Städtisches Museum Braunschweig

© Städtisches Museum Braunschweig, K. F. A. Nickol, Weißes Schaf von vorn, 1888, Öl auf Leinwand

Aktuelles

Esther Dischereit© Sandro Most

Lyrik im Lichthof. Lesung und Gespräch mit Esther Dischereit

25.8. 2026, 19:00 Uhr
„Jogginghose die eine in Pink“
Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, 38100 Braunschweig
Der Eintritt ist frei.


Die gegenwärtige jüdische Lyrik in Deutschland ist vielfältig und vielstimmig. Esther Dischereit gilt als wichtige Stimme unter den Nachkommen der Shoa. Sie ist Lyrikerin, schreibt Prosa, Essays, auch journalistische Texte und ist Autorin von Theater- und Hörstücken.
In ihren Gedichten thematisiert Esther Dischereit Klage und Anklage – wie in den Klageliedern, gewidmet den Opfern und Überlebenden der NSU-Mordserie. „Blumen für Otello Über die Verbrechen von Jena“. Über die Einsamkeit eines Mannes, der auf einem Marktplatz vor aller Augen stirbt, während zwei Polizisten ihn in Bauchlage halten, „In Memoriam Ante P.“, über einen Drahtbügel, den protestierende Frauen zeigen. Wir lesen von einer grünstichigen Rose und einer Frau in pinkfarbener Hose, die „den Berg hinauf ...“ In ihrer Audioinstallation „Eichengrünplatz“, zu hören in der Stadt Dülmen, bewegen sich Elemente elektroakustischer Musik (Dieter Kaufmann) und Sprachfetzen ineinander.
Dischereits lyrische Form ist häufig ein verknapptes Sprechen, die Überlappung des Alltäglichen und singulär Erfahrenen mit politischer Gegenwart und nicht vergehenden Vergangenheiten. Die abrupte Unterbrechung und immer wieder das Nicht-Gesprochene, das Ausgelassene sind nicht nur Thema, sondern auch poetische Ausdrucksform.
Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn. Der Braunschweiger Germanist ist Präsident des Israel Jacobson Netzwerks.

Die Veranstaltung wird von der Stadt Braunschweig gefördert und ist Teil des Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2026.

Erneuerung der Aufzugsanlage im Altstadtrathaus

Aufgrund der Erneuerung der Aufzugsanlage im Altstadtrathaus in der Zeit vom 22.06.2026 bis 11.08.2026 sind nicht alle Teile des Museums barrierefrei erreichbar. Wir bitten um Verständnis. 

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Veranstaltungen

Ob Führungen, Vorträge, Konzerte... Unter Veranstaltungen finden Sie alle kommenden Termine im Haus am Löwenwall und im Altstadtrathaus. Wir freuen uns auf Sie!
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Veranstaltungsprogramm zur Sonderausstellung

"Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland"
Video-Clip zur Ausstellung "Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland"© Städtisches Museum Braunschweig
Werbebanner zur Ausstellung "Mit eigener Stimme"© Städtisches Museum Braunschweig
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Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland

Die Ausstellung entstand und entsteht in enger Kooperation mit dem Zentralrat. Sie hebt das Wirken einzelner Führungspersönlichkeiten des Zentralrats hervor. Gleichzeitig veranschaulicht sie das Spektrum lebendiger Kultur und gesellschaftlichen Engagements, das durch den Zentralrat unterstützt wird. Ziel des Projekts ist es, die Verdienste des Zentralrats für die jüdische Gemeinschaft zu würdigen – und zugleich seine Bedeutung für die demokratische Entwicklung der bundesrepublikanischen Gesellschaft herauszustellen.
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Innovativ – nachhaltiges Produktdesign: Kabinettausstellung

In einer neuen Kabinettausstellung präsentiert das Städtische Museum im Haus am Löwenwall ab sofort innovative Tendenzen im aktuellen Produktdesign. Im Zentrum stehen Teller, Schalen, Becher, Vasen und andere Porzellanprodukte des jungen, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Designlabels MAOMI aus Mannheim.
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150 Jahre Berufsfeuerwehr Braunschweig

Neue Themeninsel im Museum im Altstadtrathaus zum 150. Jubiläum der Berufsfeuerwehr Braunschweig ab 23.9.2025.
Stadt Braunschweig

NEU: Audioguide von Kindern für Kinder - historische Musikinstrumente

Schülerinnen und Schüler der Gaußschule haben den Klang und die Spielweise vieler verschiedener Musikinstrumente aus der Sammlung des Museums erforscht. Das Ergebnis dieser Kooperation ist unser neuer Audioguide für Kinder.
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Am Anfang war der Gurt

Braunschweiger Ethnographica, Souvenirs und koloniale Trophäen. Neue Dauerausstellung zur Ethnologischen Sammlung des Städtischen Museums Braunschweig im Haus am Löwenwall.
Stadt Braunschweig

Mensch, Maschine! Industriegeschichte der Stadt Braunschweig

Im Gaußsaal des Altstadtrathauses präsentiert die Dauerausstellung „Mensch, Maschine“ wichtige Stationen der Industriegeschichte Braunschweigs. DI bis SO, 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei!
Stadt Braunschweig

Königlicher Besuch aus Kamerun am Städtischen Museum Braunschweig

Vom 11.-15.07.2022 war Seine Majestät, König Fontem Asabaton Njifua, mit einer Delegation von acht Personen am Städtischen Museum Braunschweig zu Besuch. Anlass des Besuchs sind 46 Gegenstände aus dem Bangwa Königreich «Lebang», die zur deutschen Kolonialzeit nach Braunschweig gelangten. Der in Schöningen geborene und später in der deutschen Kolonie Kamerun als Offizier der Kolonialarmee stationierte Kurt Strümpell (1876-1947) übergab die Objekte dem Städtischen Museum im Jahr 1902.

Zürcher Erklärung

Die Direktor:innen der Ethnologischen Museen im deutschsprachigen Raum, unter Ihnen das Städtische Museum Braunschweig, haben eine gemeinsame Erklärung zu den ethischen Grundsätzen musealer Arbeit herausgegeben. Schwerpunkte sind Fragen der Provenienzgeschichte und kolonialgeschichtlich belasteter Objekte. 

Die Zürcher Erklärung finden Sie unter folgendem Link:

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Bildnachweise

  • Städtisches Museum Braunschweig, K. F. A. Nickol, Weißes Schaf von vorn, 1888, Öl auf Leinwand
  • Sandro Most
  • Städtisches Museum Braunschweig
  • Gregor Matthias Zielke
  • Foto: Städtisches Museum Braunschweig
  • Städtisches Museum Braunschweig Foto: Dirk Scherer
  • Städtisches Museum Braunschweig (Foto: Dirk Scherer)
  • Dirk Scherer/Städtisches Museum Braunschweig
  • Städtisches Museum Braunschweig Foto Dirk Scherer
  • ©Monika Heidemann
  • Städtisches Museum
  • Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen
  • Stadtgutschein Braunschweig

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