Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1999

Anzahl: 97

Die Veranstaltungen des 13. Braunschweiger Filmfestes in mehreren Braunschweiger Lichtspielhäusern wurden von 13 000 Zuschauern besucht. Dabei wird zum erstenmal der Publikumspreis "Der Heinrich" für den Film "Die polnische Braut" verliehen.
Fünf Bauprojekte werden mit dem Peter-Joseph-Krahe-Preis ausgezeichnet: Wohnanlage für betreutes Wohnen Leopoldstraße/Hinter Liebfrauen, Bürogebäude Viewegstraße 26, Neubau des Kleinen Hauses und der umliegenden Freiflächen sowie die neugestalteten Industriehallen an der Sophienstraße.
Das Braunschweig-Kolleg feiert 50jähriges Bestehen als Deutschlands älteste Einrichtung für Erwachsenenbildung. Seit 1959 ist es im Gebäude der ehemaligen "Akademie für Jugendführung der Hitlerjugend" an der Wolfenbütteler Str. 57 untergebracht.
Im Neubau des "Langerfeldt-Hauses" Ecke Sack/ Schild eröffnet die Buchhandlung Graff. Der Umzug erfolgte vom 06. bis 08. November. Ein Rohrschaden setzt Teile des Geschäftes am 09. November unter Wasser.
Einweihung des Neubaus "Volkswagen Zentrum Braunschweig - Voets" auf einem 15 000qm großen Gelände an der Wolfenbütteler Straße/ A 395.
Mit 26 Konzerten präsentieren sich 400 Nachwuchsmusiker bei den Braunschweiger Musikschultagen.
Die 19. Braunschweiger Jugendbuchwoche mit 150 Veranstaltungen steht unter dem Motto "Lesen - tierisch gut".
Der Allgemeine Arbeitgeberverband Braunschweig feiert sein 50jähriges Bestehen.
Der "Braunschweigische Kalender" erscheint seit 350 Jahren im Johann Heinrich Meyer Verlag.
Durch Widersprüche wegen der "Edelsause" der Stadtwerke und Spenden zu seiner Hochzeit in die Krise getreten, tritt der Niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Glogowski von seinem Amt zurück.
Bundesweite Eröffnung der 41. Aktion "Brot für die Welt" und "7 Euro" des Diakonischen Werkes mit Bundespräsident Johannes Rau und Erzbischof Ndungane aus Südafrika.
Nach einem Besuch der Disco "Jolly Joker" verschwindet der 17jährige Thomas Keita spurlos. Vorher flüchtet er vor einer Gruppe Jugendlicher. Die Leiche wird am 04. Dezember in einem Teich neben der Disco entdeckt. Zwei Verdächtige werden unter Mordverdacht verhaftet.
Ein geistig verwirrter 31jähriger verletzt mit einem Messer zwei Menschen im Haus Harzstieg 46. Der Amokläufer wird in Notwehr von einem Sondereinsatzkommando der Polizei erschossen.
Da sein Asylantrag abgelehnt wurde und ihm die Abschiebung droht, sticht ein 36jähriger Bulgare in der Ackerstraße auf zwei Polizisten ein. Der Amokläufer wird in Notwehr von einem Sondereinsatzkommando der Polizei angeschossen. Er stirbt am 21. Dezember an den erlittenen Verletzungen.
Eröffnung der neuen Autobahnanschlussstelle Braunschweig Flughafen-Süd der A 2.
Erster Spatenstich zur neuen Sportanlage des SV Schwarzer Berg.
Hans Peter Doll, von 1968 bis 1972 und in der Spielzeit 1992/93 Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig, verstirbt in Stuttgart. Geboren wurde er am 21. Februar 1925 in Offenbach.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
  • Bei der Stichwortsuche können ein oder zwei Begriffe mit jeweils mind. 3 bis max. 20 Buchstaben eingegeben werden.
  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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