunfall auf der A2 forderte 8 Verletzte

Zwei Schwerverletzte und sechs weitere Verletzte forderte heute Nacht um 01:20Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit einem polnischen Reisebus auf der A2 in Höhe Peine. Ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften aus dem Landkreis Peine und der Stadt Braunschweig befreite die eingeklemmten Personen, versorgte die Verletzten und betreute die 39 Businsassen.

Am Dienstagmorgen gegen 01:20Uhr meldeten gleich mehrere Anrufer einen schweren Verkehrsunfall mit einem Reisebus auf der A2 zwischen der Raststätte Zweidorfer Holz und der Abfahrt Peine.
Aufgrund der ersten Meldungen wurden durch die Regionalleitstelle sofort die Feuerwehren Wendeburg, Zweidorf und Bortfeld aus dem Landkreis Peine und die Berufsfeuerwehr Braunschweig mit ihren Spezialeinheiten für den Massenanfall verletzter Personen alarmiert.

Am Einsatzort stellte sich die Lage wie folgt dar:
Ein polnischer Reisebus, besetzt mit 39 Personen, war aus bisher nicht geklärten Gründen auf einen LKW aufgefahren. Dabei wurden der Fah-rer und sein 11jähriger Sohn, der neben ihm vorne im Bus saß, schwer eingeklemmt. Durch den Aufprall wurden sechs weitere Businsassen verletzt.
Die Einsatzmaßnahmen konzentrierten sich zunächst auf die Versorgung und Befreiung der schwerverletzten eingeklemmten Personen und auf die Versorgung und Betreuung der weiteren Businsassen. Zur Befreiung der Eingeklemmten wurden hydraulische Rettungsgeräte  eingesetzt. Nach ca. 1,5 Stunden waren beide Personen befreit und wurden mit Rettungswagen unter Notarztbegleitung in Braunschweiger Kliniken transportiert. Die Leichtverletzten wurden mit weiteren Rettungswagen in das Krankenhaus Peine transportiert.
Zur Betreuung der unverletzten Insassen waren mehrere Notfallseelsorger im Einsatz. Im Feuerwehrhaus Wendeburg wurden sie bis zu ihrer Weiterreise mit einem anderen Bus durch Feuerwehrkräfte und Notfallseelsorger betreut.

Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis in die frühen Morgenstunden.

 

Im Einsatz waren:
Feuerwehren:
Zweidorf, Wendeburg, Bortfeld, Feuerwehr Braunschweig.

Rettungsdienste:
3 Rettungswagen des Landkreis Peine,4 Rettungs-wagen des Rettungsdienstes Braunschweig, 3 Not-ärzte, 1 Leitender Notarzt, Leitende Notarztgruppe mit 3 Notärzten, Schnelleinsatzgruppe Rettung aus dem Landreis Peine, die Schnelleinsatzgruppen Rettung, Betreuung, Sanität und Transport mit zahlreichen Fahrzeugen aus Braunschweig.

Notfallseelsorge: 3 Notfallseelsorger

Insgesamt waren ca. 100 Einsatzkräfte im Einsatz.

Einsatzleiter Feuerwehr Braunschweig:
Brandamtsrat Thomas Stalinski
Brandoberinspektor Andre Völzke

 

Nach ca. 1,5Stunden konnte der eingeklemmte Fahrer befreit werden.© Stadt Braunschweig, Fachbereich Feuerwehr