Veranstaltungen

Veranstaltungen

© Städtisches Museum Braunschweig, A. O. Koeppen, Hauskonzert, 20. Jh., Öl auf Leinwand

Mittagspause im Museum

Carl Adolff: Mondaufgang bei Amsterdam (1862)© Foto: Städtisches Museum Braunschweig

Mittagspause im Museum: Wolken, Wind und Wetter in der Malerei

Mittwoch, 4. März 2026, 12:30

Wie entstehen eigentlich diese dramatischen Wolkenformationen am Himmel? Warum wirken manche Landschaften ruhig und lichtdurchflutet, andere hingegen bedrohlich und stürmisch?

Im Rahmen einer besonderen Kurzführung durch unsere Gemäldeausstellung nimmt Sie der Meteorologe Christian Böttrich mit auf eine spannende Reise zwischen Kunst und Wissenschaft. An ausgewählten Landschaftsgemälden erklärt er anschaulich, welche Wolkenarten, Wetterphänomene und atmosphärischen Stimmungen die Künstler eingefangen haben – und wie realistisch diese Darstellungen aus meteorologischer Sicht sind.

Erleben Sie Kunst einmal aus einer ganz neuen Perspektive und entdecken Sie, wie eng Malerei und Meteorologie miteinander verbunden sein können.

Im Anschluss an die kurze, ca. 20 Minuten lange Führung, sind die Teilnehmer herzlich eingeladen, sich bei einem Getränk und einem Stück Kuchen in der Cafeteria weiter auszutauschen.

Im Eintrittspreis enthalten (inkl. Kaffee und Kuchen)

Exponat des Monats

Portraitmedaillon von Wilhelm Bracke, 1969, Braunschweig, Gips© Foto: Städtisches Museum Braunschweig

Exponat des Monats Februar

WILHELM BRACKE. Druckereibesitzer und Verleger. Begegnungen und Briefe

Vortrag von Gundolf Algermissen

Am 8. und 12. Februar 2026 um 15 Uhr in der Kleinen Dornse des Altstadtrathauses, Eintritt frei

Wilhelm Bracke gründete in der ersten Hälfte der 1860er Jahre mehrere Vereine in Braunschweig. 1870 wurde er inhaftiert und ins damals ostpreußische Lötzen (heute Gižyki/Polen) überstellt, weil er sich in einem Flugblatt gegen den französisch-preußischen Krieg ausgesprochen hatte.
Bracke war von 1877 bis 1879 Mitglied des deutschen Reichstags, er gab zum Jahresende 1879 aus Gesundheitsgründen das Mandat zurück. Bracke war mehr als heute in Geschichtsbüchern steht. Er war politischer Agitator, Verleger, Publizist, Druckereibesitzer – und Menschenfreund. Ab 1869 stand er in Kontakt mit Karl Marx und Friedrich Engels. Diese Verbindung hielt lebenslang.
Im Jahr 1871 richtete Wilhelm Bracke eine Druckerei und den Verlag Wilhelm Bracke jr. Braunschweig ein. Im Verlag wurden hauptsächlich Schriften mit sozialistischen Inhalten herausgegeben. Ab Oktober 1871 wurde die Tageszeitung „Volksfreund“ in der Druckerei hergestellt. Bis 1878 wurden in Brackes Verlag mehr als 60 Bücher und eine große Zahl von politischen Publikationen herausgegeben. In diesem Jahr wurde das „Sozialistengesetzes“ erlassen. Damit war das Ende der verlegerischen Tätigkeit Brackes abzusehen. 1880 verkaufte Bracke seine Druckerei an vier Mitarbeiter.
Als Brackte starb, erwiesen ihm trotz abschreckender polizeilicher Auflagen weit über 30.000 Braunschweigerinnen und Braunschweiger das letzte Geleit. Wilhelm Bracke ruht auf dem Braunschweiger Petri-Kirchhof.

Modell der Stadt Braunschweig um 1671 mit Blick auf das Weichbild Hagen, Städtischen Museum im Altstadtrathaus, Gesamtansicht von Nordosten© Foto: E. Kopowski

Exponat des Monats März

Heinrich der Löwe gründet den Braunschweiger Hagen mit Siedlern aus Holland

Vortrag von Prof. Wolfgang Meibeyer
Am 13. und 15. März 2026 um 15 Uhr in der Kleinen Dornse des Altstadtrathauses, Eintritt frei

Der Hagen ist eines der fünf städtischen Weichbilder des historischen Braunschweig. Seine Gründung wird Heinrich dem Löwen zugeschrieben, nähere Umstände und genauere Entstehungszeit gelten als unbekannt. Der Vortrag thematisiert die Erschließung des Hagen, der in der sumpfigen Okerniederung als neues Siedlungsgebiet angelegt wurde, und die Entwicklung des Areals durch Anwerbung und die Zuwanderung durch Küstenbewohner, die durch eine Sturmflut heimatlos geworden waren. Erklärt und durch Kartenmaterial veranschaulicht wird auch die Gliederung des Weichbilds, das systematisch durchgeplant worden war.
Exponat des Monats ist das historische Stadtmodell im Altstadtrathaus.

Konzertreihe "Unerhört?" 2026

© Irène Zandel

„Alleingang“

mit Pianist Markus Becker (Hannover) 

11. Januar 2026, 19:00 Uhr

Die Konzertreihe "Unerhört?" geht in die nächste Runde. Einmal im Quartal wird dem Publikum Musik zwischen Tradition, Innovation und Experiment präsentiert. Den Auftakt 2026 macht der international gefragte Pianist Markus Becker. Mühelos zwischen dem „klassischen“ Repertoire und dem des Jazz sich bewegend, wird Becker im Konzert mit dem Titel „Alleingang“ über Ideen von Ludwig van Beethoven improvisieren und darüber hinaus dem Publikum auch eigene Kompositionen zu Gehör bringen.

© Jo Titze

Felix & Fanny – Rediscovered

Trio Egmont

29. März 2026, 19:00 Uhr 

Louisa Labouriau – Violine (Berlin), Martin Knörzer – Violoncello (Berlin), Viacheslav Shelepov – Hammerflügel (Hannover)

 

Das der historisch informierten Aufführungspraxis verpflichtete Trio Egmont lädt zu einer musikalischen Wiederentdeckung ein: Das Klaviertrio in c-Moll op. 66 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) trifft auf das selten aufgeführte Trio op. 11 seiner Schwester Fanny (1805–1847) – ein Juwel der musikalischen Romantik.

© Lies Willaert

„Für Caroline“

Werke für Klavier zu vier Händen von Franz Schubert und William Sterndale Bennett 

7. Juni 2026, 19:00 Uhr 

Lucas Blondeel, Nicolas Callot – Klavier (Belgien)

 

Das auf historische Tasteninstrumente spezialisierte belgische Duo Callot-Blondeel bringt zwei „große“ Werke für Klavier zu vier Händen von Franz Schubert (1797–1828) zur Aufführung: Die berühmte Fantasie in f-Moll und das „Divertissement à la Hongroise“ mit seinen markanten, von der Volksmusik inspirierten Melodien. Daneben präsentiert das Duo mit „Three Diversions“ von William Sterndale (1816–1875) ein bislang relativ unbekanntes Opus.

© Mark Rodenberg

Schumanndolin

Alon Sariel – Mandoline (Wien), Viacheslav Shelepov – Klavier (Hannover)

22. November 2026, 19:00 Uhr

Die Mandoline blickt auf eine lange Geschichte zurück: Sowohl in der Kunst- als auch in der Volksmusik erfreute sie sich jahrhundertelang größter Beliebtheit – bis heute. Alon Sariel und Viacheslav Shelepov bringen Werke der klassisch-romantischen Epoche in (Eigen-)Arrangements zur Aufführung, darunter solche von Clara (1819–1896) und Robert (1810–1856) Schumann, Franz Schubert (1797–1828), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) und Richard Wagner (1813–1883).

© Y. Mustaeva

Regelmäßige Veranstaltungen

Öffentliche Führungen zum Thema „800 Jahre Braunschweiger Stadtgeschichte“

Jeden Samstag, 15:00 Uhr im Museum im Altstadtrathaus

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums im Altstadtrathaus bieten öffentliche Führungen zum Thema „800 Jahre Braunschweiger Stadtgeschichte“ an. Immer samstags um 15:00 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen, im Museum die Stadtgeschichte näher kennenzulernen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung (bis fünf Personen) ist nicht notwendig.

Originalfilme aus der Historie Braunschweigs (am 5.11.2025 KEINE Filmvorführung)

Jeden Mittwoch, 14:00 bis 16:30 Uhr im Medienraum, Museum im Altstadtrathaus

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums im Altstadtrathaus zeigen vom 30.Juni 2021 an wieder jeden Mittwoch von 14 bis 16:30 Uhr Originalfilme aus der Historie Braunschweigs. Es liegen 26 verschiedene Filme vor. Zu Beginn wird ein vorab ausgesuchter Film gezeigt. Im Anschluss können Besucherinnen und Besucher weitere Filme auswählen.

Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung nicht notwendig.

In unserem Flyer, der unter folgendem Link zu finden ist, erhalten Sie einen Überblick über die Filmauswahl: 

24.6.2022 Digitaltag

Virtuelle Führung zum Digitaltag

Broadway in Braunschweig - Das Thema Amerika im Städtischen Museum Braunschweig© Städtisches Museum Braunschweig

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Städtisches Museum Braunschweig, A. O. Koeppen, Hauskonzert, 20. Jh., Öl auf Leinwand
  • Foto: Städtisches Museum Braunschweig
  • Foto: E. Kopowski
  • Irène Zandel
  • Jo Titze
  • Lies Willaert
  • Mark Rodenberg
  • Y. Mustaeva
  • Städtisches Museum Braunschweig