Veranstaltungen zur Sonderausstellung "Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland"

© Städtisches Museum Braunschweig

Öffentliche Führungen zur Sonderausstellung

8.3. 15:00 Uhr

29.3. 15:00 Uhr

19.4. 15:00 Uhr

10.5. 15:00 Uhr

5.7. 15:00 Uhr

19.7.15:00 Uhr

23.8. 15:00 Uhr

20.9. 15:00 Uhr

Buchbare Führungen für Gruppen auf Anfrage unter: buchungen.museumbraunschweigde

© Gregor Matthias Zielke

Moderiertes Konzert: Musik jüdischer Komponisten aus drei Jahrhunderten

12.3.2026 19:00 Uhr

Mit  Jascha Nemtsov, Professor für Geschichte der jüdischen Musik an der Hochschule für Musik in Weimar

Dieses besondere Konzert widmet sich Klavierwerken jüdischer Komponistinnen und Komponisten aus verschiedenen Regionen Europas und aus verschiedenen Epochen – von der Romantik bis in die unmittelbare Gegenwart. Der Bogen spannt sich von Fanny Hensel-Mendelssohn bis zur heute in Deutschland lebenden Komponistin Sarah Nemtsov.

Die ausgewählten Werke spiegeln unterschiedliche Facetten jüdischer Identität wider: den Wunsch nach Assimilation im 19. Jahrhundert ebenso wie das Streben nach kultureller Autonomie und nationaler Renaissance zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Einige der vertretenen Komponisten wurden Opfer der Shoah, verfolgt, entrechtet, aus ihrer Heimat vertrieben oder ermordet.

Allen Werken ist eines gemeinsam: ihre emotionale Kraft. Sie sind leidenschaftlich, tiefgründig, oft von existenzieller Intensität – Musik, die bewegt, berührt und niemanden gleichgültig lässt.

Interpret des Abends ist der Pianist und Musikwissenschaftler Jascha Nemtsov, Professor für Geschichte der jüdischen Musik an der Hochschule für Musik in Weimar. International renommiert als Experte für jüdische Musik und als Konzertpianist, verbindet er wissenschaftliche Kompetenz mit künstlerischer Ausdruckskraft. Bekannt für seine lebendige und kenntnisreiche Moderation, macht er seine Konzerte zu ebenso informativen wie eindrucksvollen Erlebnissen. Mit über 40 CD-Einspielungen – vielfach Ersteinspielungen wiederentdeckter Werke bedeutender verfolgter und vergessener Komponisten – hat Jascha Nemtsov maßgeblich zur Wiederentdeckung von Musik jüdischer Komponisten beigetragen.

Ein Konzert, das Erinnerung, Identität und künstlerische Exzellenz eindrucksvoll miteinander verbindet.

 Lesung und Gespräch: "... und es wurde Licht!" - Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel

18.03.2026, 19:00 Uhr

mit Igal Avidan 

Veranstaltungsort: Theologisches Zentrum, Ev. Akademie Abt Jerusalem, Franziskussaal, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig
Anmeldung über E-Mail: sekretariat.thzlk-bsde

Jüdischer Friedhof Braunschweig© Katrin Keßler, Bet Tfila - Forschungsstelle, 2023

Vortrag: Jüdische Friedhöfe in Deutschland - zwischen Schändung, Gedenken und Vermittlungsarbeit

26.3.2025, um 17:00 Uhr

Die mehr als 2000 jüdischen Friedhöfe in Deutschland wurden nicht nur in der Zeit des Nationalsozialsmus schwer verwüstet, sondern waren auch nach 1945 immer wieder von Schändungen und anderen Angriffen bedroht. Angriffe auf Friedhöfe waren in der Vergangenheit häufig aber auch Anlass für ein wachsendes Bewusstsein für das jüdische Erbe vor Ort. Etwa seit den 1960er Jahren entwickelte sich ehrenamtliches Engegement unterschiedlicher Gruppen aber auch vieler einzelner Personen für jüdische Friedhöfe. Der Vortrag stellt diese Entwicklung bis heute vor, die Probleme und Herausforderungen, aber auch die zunehmende Bedeutung jüdischer Friedhöfe für die Erinnerungskultur und Vermittlungsarbeit für unterschiedliche Zielgruppen.  

Dr.-Ing. Katrin Keßler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur, TU Braunschweig, mit Forschungsschwerpunkt jüdische Architekten und Architekturgeschichte und berichtet aus ihrem Projekt "Net Olam. Jüdische Friedhöfe im Fokus von Antisemitismus und Vermittlung", gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).

Mittagspause im Museum "Meet a Rabbi"

1.4.2026 12:30 Uhr

Bei der „Mittagspause im Museum“ ist der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, Herr Dr. Yuval Katz‑Wilfing, zu Gast. Er stellt in einem Kurzvortrag seine vielfältige Tätigkeit in der jüdischen Gemeinde vor.

Was macht eigentlich ein Rabbiner? Wie sieht sein Alltag aus? Welche Rolle spielt er im religiösen Leben der Gemeinde, in der Seelsorge und in der Vermittlung jüdischer Tradition und Werte? Wie sieht jüdisches Gemeindeleben heute in Deutschland aus? Was unterscheidet einen Rabbiner von einem christlichen Geistlichen? Unter anderem diesen Fragen ist die „Mittagspause im Museum“ gewidmet. 

Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen – über die religiöse Praxis des Judentums und generell über das jüdische Leben in Deutschland heute.

Im Anschluss sind die Teilnehmer herzlich eingeladen, sich bei einem Getränk und einem Stück Kuchen in der Cafeteria weiter auszutauschen.

Im Eintrittspreis enthalten (inkl. Kaffee und Kuchen)

© Bubales

"Das Geheimnis der Königin"

19.4.2026 Puppenspektakel zum jüdischen Purim-Fest für Erwachsene & Kinder ab 6 Jahre

Eifersucht, Liebe, Hass, Intrigen und natürlich ein Happy End – Die alte biblische Geschichte von Königin Esther im persischen Reich, hat den Stoff zu einer Film-Serie. Deshalb bringt das neueste Stück der bubales, zum Purim-Fest, auch oder ganz besonders Erwachsene zum Lachen und Nachdenken.

Mit einem klugen Streich gelang es Königin Esther, den Vernichtungsplan eines bösen Wesirs zu vereiteln. So rettete sie, zusammen mit Cousin Mordechai, viele jüdische Menschenleben. Dafür werden Esther und Mordechai bis heute mit ordentlich viel Rums-Tata gefeiert. Am Purim-Fest findet in allen Synagogen der Welt eine Vorlesung aus der Esther-Pergament-Rolle statt.

Als lustiges Purim-Spiel wird die Geschichte auch theatralisch gern nachgestellt und unterschiedlich interpretiert. Manchmal stellt man auch Bezüge zum gegenwärtigen Weltgeschehen auf. Mit lebensgroßen und kleinen Stabfiguren wechseln die Machtverhältnisse im Stück und mit dem Fall der unsichtbaren Maske der Königin, endet die Geschichte mit einem Happy End. 

 

Eine Geschichte, die seit Generationen Mut und Hoffnung schenkt 

und Groß und Klein zum Lachen bringt. 

 

Happy Purim!!!

Annette Hess© Fotograf: Ferran Casanova

Lesung: Annette Hess liest aus ihrem Roman "Deutsches Haus"

21.5.2026 19:00 Uhr

Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Ihre Eltern sind, wie ihr zukünftiger Verlobter, dagegen: Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Sie nimmt die Herausforderung an, ohne zu ahnen, dass dieser Jahrhundertprozess nicht nur das Land, sondern auch ihr eigenes Leben unwiderruflich verändern wird.

Annette Hess wurde 1967 in Hannover geboren. Nach dem Studium der Malerei und Innenarchitektur wandte sie sich dem Szenischen Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin zu. Es folgten Tätigkeiten als freie Journalistin, Programm- und Regieassistentin beim ARD-Fernsehen und als Drehbuchlektorin für Produktionsfirmen und Sender. Seit 1998 ist sie als Drehbuchautorin tätig und erhielt für ihre Werke - u.a. die Serie „Weissensee“(ARD) und die Mehrteiler „Kudamm 56/59/63“ (ZDF) - zahlreiche Auszeichnungen wie den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis und den Preis der Autorenstiftung Frankfurt. Die Amazon-prime Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ entwickelte Annette Hess als Headautorin mit einem Writer´s Room. Im September 2018 erschien Hess' erster Roman ‚Deutsches Haus’, den sie als Serie adaptierte und als Showrunnerin für Disney+ realisierte. Im Januar 2026 feierte die 4. Staffel der Ku'damm-Reihe im ZDF ihre Premiere, die Hess als Showrunnerin und Co-Regisseurin verantwortet. Zur Zeit arbeitet Hess an ihrem 2. Roman.

© Penguin Verlag

Lesung: Sara Klatt liest aus ihrem Roman "Das Land, das ich dir zeigen will"

27.5.2026 19:00 Uhr

Eine junge Frau auf den Spuren ihres Großvaters – eine Suche nach dem, was Verbundenheit wirklich bedeutet
»Das Israel meines Großvaters von 1948 ist ein anderes, als das meines Vaters von 1961. Es ist wieder ein anderes, als das Israel meiner Kindheit oder das meiner Jugend und es ist ein anderes Israel, als das von heute.«

Israel – das Land, das sie als Kind oft besuchte, da ein Teil ihrer Familie hier vor Jahrzehnten Zuflucht fand. Es ist das Land der Menschen, die S. durch Erzählungen ihres Großvaters kennenlernte, und gleichzeitig der Menschen, denen sie heute beim Trampen zwischen Tel Aviv und Jerusalem begegnet. Früher, da gab es den Untergrundkämpfer Jitzchak, der Tomaten in der Wüste überleben lassen konnte. Es gab Eva und Zwi Goldberg, die ihre Sehnsucht nach der alten Heimat mit deutschen Rosen zu besänftigen versuchten. Heute ist da Mohammad, der in einem Techno-Club auflegt und nicht über seine jüdische Exfreundin hinwegkommt. Es gibt den Siedler Rafi und den Beduinen Abdallah, die wie Zwillingsbrüder aussehen, aber keine sind. Und es gibt den Cafébesitzer Lior, der davon träumt, mit seiner Tochter einen Roadtrip in einem himmelblauen VW-Bus zu machen. Und während S. immer mehr über das Leben dieser Menschen lernt, eröffnet sich ihr Stück für Stück die eigene Geschichte, die ihres Vaters, ihres Großvaters – und ihr eigener Platz in diesem Land.

Sara Klatt zeigt uns ein Land, so vielschichtig wie seine Bewohner, und nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise durch das heutige und das vergangene Israel. Ein Land voller Lebendigkeit. Aber auch ein Land zwischen Traum und Trauma.

Mittagspause im Museum mit Renate Wagner-Redding

3.6.2026 12:30 Uhr

Renate Wagner-Redding, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig sowie Ehrenbürgerin der Stadt Braunschweig, im Gespräch mit Museumsdirektor Dr. Peter Joch.

Im Anschluss an die kurze, ca. 20 Minuten lange Führung, sind die Teilnehmer herzlich eingeladen, sich bei einem Getränk und einem Stück Kuchen in der Cafeteria weiter auszutauschen.

© Sören Lukas Schirmer

Konzertreihe: TRI(O)logie „Zart singend, verletzlich, leidvoll“

Das AVEU Trio fand 2024 durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik zusammen.

Bestehend aus den bereits international ausgezeichneten Musikern Eun Che Kim, Noel Wilde und Jun-Ho Gabriel Yeo begeistert das Trio durch seine Präzision und Leidenschaft.

Ihren Lebensmittelpunkt genießen die drei Musiker in Berlin und Hannover; derzeit erhält das Trio wertvolle Anregungen von Prof. Oliver Wille und konzertieren unter dem Motto "Kammermusik gewagt - neue und interaktive Konzertmodelle - für alle".

1. Konzert

17.5.2026 18:00 Uhr

Mieczyslaw Weinberg (1919-1996)          Klaviertrio op. 24

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)       Klaviertrio e-Moll op. 67

 

2. Konzert

5.6.2026 18:00 Uhr

Erich W. Korngold (1897-1957)                  Klaviertrio D-Dur op.1

Felix Mendelssohn (1809-1847)                Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49

 

3. Konzert

7.7.2026 18:00 Uhr

Paul Ben-Haim (1897-1984)                         Variations on a Hebrew Melody für Klaviertrio op.22

Aaron Copland (1900-1990)                        "Vitebsk, Study on a Jewish theme" für Klaviertrio

Felix Mendelssohn (1809-1847)                Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

© Privat

Szenische Lesung: Wo Menschen sich begegnen, muss man mit Wundern rechnen

3.7.2026 19:00 Uhr
4.7.2026 19:00 Uhr

Mit Lucia Kotikova / Konzept & Inszenierung: Christian Weiß / Text: Lucia Kotikova, Christian Weiß / Ausstattung: Andrea Jensen 

Eine Produktion von xweiss – theater.formen. Gefördert von der Stadt Braunschweig - Kulturinstitut & der Braunschweigischen Stiftung.

Alon Sariel© Suzette Vorster-Van Acker

Konzert: „Jewish Life“

24.4.2026 19:00 Uhr

Alon Sariel – Mandoline / Laute
Yehuda Inbar – Klavier

Mandolinist Alon Sariel und Pianist Yehuda Inbar beleuchten in ihrem Duo-Programm die Vielfalt jüdischer Musik des 20. Jahrhunderts. Werke u. a. von Paul Ben-Haim, Ernest Bloch, Marc Lavry und Maurice Ravel erzählen von kulturellen Aufbrüchen, Migration und künstlerischer Neuverortung zwischen Europa, Israel und Amerika. „Jewish Life“ verbindet unterschiedliche musikalische Traditionen und zeichnet ein facettenreiches Panorama jüdischer Klangwelten.

Konzert: Dreh Dich! – Ein bewegtes Konzert für Jung und Alt

25.4.2026 15:00 Uhr

Alon Sariel – Mandoline / Laute
Tabea Debus – Blockflöte
Maja Hilke – Pädagogik, Stimme, Bewegung

Gemeinsam mit Blockflötistin Tabea Debus und Musikpädagogin und Sängerin Maja Hilke gestaltet der vielseitige Lautenist Alon Sariel ein interaktives Familienkonzert, das Musik, Bewegung und jüdische Tanztraditionen miteinander verbindet. Ausgehend von Kreisformen in Musik und Kultur erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene Werke aus vier Jahrhunderten, lernen Hintergründe jüdischer Fest- und Tanzkultur kennen und werden selbst Teil des musikalischen Geschehens – vom Zuhören bis zum Mitmachen.

© Verlagsgruppe Beltz

Kinderbuchlesung mit Autorin Eva Lezzi

29.8.2026 15:00 Uhr

»Die Großstadtdetektive. Wo ist Annabelle?«


Im ersten Band der spannenden Reihe »Die Großstadtdetektive« von Eva Lezzi mussten sich der jüdische Jona und der türkisch-deutsche Deniz zusammenraufen. Mit ihren Freunden Laura, Irina und Max bildeten sie schließlich die coolste Detektivbande.

Im zweiten Band »Die Großstadtdetektive. Wo ist Annabelle?«, der im März 2026 erscheint, suchen die fünf die entführte Schachspielerin Annabelle. Wichtige Hinweise hierfür finden sie in einem alten jiddischen Gedicht, das teuer versteigert werden soll. Doch irgendetwas stimmt mit dem Gedicht nicht. Sind die Detektive auch noch Fälschern auf der Spur?

Israel Jacobson und das deutsche Judentum. Ein Festabend

17.09.2026

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens lädt das Israel Jacobson Netzwerk zu einem festlichen Abend in das Städtisches Museum Braunschweig ein. Die Veranstaltung ehrt Israel Jacobson, den bedeutenden Braunschweiger Rabbiner, Aufklärer und Vordenker eines modernen, weltoffenen Judentums wie auch das reiche jüdische Leben des Braunschweiger Landes in Geschichte und Gegenwart. In Wort, Musik und Lesung wird dieses geistige Erbe lebendig und in Beziehung zu aktuellen Fragen jüdischer Identität und gesellschaftlicher Verantwortung gesetzt. Der Festabend steht im Zeichen von Erinnerung, Dialog und zivilgesellschaftlichen Engagement und ergänzt die begleitende Ausstellung des Städtischen Museums durch künstlerische Akzente. Im Anschluss bietet ein Empfang Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Weiterdenken. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide und wird von der Stadt Braunschweig gefördert.

Vortrag: Zeitgenössische Synagogen in Deutschland: Architekturn, Rezeptionen, Debatten.

10.9.2026, um 17 Uhr

Mit PD Dr.-Ing. Ulrich Knufinke und Dipl.-Ing. Mirko Przystawik, Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa

© Städtisches Museum Braunschweig

Familienprogramm: Licht aus Steinen – Die Menora aus Lego bauen

13.9.2026 ab 14:00 Uhr

Wie kann man ein jahrtausendealtes Symbol mit bunten Bausteinen neu entdecken? In unserem Familienworkshop bauen wir gemeinsam eine Menora – das siebenarmige Leuchter-Symbol des Judentums – aus Lego-Steinen.

Die Menora ist eines der ältesten und bedeutendsten Symbole des Judentums. Sie stand im Tempel von Jerusalem und steht bis heute für Licht, Hoffnung, Weisheit und Gemeinschaft. Im Workshop lernen Groß und Klein spielerisch ihre Geschichte kennen – und gestalten anschließend eine eigene Lego-Menora.

 
Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren
Eltern, Großeltern und Kinder gemeinsam
Dauer: ca. 60 Minuten

From Charm to Chutzpah - Global Jewish Folk Music© Camila Berrio

Konzert: Ensemble Folkadu (Berlin)

19.9.2026 17:00 Uhr

Mit der Band Folkadu erleben Sie die Magie jüdischer Musik. Ihre einzigartige Kombination aus Gesang, Oud, Akkordeon, Trompete und dem uralten Schofar schafft einen Klang, der Traditionelles mit Zeitgenössischem verbindet und verschiedenste Facetten jüdischer Musik zeigt. 

Mit einem Repertoire, das sowohl bekannte als auch vergessene Kompositionen und Gedichte in hebräisch, jiddisch und Ladino umfasst, baut Folkadu eine musikalische Brücke zwischen dem Orient und Okzident und fördert dabei ein kulturelles Verständnis, das zeitlos und zugleich höchst aktuell ist.

 

Website:

www.folkadu.com (Öffnet in einem neuen Tab)

 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Gregor Matthias Zielke
  • Katrin Keßler, Bet Tfila - Forschungsstelle, 2023
  • Bubales
  • Fotograf: Ferran Casanova
  • Penguin Verlag
  • Sören Lukas Schirmer
  • Privat
  • Suzette Vorster-Van Acker
  • Verlagsgruppe Beltz
  • Städtisches Museum Braunschweig
  • Camila Berrio