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Aktuelle Aktivitäten

Online-Veranstaltung am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts

Am 27. Januar 2021, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wird um 15.00 Uhr MEZ die englischsprachige Gedenkveranstaltung „Zikaron Ba’Salon“ (Erinnerungen im Wohnzimmer) stattfinden, zu der Kiryat Tivon ihre Partnerstädte eingeladen hat.

Moderiert durch den Rabbiner und Holocaust-Überlebenden Uri Themal wird Yoram Igael als Holocaust-Überlebender zweiter Generation die Geschichte seiner Mutter Aviva Igael geb. Simon erzählen. Im Anschluss an Yoram Igaels Beitrag wird es eine Diskussionsrunde geben, an der sich auch Vertreterinnen/Vertreter aus Braunschweig beteiligen werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus den Partnerstädten können über Zoom oder Facebook zuschauen.

Bei Interesse an einer Teilnahme über Zoom senden Sie uns bitte ein E-Mail an internationalebeziehungenbraunschweigde

Nach der namentlichen Anmeldung in Kiryat Tivon erhalten Sie dann einen entsprechenden Link für die Zoom-Adresse.


Silvester in Kiryat Tivon

Zum Jahresausklang haben wir in unseren Partner- und Freundschaftsstädten nachgefragt, ob es spezielle Silvestertraditionen gibt: Aus Kiryat Tivon schrieb uns Uri Themal, Rabbi und Mitglied im Komitee für Auslandsbeziehungen der Stadt:

„In Israel unterscheiden wir zwischen dem bürgerlichen Neujahr, d. h. 1. Januar und dem Jüdischen Neujahr nach dem hebräischen Kalender. Das Jüdische Neujahr ist meist im September, wobei das genaue Datum vom Kalenderzyklus abhängt. Einige Gemeinschaften feiern aber auch „Silvester“, nämlich arabische Christen und manche Bürgerinnen und Bürger russischer Abstammung.  

Das Jüdische Neujahr ist ganz anders als das bürgerliche Neujahr. Es ist kein ausgelassenes Feiern mit Feuerwerk und nächtelanger Party. Das Jüdische Neujahr, Rosch Haschanah, ist ein zutiefst religiöses Fest, das die jährliche Phase der inneren Einkehr, Reflektion und Sühne einläutet, an deren Ende Jom Kippur, der Versöhnungstag steht, an dem unsere Sünden vergeben werden. 

Beide Neujahre haben jedoch eins gemeinsam: Ein Festmahl mit gutem Essen. Im Fall von Rosh Hashanah werden vor allem symbolische Speisen wie ein in Honig getauchter Apfel, Granatapfel und Datteln gustiert.“


Jüdische Kulturtage

Das „Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e. V.“  hat – begleitet von der Stadt Braunschweig – erstmals im Jahr 2020 jüdische Kulturtage für Braunschweig und die Region durchgeführt.  

In diesem Zusammenhang wurde in Kooperation mit der Stelle „Internationale Beziehungen“ der Stadt, der Jüdischen Gemeinde und Braunschweigs Partnerstadt Kiryat Tivon eine Online-Veranstaltung vorbereitet.

Moderator Michael Brandt interviewte Frau Renate Wagner-Redding, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Braunschweig, sowie Rabbiner Uri Themal aus Kiryat Tivon.

© Stadt BraunschweigRabbiner Uri Themal aus Kiryat Tivon und Renate Wagner-Redding, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Braunschweig

Bitte klicken Sie hier, um die beiden Interviews anzusehen:


Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Sally Perel mit Unterstützung der Partnerstadt

Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat am 26. August Salomon „Sally“ Perel offiziell die Ehrenbürgerwürde der Stadt Braunschweig verliehen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Sally Perel nicht persönlich aus Israel anreisen. Stattdessen wurden er und  der Bürgermeister der Braunschweiger Partnerstadt Kiryat Tivon, Ido Grinblum, sowie weitere Gäste aus dem Rathaus in Kiryat Tivon per Video für eine bewegende Zeremonie zugeschaltet. 

Eine ausführlicheren Bericht und Videoausschnitte von der Veranstaltung in Braunschweig und in Kiryat Tivon finden Sie hier.

© Stadt Braunschweig / BussianKurz-Version des Videos "Verleihung Ehrenbürgerwürde Sally Perel"

Interessieren Sie sich für Aktivitäten, die im Jahr 2019 oder davor stattgefunden haben? Dann werfen Sie doch einen Blick in unsere Jahresrückblicke oder sprechen Sie uns gern an.