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Wie begegnen wir in Braunschweig dem Problem der Kinderarmut in unserer Stadt?

Schon 2012 hat der Rat der Stadt einstimmig ein Handlungskonzept zur Prävention und für den Umgang mit den Folgen von Kinderarmut auf den Weg gebracht.

Alle Ratsmitglieder stimmten zu, dass vorher etwas getan werden muss, damit Kinderarmut gar nicht erst entsteht. Es muss sich aber auch mit den Folgen von Kinderarmut auseinandergesetzt werden. Hierzu haben der Beirat und das Präventionsnetzwerk Kinder- und Familienarmut Empfehlungen und Leitlinien aufgestellt.

Dieser Ratsbeschluss verpflichtet die Stadt, bei ihrer weiteren Arbeit zur Bekämpfung von Kinderarmut und zur Linderung ihrer Folgen sich an diesen Handlungsplan zu halten und ihn zu verwirklichen. Die Verwaltung der Stadt erhielt den Auftrag, Schritt für Schritt Maßnahmen für die Kinder in Armut auf den Weg zu bringen.

Alle Kinder haben Rechte. Diese Kinderrechte sind in einer UN-Konvention verankert, wozu sich auch Deutschland verpflichtet hat. Daran orientiert sich auch das Handlungskonzept der Stadt.

Zusätzlich zur finanziellen Notlage bedeutet Aufwachsen in Armut für Kinder auch, dass sie die Rechte, die ihnen zustehen, nicht wahrnehmen und erleben können. Das sind elterliche Fürsorge, Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.

Es ist Aufgabe auch der Stadt Braunschweig, Kinder in diesen Notlagen zu unterstützen und zu stärken. Nach und nach sind in den zurückliegenden Jahren eine Reihe von dauerhaften, vorausschauenden Maßnahmen auf den Weg gebracht worden. Das Handlungskonzept dazu wird stetig weiterentwickelt. Es wird kontinuierlich erneuert und überprüft, wenn es neue Entwicklungen und Erkenntnisse gibt.

Der Beirat und das Braunschweiger Netzwerk Kinder- und Familienarmut begleiten und unterstützen diesen kommunalen Prozess. Er soll Kinderarmut gar nicht erst entstehen lassen und die Folgen lindern. Dazu gibt es zahlreiche Initiativen und Projekte.

Stadt Braunschweig

Koordination Kinderarmut

Anette Rueß

Anschrift

Schuhstraße 24
38100 Braunschweig