Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1956

Anzahl: 332

250-Kilo-Bomben-Blindgänger bei der ehemaligen Holzfabrik in der Lutterstraße gefunden und entfernt.
Mai-Kundgebung des DGB auf dem Burgplatz. Forderung der Vierzigstundenwoche.
75jähriges Bestehen der Kielhornschule, Hilfsschule für lernbehinderte Kinder.
Richtfest für den ersten Bauabschnitt des Lyzeums West am Amalienplatz.
50jähriges Bestehen des Sport-Clubs Acosta.
Gastspiel eines Wiener Ensembles aus Mitgliedern des Burgtheaters und des Theaters in der Josephstadt im Staatstheater mit „Komm wieder, Kleine Sheba“ von William Inge.
50jährige Wiederkehr des Eröffnungstages des jetzigen Gebäudes des Städtischen Museums.
13. Radrennen rund um den Prinzenpark.
Ratssitzung. Rückgabe der Kasernen an den Bund, weiterer Bau des Lyzeums West, Ausbau des Dachgeschosses des Rathauses zu Diensträumen.
Richtfest für zehn von der Baugenossenschaft „Wiederaufbau“ in der Otto-Finsch-Straße und Hermann-Blumenau-Straße in Querum errichteten Häuser mit 60 Wohnungen.
Überreichung von Plaketten des „Peter-Joseph-Krahe-Preises“ an die Architekten Prof. Dr. Kraemer, Baurat a. D. Gruson, Dipl.-Ing. Westermann und Dipl.-Ing. Winterstein.
Erstes Landestreffen der Jugendgruppen des Landesverbandes Niedersachsen des Deutschen Tierschutzbundes mit 800 Teilnehmern.
Landesverbandstag der Delegierten des Landesverbandes Niedersachsen im Bund deutscher Volksbühnenspieler.
Verbandstag des „Landesverbandes Braunschweig der Kleingärtner e.V.“.
Tagung der deutschen UNESCO-Kommission im Rathaus.
Präsident der Forschungsanstalt für Landwirtschaft wird Prof. Dr. Plate als Nachfolger von Prof. Dr. Heuser.
Die Carl-Zeiss-Stiftung, Heidenheim/Brenz, erwirbt von der Schering AG Berlin die Voigtländer AG Braunschweig.
Prof. Dr. Wilhelm Gehlhoff, Volkswirtschaftler, ist im Alter von 67 Jahren verstorben.
Die Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht und die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Braunschweig beziehen das neue Dienstgebäude Domplatz 1.
Der Niedersächsische Landtag erhöht die Mittel für das Staatstheater Braunschweig auf 1,7 Mill. DM, 63 830 DM mehr für die nicht beamteten Kräfte und einmaliger Zuschuss von 60 000 DM für die technische Ausstattung.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

Hilfe

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    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
  • Bei der Stichwortsuche können ein oder zwei Begriffe mit jeweils mind. 3 bis max. 20 Buchstaben eingegeben werden.
  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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