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Stadtchronik Braunschweig

Einträge für das Jahr  1934    (Anzahl: 155)

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Januar 1934
Das Teilstreckensystem auf der Straßenbahn soll probeweise eingeführt werden (ab 15. Januar).


Januar 1934
Ministerpräsident Dieter Klagges zum Ehrenführer der SS im Range eines SS-Gruppenführers ernannt. Der SS-Reichsführer Heinrich Himmler durch Beschluss des Braunschweiger Staatsministeriums zum Kommandanten der pol. Polizei in Braunschweig ernannt. Damit ist die gesamte außerpreußische pol. Polizei des Deutschen Reiches in einer Hand zusammengefasst.


02. Januar 1934
Feierliche Eröffnung der "Braunschweiger Zigarrenfabrik Rollergilde eGmbH" in dem Hause Bohlweg 69.


02. Januar 1934
Einführung des Kreisdirektors Dr. Bergmann in Blankenburg.


10. Januar 1934
Tod der 100jährigen Stadtbraunschweigerin Luise Meyer geb. Günther, Witwe des verstorbenen Kaufmanns Meyer.


13. Januar 1934
Welt-Uraufführung der Oper: "Die Legende vom vertauschten Sohn" von Malipiero im Landestheater im Beisein des italienischen Botschafters Exz. Cerutti.


14. Januar 1934
Leiter der Augenklinik des Landeskrankenhauses Dr. Helmuth Happe gestorben.


15. Januar 1934
Verlegung der Geschäftsstelle des Landesverkehrsverbandes Harz (früher: Harzer Verkehrsverband) von Wernigerode nach Braunschweig, an den Sitz des Führers des Verbandes Dietrich Klagges. Geschäftsstelle im Landtagsgebäude.


17. bis 20. Januar 1934
Kulturpolitische Woche.


18. Januar 1934
Reichsgründungsfeiern an Hochschule und anderen Einrichtungen.


18. Januar 1934
Taufe des Gerhard-Landmann-Hauses, früher: Volksfreundgebäude.


19. Januar 1934
Das Landeskirchenamt beschließt, den Propst Karl von Schwartz am Dom mit sofortiger Wirkung in den Ruhestand zu versetzen.


21. Januar 1934
Einführung Wilhelm Beye als Landesbischof durch den Reichsbischof Müller.


21. Januar 1934
Große Kundgebung auf dem Schlossplatz unter dem Motto: Durchbruch der sozialen Ehre.


26. Januar 1934
Der 7. Zivilsenat des Reichsgerichts weist die Revision des Gesamthauses Braunschweig-Lüneburg in der Klagsache des Braunschweiger Staates gegen das Gesamthaus zurück. Das Gesamthaus ist demnach verpflichtet, die (volle) Hälfte der Unterhaltungskosten von Herzog Anton Ulrich Museum und Herzog August-Bibliothek aufgrund des Auseinandersetzungsvertrages von 1925/26 zu tragen.


30. Januar 1934
Durch verfassungsänderndes Reichsgesetz vom 30. Januar wird die Volksvertretung des Landes Braunschweig aufgehoben, gehen dessen Hoheitsrechte auf das Reich über und wird der Reichsstatthalter für Braunschweig und Anhalt der Dienstaufsicht des Reichsministers des Museums unterstellt - Rechtskraft mit dem 30.1. -. Errichtung der "Braunschweig-Stiftung", Stiftung des öffentlichen Rechts, zur Unterhaltung der Technischen Hochschule (58 %), des Landestheaters (40 %) und des Vaterländischen Museums (2 %). Überweisung von Staatsgütern (8438 Hektar) an die Stiftung.


30. Januar 1934
Feier des Jahrestages der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler - Flaggenschmuck, Feiern in den Ortsgruppen, Eintragungen in das Braune Buch, Sonderverausgabung von 35000 Essensportionen.


31. Januar 1934
Eröffnung der Volkshochschule für Politik im Grotrian-Steinweg-Saal durch Staatsrat Schmidt-Bodenstedt, Ansprachen des Ministerpräsidenten Klagges und des Oberbürgermeisters Dr. Hesse.


Februar 1934
Brigadeführer Meyer-Quade, beauftragt mit der Führung der SA Gruppe Niedersachsen in Braunschweig, geht nach Kiel als Führer der Gruppe Nordmark. An seine Stelle tritt Brigadeführer Otto Schramm als Führer der SA-Gruppe Niedersachsen in Braunschweig, bisher Führer der Brigade 66 in Münster. Er hat den Dienst bereits angetreten.


Februar 1934
Die Aufhebung der Molkereischule Braunschweig steht bevor. Die Molkereischule in Hannover soll den Namen "Molkereischule Hannover-Braunschweig" erhalten.



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