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FAQ's - Gut vorbereitet und überzeugend im Bewerbungsgespräch

Wie bereite ich mich auf das Vorstellungsgespräch vor?

Informiere Dich im Vorfeld über das aktuelle Tagesgeschehen aber insbesondere auch über den Ausbildungsbetrieb (Produkte, Umsatz, Mitarbeiterzahl, Azubizahl…). Überlege noch einmal, warum Du Dich beworben hast und bereite Dich auf den angestrebten Ausbildungsberuf vor (Informationen IHK, HWK, Agentur für Arbeit…).

Wo finde ich Informationen?

Im Internet. Manchmal findest Du auch kleine Hilfestellungen auf der Einladung des Ausbildungsbetriebes.

Welche Unterlagen soll ich mitnehmen?

Das Einladungsschreiben, damit Du die Adresse und den Termin zur Hand hast. Denke auch an Deine Bewerbungsunterlagen, mit denen Du zum Beispiel Praktika belegen kannst. Du kannst auch einen Notizzettel mit Deinen Fragen in das Gespräch nehmen.

Welche Kleidung ist angemessen?

Achte darauf, dass Du Deine Kleidung dem jeweiligen Beruf anpasst. Trotzdem solltest Du Dich in Deiner Kleidung wohlfühlen, da sich dies auf Deine Ausstrahlung auswirkt.
„Verkleide“ Dich nicht, aber achte auf ordentliche Kleidung.

Was mache ich mit meinem Handy?

Natürlich ist es störend und macht einen schlechten Eindruck, wenn ein Handy während des Vorstellungsgespräches klingelt. Dennoch könnte es Dir nützen, das Handy mitzunehmen, falls Du die Adresse nicht findest oder Dich verspäten solltest. Wichtig ist es, das Handy vor dem Gespräch auf jeden Fall auszuschalten.

Wer ist beim Vorstellungsgespräch dabei?

Die Anzahl der Personen hängt von der Art des Unternehmens ab. Bei einem kleinen Betrieb ist möglicherweise nur die/der Geschäftsführer/in anwesend.

Bei der Stadt Braunschweig zum Beispiel kann sich diese Zahl deutlich erhöhen:


  • Personalabteilung

  • Personalvertretung

  • Jugend- und Auszubildendenvertretung

  • Gleichstellungsreferat

  • Schwerbehindertenvertretung.

Wie verhalte ich mich richtig?

Damit Du einen guten Eindruck hinterlässt, solltest Du


  • pünktlich sein,

  • lächeln,

  • auf Deine Körperhaltung achten,

  • Blickkontakt zu Deinem Gegenüber halten und

  • Deinen potenziellen neuen Arbeitgeber siezen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich an dem Termin aus einem wichtigen Grund nicht teilnehmen kann?

Melde Dich frühzeitig bei der einladenden Stelle, damit noch ein möglicher Ausweichtermin vereinbart werden kann.

Was soll ich machen, wenn ich mich verspäte?

Wenn Du merkst, dass Du Dich verspäten wirst, melde Dich telefonisch bei der einladenden Stelle. Bitte um Entschuldigung für die Verspätung und nenne einen plausiblen Grund.

Wie läuft das Gespräch ab?

Das Vorstellungsgespräch ist meistens in fünf Phasen aufgeteilt:


  • Die Begrüßung

  • Eine Selbstbeschreibung der Bewerberin/des Bewerbers

  • Das eigentliche Gespräch

  • Zeit für die Fragen der Bewerberin/des Bewerbers 

  • Verabschiedung

Begrüßung

Die Begrüßung beginnt in der Regel mit ein wenig Small Talk
(„Sind Sie gut hergekommen?“ „Haben Sie uns gleich gefunden?“…). Danach stellt sich die Kommission kurz vor.
Ziel: Eine angenehme Gesprächsatmosphäre schaffen!

Selbstbeschreibung der Bewerberin/des Bewerbers

In der Regel wirst Du gebeten, Dich kurz vorzustellen. Überlege im Vorfeld, welche Teile des Lebenslaufs wichtig sein könnten:


  • Letzte allgemeinbildende Schule mit Abschluss, Berufsfachschule, FSJ, Abitur in Abendform…

  • Besonderes ehrenamtliches Engagement

  • Hobbies (Die „Klassiker“ Lesen, Radfahren, Freunde treffen etc. wecken nicht unbedingt das Interesse des Gegenübers).

Das eigentliche Gespräch

Hier möchte Dein Gesprächspartner mehr von Dir erfahren:


  • Motivation und Beweggründe für die Bewerbung/Ausbildung

  • Erfahrungen

  • Kenntnisse über den Ausbildungsbetrieb

  • Wissen über die Ausbildung

  • Erwartungen

  • Vielleicht bekommst Du auch einen kleinen Sachverhalt mit der Bitte um einen Lösungsansatz…

Zeit für Deine Fragen

Jetzt bist Du an der Reihe:


  • Überlege Dir im Vorfeld einige Fragen, die Du stellen könntest.

  • Schreibe diese ruhig auf, damit Du in der Aufregung nichts vergisst und nimm die Aufzeichnungen mit.

  • Die Fragen sollten sich auf die Ausbildung beziehen; keine Selbstverständlichkeiten erfragen (die in der Ausschreibung ggf. beschrieben sind).

  • Wenn alle Fragen bereits geklärt sind, kommuniziere dies…

Verabschiedung

Bedanke Dich für das Gespräch und verabschiede Dich höflich.
Ob „Händeschütteln“ angebracht ist, ist von der Situation (Größe des Gremiums) abhängig.

Psychologische Eignungsuntersuchung

In einigen Berufen ist das Gespräch eingebettet in eine psychologische Eignungsuntersuchung. Diese Eignungsuntersuchung beinhaltet neben dem Eignungsinterview (vergleichbar mit dem Vorstellungsgespräch) auch eine oder mehrere Gruppenübungen.