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ca. 1930

© Foto: Archiv Jörg SamlowitzLuftaufnahme von Timmerlah –wahrscheinlich Ende der 20er/Anfang der 30er Jahre aus ca. 100 – 150 m Höhe und aus südlicher Richtung aufgenommen.

„Diese Schwarz-Weiß-Luftaufnahme wurde wahrscheinlich aus einem Flugzeug der Verkehrsfliegerschule vom Flugplatz in Broitzem aufgenommen. Vor dem Kirchturm ist die alte Schule und vor dem Kirchenschiff die 1906 erbaute „neue“ Schule zu erkennen (heute AWO-Haus).

© Heimatpfleger B. Aumann

Sehr klein, aber deutlich sieht man das Spritzenhaus am Brink direkt gegenüber der Einmündung der Kirchstraße in die damalige Hauptstraße. Es wurde 1975 zusammen mit dem Kiosk abgerissen.

Südlich des Weges In den Triften steht als einziges Gebäude die Transformatorenstation mit der Betriebswohnung (erbaut 1913/14), links davon befand sich der Schulgarten, rechts des Weges die Fläche der „Grabeland“-Parzellen.

© Heimatpfleger B. Aumann

An der Ecke zur Ohlenhofstraße steht die Dresch-Scheune mit den beiden großen Toren.
In der Bildmitte (im 1.Bild und in der Vergrößerung des nächsten Bildes unten rechts, Anm.d.Verf.) ragt die Jugendstil-Villa, das „Rübenschlößchen“, als das zweithöchste Bauwerk nach dem Kirchturm über die Dächer des Dorfes und repräsentiert damit Wohlstand. Links daneben (hinter dem Fachwerkgiebel) die Gaststätte „Afrikaner“ (heute Wohngebäude und ehemalige (Anm. d. Verf.) Filiale der Nord LB).

© Heimatpfleger B. Aumann

Am nördlichen Dorfrand erkennt man an der Kreuzung Kirchstraße/Stadtweg (heute Heideweg) den Schulteschen Hof als einziges Anwesen jenseits dieses Weges. Die Bahntrasse existierte zum Zeitpunkt der Aufnahme schon fast 100 Jahre. Außer dem Bahnübergang auf der Ohlenhofstraße (links unten) gab es noch einen weiteren: Die Schranken am Feldweg Tiefe Wiese sind auf dem Foto geschlossen. Dieser Weg erschloß die Felder und Wiesen in der Fuhse-Niederung. Der Verlauf dieses Weges südlich der Bahn ist heute noch am Verlauf des Entwässerungsgrabens ersichtlich (siehe Farbaufnahme rechts). Die hier erfaßte Dorfansicht ist bis in die Nachkriegsjahre fast unverändert geblieben.“ (Aus einem Schulheft 1951).