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Förderprogramm "Resiliente Innenstädte"

© Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Daniel Möller

Erfolgreiche Bewerbung um Aufnahme in zweites Innenstadt-Förderprogramm des Landes

Das Land Niedersachsen hat die Braunschweiger Bewerbung um die Teilnahme an dem Förderprogramm "Resiliente Innenstädte" positiv beschieden. Damit können bis zu 4,2 Millionen Euro zusätzlich zu den Mitteln aus dem Programm "Perspektive Innenstadt!" in Maßnahmen zur Stärkung der Braunschweiger Innenstadt fließen.

"Die erfolgreiche Bewerbung für das zweite Innenstadt-Förderprogramm des Landes eröffnet uns weitere Spielräume, um das Braunschweiger Stadtzentrum zu beleben sowie die Aufenthaltsqualität und die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt weiter zu steigern", so Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. "Wir freuen uns, mit den zusätzlichen Mitteln, neben den Projekten, die wir im Rahmen des Programms "Perspektive Innenstadt!" bereits umsetzen und noch umsetzen werden, nun noch umfangreichere Maßnahmen realisieren zu können. Ich bedanke mich bei allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren für ihre Mitwirkung."

Die Basis der Bewerbung stellte das strategische Rahmenkonzept dar, das die CIMA Beratung + Management GmbH im Auftrag der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft erstellt hat. Das Konzept sieht unter anderem die Einrichtung einer Kultur.Raum.Zentrale zur Förderung der Leerstandsnutzung durch Kunst und Kultur sowie zur Unterstützung von Gründungsvorhaben vor. Darüber hinaus sind ein Pocket Park an der Kannengießerstraße und die Eröffnung eines Familiencafés mit Beteiligungsetage für Kinder und Jugendliche geplant. Die Verwaltung arbeitet zudem an weiteren Maßnahmen zur Innenstadtstärkung, für die eine Förderung beantragt werden soll.

"Die erneut positive Rückmeldung des Landes ist für uns ein wichtiges Signal, unsere Bemühungen zur Stärkung der Braunschweiger Innenstadt mit Hochdruck fortzusetzen", so Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. "Die umfangreichen Mittel aus den beiden Landesprogrammen schaffen sehr gute Voraussetzungen, um einen Großteil der Projektideen, die im Rahmen des Innenstadtdialogs und des strategischen Rahmenkonzepts entstanden sind, gemeinsam mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren erfolgreich umzusetzen."

Die Förderquote des Programms "Resiliente Innenstädte" beträgt 40 Prozent. Um den Förderrahmen vollständig auszuschöpfen, muss die Stadt Braunschweig innerhalb der kommenden fünf Jahre Haushaltsmittel in Höhe von 6,3 Millionen Euro bereitstellen.

Voraussetzung für die Umsetzung der genannten Projekte ist eine Förderfähigkeit, die sich aus der entsprechenden Richtlinie ergeben wird. Das Land plant eine Auftaktveranstaltung zum Förderprogramm "Resiliente Innenstädte" im September.

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  • Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Daniel Möller