Starkregenvorsorgekonzept
Die Stadt kooperiert beim Thema Starkregenvorsorge mit der Hochwasserpartnerschaft Schunter-Wabe.
Die NBank fördert ein „Starkregenvorsorgekonzept Hochwasserpartnerschaft Schunter-Wabe“ zu 80 Prozent. Die voraussichtlichen Gesamtkosten für das Konzept werden bei 300.000 Euro liegen. Etwa die Hälfte der Aufwendungen werden auf das Stadtgebiet von Braunschweig entfallen. Das Vorsorgekonzept wird für das gesamte Gebiet der Hochwasserpartnerschaft erstellt und wird allen Gemeinden im Bereich Schunter/Wabe helfen, die gefährdeten Bereiche zu lokalisieren und dadurch Schäden bei Starkregen zu minimieren. Methodische Grundlage für das Starkregenvorsorgekonzept ist der „Leitfaden Kommunale Starkregenvorsorge in Niedersachsen“, der ein landesweit einheitliches Verfahren zur Gefährdungsanalyse und Risikobewertung etabliert hat. Im Rahmen des Vorsorgekonzeptes sollen mindestens 10 vorrangige Risikobereiche im Stadtgebiet von Braunschweig identifiziert werden. Für diese Bereiche sollen mögliche Maßnahmen konzipiert, auf Wirtschaftlichkeit untersucht und priorisiert werden. Zielansatz ist dabei eine präventive Wirkung, um mögliche Schäden an Infrastruktur und Eigentum zu verringern.
Das Starkregenvorsorgekonzept wird voraussichtlich im Juni 2028 vorliegen.
Unabhängig von dem Konzept sind Grundstückseigentümer gefordert, durch richtiges Verhalten bei Starkregen (Öffnet in einem neuen Tab) und bauliche Starkregenvorsorge (Öffnet in einem neuen Tab) die Schäden bei einem Starkregen zu minimieren.