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Aktuelle Aktivitäten

Silvester in Magdeburg

Zum Jahresausklang haben wir in unseren Partner- und Freundschaftsstädten nachgefragt, ob es spezielle Silvestertraditionen gibt. Und obwohl unsere Partnerstadt Magdeburg keine 100km entfernt ist, gibt es auch dort typische lokale Eigenheiten.

Aus dem Büro des Magdeburger Oberbürgermeisters schrieb uns Annika Hilger Folgendes:

„Pfannkuchen ist nicht Pfannkuchen!

Auch in Magdeburg wird der Jahreswechsel ganz individuell gefeiert – mit der Familie oder Freunden – beim Raclette oder auf den Straßen. Aber fast überall wird um Mitternacht mit dem Rotkäppchen-Sekt angestoßen. Dieser stammt aus dem nördlichsten deutschen Weinanbaugebiet Saale-Unstrut in Sachsen-Anhalt und ist auch weit über die Landesgrenzen bekannt.

Die süße Ergänzung zum Heringssalat und Mitternachtsschmaus ist ein Pfannkuchen, aber nicht etwa der platte Eierkuchen, sondern wir nennen den Berliner hier Pfannkuchen. Egal ob klassisch gefüllt mit Pflaumenmus und Zuckerguss oder Marmelade und Puderzucker – Hauptsache frisch und süß. Wer seine Gäste necken will, mischt auch gern ein Exemplar gefüllt mit Senf unter die klebrigen Backwaren.

Das mitternächtliche Feuerwerk lässt sich am besten von einer der Elbbrücken beobachten. Da hat man die Qual der Wahl: beginnend in der südlichen Innenstadt mit Sternbrücke oder Hubbrücke oder Richtung Norden auf der Strom- oder Jerusalembrücke. Immer im Zentrum des bunten Lichterregens sind der Magdeburger Dom und die Elbpromenade. Komplettiert wird dieses Bilderbuchpanorama, wenn ein hellerleuchtetes Fahrgastschiff der Weißen Flotte die Elbe kreuzt. 

Wer es kulturell oder klassisch mag, besucht mit Vorliebe die Abendprogramme im Schauspielhaus, wie im vergangenen Jahr die Vorstellung „Sunny Boys“ (siehe Foto) oder im Opernhaus die Operette „Die schöne Helena“ von Jacques Offenbach (siehe Foto). Aber auch die erleuchteten Elemente der Magdeburger Lichterwelt sind Anziehungspunkte etwas abseits der Elbuferpromenade, wie beispielsweise der Telemann-Brunnen am Ulrichsplatz umrahmt von klassischer Telemann-Musik.“


30 Jahre Wiedervereinigung: Diskussion mit Zeitzeugen aus Braunschweig und Magdeburg

Anlässlich des 30. Jahrestags der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten am 3. Oktober 1990 fand am Freitag, 2. Oktober, in der Stadthalle eine Diskussionsveranstaltung mit Zeitzeugen aus Politik und Gesellschaft statt. Rund 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter etliche Schülerinnen und Schüler, nahmen an der Veranstaltung teil. 

Nach Grußworten von Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister von Braunschweigs Partnerstadt Magdeburg, hielt Oberbürgermeister a. D. Dr. Gert Hoffmann einen Impulsvortrag zum Thema „Deutsche Einheit“. Anschließend moderierte die Journalistin Ingeborg Obi-Preuß drei Diskussionsrunden: mit Gerhard Glogowski (Niedersächsischer Ministerpräsident a. D., ehemaliger Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Braunschweig) und Dr. Wilhelm Polte (ehemaliger Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Landeshauptstadt Magdeburg); mit Ute Mühler und Sabine Meyer (ehemalige Lehrerinnen aus Magdeburg und Braunschweig); mit Prof. Dr. Eckhardt Fuchs (Direktor des Georg-Eckert-Instituts – Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung), Prof. Dr. Matthias Puhle (ehemaliger Beigeordneter der Landeshauptstadt Magdeburg) sowie Dr. Rüdiger Koch (ehemaliger Bürgermeister und Beigeordneter der Landeshauptstadt Magdeburg).

Diskussionsrunde zu 30 Jahre Wiedervereinigung

Schülergruppe der Integrierten Gesamtschule Franzsches Feld Braunschweig zu Gast bei der Diskussionsrunde


Interessieren Sie sich für Aktivitäten, die im Jahr 2019 oder davor stattgefunden haben? Dann werfen Sie doch einen Blick in unsere Jahresrückblicke oder sprechen Sie uns gern an.