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Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Einträge für den Zeitraum von  1920  bis  1929    (Anzahl: 167)

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01. April 1928
Übernahme des Kindergärtnerinnenseminars von Lilly Heyde durch die Stadt.


15. April 1928
Einweihung des „Hauses der Geistigen Arbeit“ (Öffentliche Bibliothek und Lesehalle), Hintern Brüdern 23.


13. Mai 1928
Einweihung des Ehrenfriedhofes mit Ehrendenkmal für die im Weltkriege vermissten Braunschweiger.


04. Juli 1928
Eröffnung des Luise-Löbbecke-Heims (vormals Dienstbotenanstalt).


06. September 1928
400-Jahr-Feier der Reformation in der Brüdernkirche.


09. September 1928
Glockenweihe in der Petrikirche.


20. September 1928
Umbenennung verschiedener Straßen und Plätze.


06. Oktober 1928
Einweihung des auf dem Hofe des Vaterländischen Museums wieder aufgebauten Bauernhauses aus Bortfeld.


28. bis 29. November 1928
Besuch von Dr. Albert Schweitzer in Braunschweig.


15. Dezember 1928
Eröffnung des Kraftomnibusringverkehrs.


19. Januar bis 17. September 1929
Veranstaltungen zum „Goethe-Lessing-Jahr“, insbesondere Ausstellung „Faust auf der Bühne“.


03. Februar 1929
Kundgebung im städtischen Konzerthause gegen die Kriegsschuldlüge.


15. Februar 1929
Feierliche Übergabe der drei neuen elektrotechnischen Institute an die Technische Hochschule.


26. Februar 1929
Aufgehen der „Braunschweigischen Bank und Kreditanstalt“ in der „Commerz- und Privatbank AG Hamburg“.


05. April 1929
Errichtung eines berufspädagogischen Berufsinstitutes an der Technischen Hochschule („Forschungsinstitut für Erziehungswissenschaften“).


30. April 1929
Einweihung des Gaußmuseums im Gaußhause Wilhelmstraße 30.


11. bis 12. Mai 1929
Feier des 800. Geburtstages Heinrichs des Löwen.


27. Juni 1929
Umbenennung der „Herzog-Johann-Albrecht-Oberrealschule“ in „Städtische Oberrealschule Hinter den Brüdern“ und des „Herzogin-Elisabeth-Lyzeums“ in „Städtisches Oberlyzeum und Studienanstalt“. Die Deutsche Oberschule erhält in diesem Jahre die Bezeichnung „Lessing-Schule“.


28. Juni 1929
Kundgebung der vaterländischen Verbände gegen die Kriegsschuldlüge anlässlich des 10jährigen Bestehens des Versailler Vertrages.


13. August 1929
Oberbürgermeister Dr. Paul Trautmann gestorben.



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Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe (siehe E-Mail-Link am Ende dieser Seite). Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

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