Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1999

Anzahl: 97

Vor dem Landgericht beginnt der Prozess im Mordfall Elefterios Varlamis gegen 4 Angeklagte aus dem Hamburger Zuhältermilieu.
Die Handball-Abteilung des MTV Braunschweig richtet das 23. Waldemar-Droß-Osterturnier mit 90 gemeldeten Mannschaften und über 1000 Teilnehmern aus.
41. Internationales Osterradrennen der Straßenamateure im Prinzenpark und in der Innennstadt mit über 650 Fahrern, veranstaltet vom Radsportverein Panther von 1911 e.V.
218 Kriegsflüchtlinge aus dem Kosovo kommen in der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber an.
Der Pfadfinderstamm Johann Hinrich Wichern in Lehndorf feiert vom 15.-17. Oktober sein 50jähriges Jubiläum.
Im Bürger-Bade-Park beginnt die Stadtbad GmbH mit der Reihe "Klassik am Pool".
12. Gedenkfahrt der Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer aus Braunschweig und Salzgitter mit Gottesdienst im Dom St. Blasii. An der Veranstaltung nahmen ca. 15 000 Personen mit 9000 Motorrädern teil.
Die Vollversammlung der Handwerkskammer wählt den Goslarer Elektromeister Hans-Georg Sander zum neuen Präsidenten und seinen Vorgänger Dieter Geiler zum Ehrenpräsidenten.
Das Kuratorium der Physikalischen Technischen Bundesanstalt (PTB) richtet einen Festakt zu seiner 50. Tagung aus.
Das 12. Braunschweiger Kammermusikpodium mit über 50 Veranstaltungen wird von ca. 30 000 Zuschauern besucht.
Auf dem Flugplatz Waggum gelingt einem aus Paris kommenden Flugzeug eine glatte Bauchlandung auf einem Schaumteppich. Die 9 Insassen der Maschine bleiben unverletzt. Für das eingesetzte Großaufgebot an Rettungskräften gab es vorher keinen vergleichbaren Einsatz.
Der Bund der Danziger, Ortsstelle Braunschweig, feiert sein 50jähriges Bestehen. Von einst mehreren hundert Mitgliedern kommen jetzt noch etwa 40 zu den monatlichen Treffen.
Die 38. Verbrauchermesse "Harz + Heide" an der Eisenbütteler Straße wird von 100 000 Gästen besucht.
Zum vierten Mal tagt die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen in Braunschweig. Die Stadt richtet für die Gäste einen Empfang im Altstadtrathaus aus.
Zum bundesweiten Lernfest finden im City Point, im Artmax, in der Volkshochschule und der Andreaskirche zum Motto"Zukunft entdecken - Lernen in Braunschweig" verschiedene Vorstellungen statt.
36. Pfingst-Radrennen mit 300 Fahrern in 9 Rennen und fünf Altersklassen im Prinzenpark und in der Innenstadt, veranstaltet vom Radsportverein Panther von 1911 e.V..
Auf dem Burgplatz wird zum 15. Mal der Mittelalterliche Markt ausgerichtet und von 45.000 Interessierten besucht.
Während des Spargelmarktes haben die Geschäfte in der Innenstadt auch sonntags geöffnet.
Am 02. April 1874 kam das"Gesetz das Feuerhilfswesen betreffend" auf Initiative von Friedrich Wilhelm Reuter zustande. Das Gesetz verpflichtete alle Gemeinden im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg eine "exerzierte" Freiwillige Feuerwehr aufzustellen. In Braunschweig wurden 1874 folgende Freiwillige Feuerwehren gegründet: Bevenrode (24. Juni), Bienrode (nach 02. April), Dibbesdorf, Geitelde, Hondelage (15. August), Lamme (19. März), Lehndorf (12. Dezember), Mascherode (12. September), Querum, Riddagshausen (01. August), Rühme (August), Schapen (09. Juni), Timmerlah, Thune (15. Mai), Veltenhof (31. März), Völkenrode (02. Februar), Volkmarode, Waggum. Davor bestanden bereits die Feuerwehren Stöckheim (Februar 1866), Ölper (20. Februar 1870), Leiferde (01. April 1870), Rüningen (08. November 1871), Melverode (01. Juni 1873) und Watenbüttel (1873). Die entsprechenden Jubiläen werden in den Ortschaften zu verschiedenen Zeitpunkten mit Festveranstaltungen gefeiert, dazu erscheinen Chroniken und Festzeitschriften. Später gegründet wurden die Feuerwehren in Broitzem (1875), Wenden (1875), Rautheim (01. Januar 1893), Harxbüttel (11. Juni 1949) und der Innenstadt (01. März 1975).
Bundesarbeitsminister Walter Riester spricht auf der Braunschweiger ÖTV Tagung.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
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Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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