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Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Einträge für den Zeitraum von  1250  bis  1499    (Anzahl: 142)

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Um 1250 ff.
Braunschweig hat nachweislich Handelsbeziehungen zu Städten der späteren Hanse (Stade 1249, Hamburg 1254, Bremen 1256).


Nach 1250
Entstehung des Weichbildes Sack.


1252
Hochzeit des deutschen Königs Wilhelm von Holland mit Elisabeth, Tochter Herzog Ottos des Kindes, in Braunschweig. Brand der Burg Dankwarderode.


Vor 1253
Verkauf des alten Rathauses südwestlich der Martinikirche.


Vor 1253
Baubeginn des Altstadtrathauses (Westflügel, Balken von 1288 ermittelt), Nordflügel und Lauben am Westflügel vor 1400, Lauben am Nordflügel und die Herrscherfiguren um 1450.


1253
Erwähnung der St. Paulskapelle bei St. Martini (1791 abgebrochen).


1254
Die Ulricikirche auf dem Kohlmarkt wird urkundlich erwähnt.


1254
Entstehung des herzoglichen Ackerhofes am „Schild“ durch Schenkung Herzog Albrechts an das Marienhospital.


1256
Papst Alexander IV. eximiert die Stadt Braunschweig aus dem Diözesanverband von Hildesheim und Halberstadt.


1257
Ratsherren des Hagens und der Neustadt werden zuerst erwähnt.


1265
Der als Steinbruch genutzte Nussberg wird urkundlich erwähnt (Notberch).


Nach 1267
Handelsbeziehungen Braunschweigs mit Flandern (Gent, Brügge 1309) nachweisbar.


1268
Der Graue Hof (grisea curia) der Riddagshäuser Zisterzienser beim Redingetor am Südende des Bohlwegs (an der Grenze zwischen Hagen und Altewiek) wird erwähnt, ebenso die Heiliggeistkapelle vor dem Hohen Tore.


1268
Beginn der Degeding-Bücher der Altstadt über Eintragungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit.


1268
Privileg der Lakenmacher (Tuchmacher) im Hagen von Herzog Albrecht.


1269
Vereinigung der Weichbildräte von Altstadt, Hagen und Neustadt zum Gemeinen Rat.


1275
Weihe der Riddagshäuser Klosterkirche.


1278 ff.
Neubau der Klosterkirche von St. Aegidien nach einem Großbrand (Schlußweihe 1478).


1282
Erwähnung des Weichbildes Sack (saccus) und der dortigen Bäckerinnung.


1284 ff.
Handelsbeziehungen Braunschweigs mit Russland (Smolensk, Nowgorod), Gotland und Riga nachweisbar.



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Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

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