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Vorschau

© Städtisches Museum Braunschweig

HAP Grieshaber, Ohne Titel, 1979, Aquarell, Privatbesitz© VG Bild-Kunst, Bonn 2022

HAP Grieshaber: Aquarelle!

Vom 15.11.2022 bis zum 05.02.2023 zeigt das Städtische Museum Braunschweig im Haus am Löwenwall die Ausstellung „HAP Grieshaber: Aquarelle!“.

Der Künstler HAP Grieshaber (1909-1981) ist vor allem für seine farbkräftigen, kantigen und expressionistisch wirkenden Holzschnitte bekannt geworden. Neben seinen extrem großformatigen Holzschnitten schuf Grieshaber auf Wunsch eines Sammlers zwischen 1979 und 1980 auch einige Aquarelle. 

Das Städtische Museum Braunschweig präsentiert in einer Kabinett-Ausstellung eine Auswahl dieser einzigartigen Arbeiten aus Privatbesitz. Die in der Ausstellung gezeigten Motive präsentieren Figuren und Paare in paradiesischen Landschaften. Allen Arbeiten ist ihre enorme Farbkraft gemein, die sich bis heute erhalten hat.

Die Eröffnung findet am 13.11.2022 um 16 Uhr im Haus am Löwenwall statt. Sie sind herzlich eingeladen!


Rechenmaschine der Firma Brunsviga, Modell 13 RK. Diese Sprossenradmaschine hatte die weiteste Verbreitung aller Brunsviga-Maschinen. Sie wurde von 1952 bis ca. 1965 produziert.© Städtisches Museum Braunschweig

Mensch, Maschine! - Neue Dauerausstellung zur Braunschweiger Industriegeschichte: Ab 17.1.2023!

Im 188 m² großen Gaußsaal des Altstadtrathauses entsteht eine Dauerausstellung, die die Übersicht zur Stadtgeschichte im Kellergewölbe um ein wichtiges Kapitel der Braunschweiger Geschichte ergänzt: Die Entwicklung und internationale Bedeutung von Industrieunternehmen, die zwischen 1850 und 1960 in Braunschweig und der Region ansässig waren. Ausgewählt sind vor allem Unternehmen, die in Braunschweig und Region gegründet wurden, maschinell produziert, eigene Produkte entwickelt und Innovationen hervorgebracht haben. Deswegen liegt der Schwerpunkt auf den Bereichen Maschinen- und Fahrzeugbau, Konservenindustrie und optische Industrie. Am Beispiel der ausgewählten Unternehmen sollen zudem die Auswirkungen der Industrialisierung auf die Gesellschaft aufgezeigt werden. Themen wie die Arbeiterschaft und Frauenerwerbsarbeit finden dabei besondere Berücksichtigung.


Elsa Daubert, Emmy (Galka) Scheyer im Garten© Städtisches Museum Braunschweig

Galka Scheyer und die Blaue Vier - Feininger, Jawlensky, Kandinsky, Klee

Das Städtische Museum Braunschweig plant eine große Sonderausstellung über die jüdische Kunstförderin Galka Scheyer und die revolutionäre Kunst der Blauen Vier. Zusammen mit dem Avantgardisten Alexej von Jawlensky und den Bauhaus-Visionären Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und Paul Klee gründete die gebürtige Braunschweigerin 1924 die Verkaufsgemeinschaft „Die Blaue Vier“ mit dem Ziel, die Werke der Künstler in den USA zu vermarkten. Als eine der ersten übte Scheyer das neue Berufsbild der Kunstagentin aus und entwickelte innovative Marketingstrategien. Analog zu den Kunstförderinnen Katherine S. Dreier, Peggy Guggenheim und Hilla von Rebay leistete sie wichtige Pionierarbeit für die Rezeption moderner Kunst in den USA, wo sie bis zu ihrem Tod 1945 in Hollywood lebte. Das Ausstellungsprojekt erschließt ein wesentliches Forschungsdesiderat im Bereich der Gender- und Kunstmarktforschung und präsentiert das Thema erstmals in Scheyers Geburtsstadt Braunschweig. 
Ab dem ersten Quartal 2024 im Haus am Löwenwall!