Veranstaltungen

21.5.2026 Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt

Direktorenführung zum Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt

21.5.2026 18:00 Uhr
Eintritt frei

Museumsdirektor Dr. Peter Joch führt durch die Sonderausstellung "Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland"


Annette Hess© Fotograf: Ferran Casanova

Lesung: Annette Hess liest aus ihrem Roman "Deutsches Haus"

21.5.2026 19:00 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten

Annette Hess´ Roman „Deutsches Haus“ spielt in Frankfurt im Jahr 1963 und behandelt den ersten Auschwitzprozess, bei dem Fritz Bauer Generalstaatsanwalt war. Angeklagt wurden Wachleute und SS-Angehörige, die im Konzentrationslager Auschwitz für unzählige Morde verantwortlich gewesen waren. Zum ersten Mal wurde in der Öffentlichkeit umfassend über Auschwitz berichtet. Der Roman schildert die Geschehnisse aus der Perspektive der Dolmetscherin Eva, die den Auftrag erhält, als Übersetzerin zwischen polnischen Zeug:innen aus dem Todeslager und dem Gericht zu vermitteln. Familie und Verlobter versuchen sie, von dem Auftrag abzubringen. Die Eva stellt sich der Aufgabe, den Prozess gegen die Nazi-Mörder zu unterstützen. Oft steht die Dolmetscherin vor dem Problem, dass das unsägliche Leid in Ausschwitz nicht übersetzbar ist. 

 

Annette Hess wurde 1967 in Hannover geboren. Nach dem Studium der Malerei und Innenarchitektur wandte sie sich dem Szenischen Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin zu. Es folgten Tätigkeiten als freie Journalistin, Programm- und Regieassistentin beim ARD-Fernsehen und als Drehbuchlektorin für Produktionsfirmen und Sender. Seit 1998 ist sie als Drehbuchautorin tätig und erhielt für ihre Werke – u.a. die Serie „Weissensee“(ARD) und die Mehrteiler „Ku´damm 56/59/63“ (ZDF) – zahlreiche Auszeichnungen wie den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis und den Preis der Autorenstiftung Frankfurt. Die Amazon-prime Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ entwickelte Annette Hess als leitende Autorin. Im September 2018 erschien Hess' erster Roman ‚Deutsches Haus’, auf dessen Grundlage sie eine Fernsehserie entwickelte. Im Januar 2026 feierte die 4. Staffel der Ku'damm-Reihe im ZDF, die Hess als Showrunnerin und Co-Regisseurin verantwortet, ihre Premiere. 


© Penguin Verlag

Lesung: Sara Klatt liest aus ihrem Roman "Das Land, das ich dir zeigen will"

27.5.2026 19:00 Uhr
Eintritt frei

Eine junge Frau auf den Spuren ihres Großvaters – eine Suche nach dem, was Verbundenheit wirklich bedeutet
»Das Israel meines Großvaters von 1948 ist ein anderes, als das meines Vaters von 1961. Es ist wieder ein anderes, als das Israel meiner Kindheit oder das meiner Jugend und es ist ein anderes Israel, als das von heute.«

Israel – das Land, das sie als Kind oft besuchte, da ein Teil ihrer Familie hier vor Jahrzehnten Zuflucht fand. Es ist das Land der Menschen, die S. durch Erzählungen ihres Großvaters kennenlernte, und gleichzeitig der Menschen, denen sie heute beim Trampen zwischen Tel Aviv und Jerusalem begegnet. Früher, da gab es den Untergrundkämpfer Jitzchak, der Tomaten in der Wüste überleben lassen konnte. Es gab Eva und Zwi Goldberg, die ihre Sehnsucht nach der alten Heimat mit deutschen Rosen zu besänftigen versuchten. Heute ist da Mohammad, der in einem Techno-Club auflegt und nicht über seine jüdische Exfreundin hinwegkommt. Es gibt den Siedler Rafi und den Beduinen Abdallah, die wie Zwillingsbrüder aussehen, aber keine sind. Und es gibt den Cafébesitzer Lior, der davon träumt, mit seiner Tochter einen Roadtrip in einem himmelblauen VW-Bus zu machen. Und während S. immer mehr über das Leben dieser Menschen lernt, eröffnet sich ihr Stück für Stück die eigene Geschichte, die ihres Vaters, ihres Großvaters – und ihr eigener Platz in diesem Land.

Sara Klatt zeigt uns ein Land, so vielschichtig wie seine Bewohner, und nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise durch das heutige und das vergangene Israel. Ein Land voller Lebendigkeit. Aber auch ein Land zwischen Traum und Trauma.


Feuerwehr Braunschweig© Feuerwehr Braunschweig

Vortragsreihe im Rahmen der Ausstellung „150 Jahre Berufsfeuerwehr Braunschweig“ im Altstadtrathaus

Jeweils 15 Uhr in der Kleinen Dornse des Altstadtrathauses
Altstadtmarkt 7, 38100 Braunschweig
Der Eintritt ist frei!

Die Ausstellung „150 Jahre Berufsfeuerwehr Braunschweig“ ist eine eindrucksvolle Zeitreise durch die Geschichte des Brandschutzes, technischer Innovationen und menschlichen Engagements. Sie erweitert derzeit die Dauerausstellung „Mensch, Maschine“ zur Industriegeschichte der Stadt Braunschweig. Das Museum im Altstadtrathaus präsentiert nun in Zusammenarbeit
mit der Feuerwehr Braunschweig eine Vortragsreihe zum Thema.

10.04.2026: „Die Feuerwehr Braunschweig – eine moderne Gefahrenabwehrbehörde“
Torge Malchau, Fachbereichsleiter der Feuerwehr Braunschweig

19.05.2026: „Motorisierung der Berufsfeuerwehr Braunschweig“
Hans-Ludwig Sämann, Stellenleiter Rettungsdienst a. D., und Rainer Schiemenz, Wachabteilungsmitarbeiter

23.06.2026: „Feuerwehr Pressearbeit während eines Industriebrandes“
Christian Längle, Stellenleiter Technik, und Jens Lehmann, Stadtpressewart der Freiwilligen Feuerwehr

13.09.2026: „Die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig Peine Wolfenbüttel“
Frank Hermanns, Stellenleiter Betrieb Integrierte Regionalleitstelle

14.10.2026: „151 Jahre Berufsfeuerwehr Braunschweig – 124 Jahre Ausbildung im Rettungsdienst“
André Völzke, Stellenleiter Ausbildung

08.11.2026: „Der Vorbeugende Brandschutz der Berufsfeuerwehr – wir sind von Anfang an dabei!“
Bernd Matthias Uster, Stellenleiter Vorbeugender Brandschutz

Exponat des Monats im Altstadtrathaus

Exponat des Monats Mai

"Das Evangeliar und Heinrich der Löwe"
Vortrag von Henning Müller

Am 29. und 31. Mai 2026 um 15 Uhr in der Kleinen Dornse des Altstadtrathauses
Der Eintritt ist frei!

Das Evangeliar Heinrichs des Löwen zählt zu den herausragenden Leistungen der romanischen Buchkunst. Es entstand in der Benediktinerabtei Helmarshausen, wahrscheinlich zwischen 1185 und 1188. Auftraggeber und Stifter waren Herzog Heinrich der Löwe und seine Frau, Herzogin Mathilde von England.
Der Vortrag über das Evangeliar befasst sich mit drei Schwerpunkten:
• Ein Mythos kehrt heim… Ein Fall mittelalterlicher Raubkunst?
Die wechselvolle Geschichte des Evangeliars in den vergangenen 850 Jahren wird bis in das Jahr 1983 beschrieben, als die Handschrift auf einer Auktion in London für Deutschland ersteigert wurde.
• Heinrich der Löwe als Selbstdarsteller Einige Buchmalereien und Texte machen deutlich, wie Heinrich der Löwe sich selbst gesehen hat. Besonders Widmungsgedicht und -bild sind von Bedeutung für den gesamten Inhalt des Codex.
• Einige Miniaturen, die man kennen sollte Das Evangeliar beinhaltet 50 ganzseitige Miniaturen, kleine und feinste Malereien. Einige herausragende Darstellungen werden gezeigt und erläutert.
Exponat des Monats sind einige Seiten des Faksimiles des Evangeliars. Sie sind im Museum im Altstadtrathaus zu sehen.

Konzertreihe "Unerhört?" 2026

© Irène Zandel

„Alleingang“

mit Pianist Markus Becker (Hannover) 

11. Januar 2026, 19:00 Uhr

Die Konzertreihe "Unerhört?" geht in die nächste Runde. Einmal im Quartal wird dem Publikum Musik zwischen Tradition, Innovation und Experiment präsentiert. Den Auftakt 2026 macht der international gefragte Pianist Markus Becker. Mühelos zwischen dem „klassischen“ Repertoire und dem des Jazz sich bewegend, wird Becker im Konzert mit dem Titel „Alleingang“ über Ideen von Ludwig van Beethoven improvisieren und darüber hinaus dem Publikum auch eigene Kompositionen zu Gehör bringen.

© Jo Titze

Felix & Fanny – Rediscovered

Trio Egmont

29. März 2026, 19:00 Uhr 

Louisa Labouriau – Violine (Berlin), Martin Knörzer – Violoncello (Berlin), Viacheslav Shelepov – Hammerflügel (Hannover)

 

Das der historisch informierten Aufführungspraxis verpflichtete Trio Egmont lädt zu einer musikalischen Wiederentdeckung ein: Das Klaviertrio in c-Moll op. 66 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) trifft auf das selten aufgeführte Trio op. 11 seiner Schwester Fanny (1805–1847) – ein Juwel der musikalischen Romantik.

© Lies Willaert

„Für Caroline“

Werke für Klavier zu vier Händen von Franz Schubert und William Sterndale Bennett 

7. Juni 2026, 19:00 Uhr 

Lucas Blondeel, Nicolas Callot – Klavier (Belgien)

 

Das auf historische Tasteninstrumente spezialisierte belgische Duo Callot-Blondeel bringt zwei „große“ Werke für Klavier zu vier Händen von Franz Schubert (1797–1828) zur Aufführung: Die berühmte Fantasie in f-Moll und das „Divertissement à la Hongroise“ mit seinen markanten, von der Volksmusik inspirierten Melodien. Daneben präsentiert das Duo mit „Three Diversions“ von William Sterndale (1816–1875) ein bislang relativ unbekanntes Opus.

© Mark Rodenberg

Schumanndolin

Alon Sariel – Mandoline (Wien), Viacheslav Shelepov – Klavier (Hannover)

22. November 2026, 19:00 Uhr

Die Mandoline blickt auf eine lange Geschichte zurück: Sowohl in der Kunst- als auch in der Volksmusik erfreute sie sich jahrhundertelang größter Beliebtheit – bis heute. Alon Sariel und Viacheslav Shelepov bringen Werke der klassisch-romantischen Epoche in (Eigen-)Arrangements zur Aufführung, darunter solche von Clara (1819–1896) und Robert (1810–1856) Schumann, Franz Schubert (1797–1828), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) und Richard Wagner (1813–1883).

© Y. Mustaeva

Regelmäßige Veranstaltungen

Öffentliche Führungen zum Thema „800 Jahre Braunschweiger Stadtgeschichte“

Jeden Samstag, 15:00 Uhr im Museum im Altstadtrathaus

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums im Altstadtrathaus bieten öffentliche Führungen zum Thema „800 Jahre Braunschweiger Stadtgeschichte“ an. Immer samstags um 15:00 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen, im Museum die Stadtgeschichte näher kennenzulernen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung (bis fünf Personen) ist nicht notwendig.

Originalfilme aus der Historie Braunschweigs (am 5.11.2025 KEINE Filmvorführung)

Jeden Mittwoch, 14:00 bis 16:30 Uhr im Medienraum, Museum im Altstadtrathaus

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums im Altstadtrathaus zeigen vom 30.Juni 2021 an wieder jeden Mittwoch von 14 bis 16:30 Uhr Originalfilme aus der Historie Braunschweigs. Es liegen 26 verschiedene Filme vor. Zu Beginn wird ein vorab ausgesuchter Film gezeigt. Im Anschluss können Besucherinnen und Besucher weitere Filme auswählen.

Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung nicht notwendig.

In unserem Flyer, der unter folgendem Link zu finden ist, erhalten Sie einen Überblick über die Filmauswahl: 

24.6.2022 Digitaltag

Virtuelle Führung zum Digitaltag

Broadway in Braunschweig - Das Thema Amerika im Städtischen Museum Braunschweig© Städtisches Museum Braunschweig

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Städtisches Museum Braunschweig, A. O. Koeppen, Hauskonzert, 20. Jh., Öl auf Leinwand
  • Städtisches Museum Braunschweig
  • Fotograf: Ferran Casanova
  • Penguin Verlag
  • Feuerwehr Braunschweig
  • Irène Zandel
  • Jo Titze
  • Lies Willaert
  • Mark Rodenberg
  • Y. Mustaeva