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Hauptbahnhof Umfeld

© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen

Das Quartier Hauptbahnhof Nord wird geprägt durch weite Verkehrsräume vor dem Bahnhofsgebäude und große Volumina der umliegenden Gebäude des Bahnhofs, wie des Atrium-Bummel-Centers, des Ring-Centers und des BraWo-Parks. Entlang der dahinterliegenden Viewegstraße wird der Bruch der gewachsenen Stadtstruktur durch die 60er Jahre Bebauung besonders deutlich.

Bereits vom Kennedy-Platz kommend zerschneidet die Kurt-Schumacher-Straße die die Okerumflut begleitende Bebauung und trennt im weiteren Verlauf den Park von der Bebauung des Bahnhofsviertels.

Während die Nordseite des Braunschweiger Hauptbahnhofs sowohl als Stadttor für Bahnreisende wahrgenommen wird und mit seiner ca. 30 Meter hohen Fassade gleichermaßen ein signifikantes Ende der Kurt-Schumacher-Straße bildet, fehlt ausgehend vom Bahnhof eine klare städtebauliche Verbindung in Richtung Innenstadt. Auch die Verknüpfung zum BraWo-Park ist nicht zufriedenstellend gelöst. Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude wurde 1960 fertig- und 1992 unter Denkmalschutz gestellt.

Im Jahr 2019 lobte die Stadt Braunschweig den Wettbewerb „Hauptbahnhof Braunschweig - Städtebauliche Neuordnung des Umfelds“ aus. Die Jury entschied sich für den Entwurf von Welp von Klitzing.