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Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Einträge für das Jahr  1937    (Anzahl: 99)

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April 1937
Regierungsrat Dr. Linde ist zum Oberregierungsrat, Direktor des Oberversicherungsamtes, ernannt worden.


April 1937
Stadtkämmerer Dr. Strube scheidet nach Ablauf seiner Amtszeit aus der Stadtverwaltung aus.


04. April 1937
Ab dem 04. April wird Braunschweig in den planmäßigen Flugverkehr eingegliedert, (Strecke 112 Berlin - Braunschweig - Hannover - Münster).


06. April 1937
Hermann Heydenreich, der Stifter des Studentenheims am Wendentorwall u. a. ist verstorben.


20. April 1937
Der bisherige Gauleiter des Gaues Halle-Merseburg, Staatsrat Rudolf Jordan, wurde zum Reichsstatthalter für Braunschweig und Anhalt ernannt. Er wird zugleich am 22. April zum Gauleiter des Gaues Magdeburg-Anhalt bestimmt.


25. April 1937
Direktor Jobst von Basse wurde zum Direktor des Städtischen Fürsorgeamtes, Stadtamtmann Wilhelm Evers zum Direktor des Städtischen Jugendamtes, Stadtamtmann Erich Maue zum Stadtsyndikus ernannt.


25. April 1937
Ministerpräsident Klagges und Minister Alpers überreichen dem Führer als Geburtstagsgeschenk ein Schmuckkästchen mit Haarlocken Heinrichs des Löwen und seiner Gemahlin Mathilde.


25. April 1937
Zum Kommandeur der 31. Division wird als Nachfolger Fischers Generalmajor Kaempfe ernannt.


25. April 1937
Einweihung eines Gefallenenehrenmales in Braunschweig-Gliesmarode.


Mai 1937
Landgerichtsrat Angerstein wurde zum Amtsgerichtsdirektor beim Amtsgericht Braunschweig ernannt.


03. Mai 1937
Stadtbaurat i. R., Gustav Menadier, früherer Leiter des Städtischen Tiefbauamtes. ist verstorben (* 27. Dezember 1856 in Braunschweig).


12. Mai 1937
Reichsstatthalter Rudolf Jordan weilt in Braunschweig, um seine Dienstgeschäfte zu übernehmen.


23. Mai 1937
Einweihung der Bernhard Rust Hochschule nach dem Reichserziehungsminister und Gauleiter Bernhard Rust. Rust wird Ehrenbürger der Stadt Braunschweig.


29. Mai 1937
Das Vereinshaus des Braunschweiger Handwerkervereins in der Echternstraße an der Schmeichelburg erhält den Namen Johann Heinrich Stobwasser-Haus.


Juni 1937
Dr. Fritz Hartmann, Redakteur der Braunschweiger Landeszeitung, danach des Hannoverschen Kuriers, ist verstorben.


01. Juni 1937
Oberregierungsrat im Staatsministerium, Dr. Wilhelm Timmermann, wird Oberbürgermeister von Schwerin mit Wirkung vom 01. Juli.


04. Juni 1937
Die wiederhergestellte Gewandhausfassade wird nach 1 1/2jähriger Tätigkeit von dem vorgebauten Arbeitsgerüst befreit. Angabe der ausführenden Baumeister und Künstler.


05. bis 13. Juni 1937
Braunschweiger Heimatfest findet am 06. Juni mit historischem Festumzug statt.


05. Juni 1937
Mit der kommissarischen Leitung der Rusthochschule wird Prof. Dr. Bernhard Samtleben, bisher an der Hochschule für Lehrerbildung in Lauenburg in Pommern tätig, betraut.


10. Juni 1937
Der Raubmörder Friedrich Opitz wird zweimal zum Tode, zu lebenslänglichem Ehrverlust und zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt.



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Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

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