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Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Einträge für das Jahr  1933    (Anzahl: 34)

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Januar 1933
Inbetriebnahme des katholischen Krankenhauses St. Vinzenz (früher Cramer von Clausbruchsche Villa).


11. Januar 1933
Kommunistische Unruhen.


25. Februar 1933
Rückgängigmachung der am 20. September 1928 beschlossenen Umbenennung gewisser Straßen und Plätze.


28. Februar 1933
Bewachung der öffentlichen Gebäude unter Heranziehung der SS, SA und des Stahlhelms anlässlich des Brandes des Reichstagsgebäudes.


01. März 1933
Verbot aller kommunistischen und sozialdemokratischen Druckschriften sowie aller Aufzüge und Versammlungen der KPD, der SPD, des Reichsbanners und der Eisernen Front auf zwei Wochen (später verlängert).


02. März 1933
Polizeiliche Besetzung und Durchsuchung des Volksfreundgebäudes.


04. März 1933
„Tag der nationalen Erhebung“.


09. März 1933
Hissung der Schwarz-Weiß-Roten-Flagge und der Hakenkreuz-Flagge auf öffentlichen Gebäuden.


10. März 1933
Besetzung des Volksfreundgebäudes unter Führung des Landtagsabgeordneten Fritz Alpers. Verbrennung marxistischer Fahnen sowie von Schriftgut und Drucksachen vor dem Gebäude. Unruhen in der Umgebung.


11. März 1933
Auflösung des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold“ und der „Eisernen Front“.


13. März 1933
Amtsenthebung des Oberbürgermeisters Ernst Böhme, seine Vertretung übernimmt Stadtbaurat Karl Gebensleben.


13. bis 15. März 1933
Hissung der Schwarz-Weiß-Roten-Flagge und der Hakenkreuz-Flagge auf den öffentlichen Gebäuden auf Wunsch des Reichspräsidenten zur Feier des Sieges der nationalen Revolution.


01. April 1933
Aufhebung des städtischen Wohnungsamtes.


03. bis 05. April 1933
Rücktritt des Rektors (Prof. Dr. Gustav Gaßner) und des Senates der Technischen Hochschule.


07. April 1933
Ernennung des Kreisleiters Braunschweig-Stadt, Studienrat Dr. Wilhelm Hesse, zum Staatsbeauftragten beim Rate der Stadt.


24. April 1933
Übertritt des Landesverbandes Braunschweig der DNVP zur NSDAP.


26. April 1933
Selbstauflösung der DVP in Braunschweig.


29. April 1933
Eröffnung des gleichgeschalteten braunschweigischen Landtags.


04. Mai 1933
Eröffnung der gleichgeschalteten Stadtverordnetenversammlung. Ernennung des Reichskanzlers Adolf Hitler und des Ministers Dietrich Klagges zu Ehrenbürgern.


05. Mai 1933
Ernennung des Gauleiters der NSDAP Magdeburg-Anhalt Wilhelm Friedrich Loeper zum Reichsstatthalter in Braunschweig und Anhalt.



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Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe (siehe E-Mail-Link am Ende dieser Seite). Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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