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22 - Wendenringbrücke

Die Wendenringbrücke quert die Oker unterhalb des Zusammenlaufs der Umflut im Zuge des Wendenrings (gründerzeitliche Ringstraße; nördliche Stadterweiterung). 1886-89 errichtet (verändert). Einziger historischer Brückenbau im Verlauf des wilhelminischen Rings.

Wendenringbrücke, Südansicht, 2010 (© E. Arnhold)
Wendenringbrücke, Südansicht, 2010
(© E. Arnhold)

Das bestehende Brückenbauwerk

Lage: Die Wendenringbrücke entstand im Zuge der Anlage der nördlichen Ringstraße nach dem Ortsbauplan von 1882/89. Sie überquert die Oker unterhalb des Zusammenflusses der Umflutgräben.
Bedeutung: Einziger historischer Brückenbau im Verlauf des wilhelminischen Rings. Gestaltung in den Formen der Neorenaissance.
Planungs- und Bauzeit: 1886-89
Architekt/Ingenieur: Ludwig Winter
Länge: 61,50 m
Breite: 22,00 m
Stützweite: 19,00 + 19,50 + 19,00 m
Konstruktion: Gewölbebrücke aus Werksteinmauerwerk
Umbauten/Reparaturen: 1967/68: Verbreiterung mit auskragenden Betonplatten (Gehwege), Baukosten: 462.489,41 DM,
1985: Sanierung
Wendenringbrücke, Südansicht, 2010 Wendenringbrücke, Ansicht vom Ostufer, 2010 Wendenringbrücke, Ortsbauplan, 1889 Wendenringbrücke, Baustellenfoto, Ansicht von Norden, 1887 Wendenringbrücke, Ansicht von Süden, 1889